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    &lt;li&gt;
    &lt;meta content="text/html; charset=UTF-8"
     http-equiv="Content-Type"
    /&gt;Wer ist auf &lt;a rel="external"
     title="https://we.riseup.net/"
     href="https://we.riseup.net/"
     target="_blank"
    &gt;we.riseup.net&lt;/a&gt; aktiv? Scheint eine interessante Vernetzungs- und Kollaborations-Plattform zu sein.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="http://www.sustainability-literacy.org/index.html"
    &gt;The Handbook of Sustainability Literacy - Skills for a changing world&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;
    &lt;meta content="text/html; charset=UTF-8"
     http-equiv="Content-Type"
    /&gt;Post-scarcity vs. Peer Production - &lt;a mce_href="http://www.keimform.de/2010/02/09/the-earths-the-limit-1/"
     href="http://www.keimform.de/2010/02/09/the-earths-the-limit-1/"
    &gt;the earth is the limit&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;"&lt;a href="http://www.sallylever.co.uk/2010/01/27/ethical-marketing-a-service-to-your-community/"
    &gt;Ethical marketing&lt;/a&gt; in this case is an appropriate (and measured ) response to a wish to meet a particular genuine human need in a way that embraces care for the earth, for people and for how the wealth generated will be shared." Sally Lever&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Die Zukunft des Individualverkehrs? &lt;a href="http://www.theecologist.org/News/news_analysis/401026/the_opensource_hydrogen_car_set_to_change_the_industry.html"
    &gt;Riversimple&#x2019;s Network Hydrogen-Car&lt;/a&gt;, basierend auf Open Design, geleased, nicht gekauft. (via &lt;a href="http://www.theecologist.org/News/news_analysis/401026/the_opensource_hydrogen_car_set_to_change_the_industry.html"
    &gt;P2P Foundation&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</content:encoded><dc:subject>Rundschau</dc:subject><dc:creator>Reto Stauss</dc:creator><dc:date>2010-02-18T12:38:12Z</dc:date></item><item><title>N&#xFC;tzlich, nicht effizient</title><link>http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2010/01/20/nuetzlich-nicht-effizient.html</link><guid isPermaLink="false">http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/id/3441/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;Via &lt;a href="http://www.nuevalandia.net/archives/406"
    &gt;Nuevalandia-Blog&lt;/a&gt;, welches von Michael Klotsche - ein im Braungartschen Sinne intelligenter Ingenieur (&lt;a href="http://manufakturingruendung.ch/de/im_gespraech_michael_klotsche_ueber_seine_erfahrungen_mit_mittlerer_technologie_und_open_hardware"
    &gt;hier&lt;/a&gt; im Interview) - gepflegt wird, bin ich wieder auf eine Person aufmerksam geworden, welche &lt;a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2008/08/05/wie-wir-uns-an-die-spitze-der-beliebtesten-arten-dieser-erde-setzen-koennten.html"
    &gt;hier auch schon Thema&lt;/a&gt; war (und dessen Konzept kritisch kommentiert worden ist): &lt;a href="http://www.braungart.com/"
    &gt;Michael Braungart&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An der Utopia-Konferenz 08 hat er ein Vortrag (&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=QZyGKpE7r38"
    &gt;Teil 1&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=QfKVX1fgncc"
    &gt;2&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Oo87MMJc6Fg"
    &gt;3&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=aPyG1UcmYDs"
    &gt;4&lt;/a&gt; /&#xA0;H&#xF6;rbuch davon kann ich auf Anfrage zur Verf&#xFC;gung stellen) zu seinem Konzept gehalten, aber vor allem seine Botschaft bewegend r&#xFC;bergebracht (auch wenn dies anderthalb Jahre sp&#xE4;ter im deutschsprachigen Raum zu keinen z&#xE4;hl- und f&#xFC;hlbaren Ergebnissen gef&#xFC;hrt hat, was mich aber trotzdem nicht zur Verwendung von abgenutzten Metaphern verleitet).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inspirierend finde ich seine rundweg positive Agenda, weil daraus ein ganz anderes Momentum entsteht als mit dem Schuldmanagement, wie es heute in der Nachhaltigkeits-, Umwelt- und Klimaschutzbewegung gepflegt wird. Seine Beobachtung: Pflanzen und Tiere versuchen nicht, weniger oder gar nicht sch&#xE4;dlich zu sein, sondern sie sind n&#xFC;tzlich. Ganz egal, ob etwas sparsam oder verschwenderisch ist - z.B. ein Baum, der im Herbst seine Bl&#xE4;tter abwirft, k&#xF6;nnte aus aus unserer Sicht so erscheinen -, wenn der "Abfall" teil eines Kreislaufes ist (Lebensgrundlage schafft), dann spielt dies keine Rolle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Alles, was konsumiert wird, sollte biologisch n&#xFC;tzlich sein. Alles was wir nur nutzen - und das ist die Mehrheit der Dinge - sollte technisch n&#xFC;tzlich sein.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sollten daraus auch keine Frage der Moral oder Ethik machen, sondern schlicht und einfach der Qualit&#xE4;t. Ein Chemiker, dessen Produkte sich irgendwo anreichern und toxisch wirken, ist schlicht und einfach ein dummer Chemiker. Nicht Chemie an und f&#xFC;r sich ist dumm, aber wie sie eingesetzt wird, kann idiotisch sein. Nat&#xFC;rlich l&#xE4;sst sich Chemiker mit jeder anderen Berufsgattung ersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Effizient und Sparen, wie es heute versucht wird, f&#xFC;hrt zu nichts, wenn die Dinge falsch aufgegleist sind. Etwas Falsches effizienter machen, heisst bloss, dies noch effizienter falsch zu tun. Und wir werden niemals soviel sparen k&#xF6;nnen, dass wir damit in den gr&#xFC;nen Bereich kommen (Stichwort &#xF6;kologischer Fussabdruck).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur technischen N&#xFC;tzlichkeit: diesen Kreislauf k&#xF6;nnen wir nur soweit aufrecht erhalten, wie Energie daf&#xFC;r zur Verf&#xFC;gung steht. Einiges davon k&#xF6;nnen wir mit menschlicher Arbeitskraft abdecken, aber was dar&#xFC;ber hinausgeht, wird &#xFC;ber kurz oder lang nur mit erneuerbaren Quellen zu decken sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um n&#xFC;tzlich zu sein, m&#xFC;ssen wir allerdings vieles, ja fast alles, neu erfinden: Wohnen, Mobilit&#xE4;t, Arbeit, Lebensmittelproduktion, usw. Nat&#xFC;rlich k&#xF6;nnen wir dies aus der Sicht der Probleme betrachten, vor denen wir heute stehen (und angesichts der Gr&#xF6;sse verzweifeln m&#xF6;gen) und angstgesteuert L&#xF6;sungen entwickeln, aber nehmen wir uns stattdessen das Ziel "N&#xFC;tzlichkeit" (nicht Nachhaltigkeit!) vor, wird dies eine Menge Kreativit&#xE4;t zur Folge haben.&lt;/p&gt;
&lt;p/&gt;</content:encoded><dc:subject>&#xDC;berlegungen</dc:subject><dc:subject>Craddle-to-craddle</dc:subject><dc:creator>Reto Stauss</dc:creator><dc:date>2010-01-20T06:45:42Z</dc:date></item><item><title>Die Commons als Chance</title><link>http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2009/12/21/die-commons-als-chance.html</link><guid isPermaLink="false">http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/id/3437/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;W&#xE4;hrend das Heulen und Z&#xE4;hneknirschen langsam verebbt (hat jemand ernsthaft geglaubt, dass in Kopenhagen was Z&#xE4;hlbares rauskommt?), beweist ein obskurer Haufen im Norden (einen Friedenspreis f&#xFC;r jemanden, der Krieg f&#xFC;hrt?) auch mal einen lichten Moment, indem es Elinor Ostrom den Wirtschaftsnobelpreis verleiht. Und zwar f&#xFC;r ihre Arbeiten zum Thema Gemeing&#xFC;ter oder neudeutsch - den Commons.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ausnahmsweise verweise ich jetzt mal auf einen Beitrag in meinem anderen Blog auf Manufaktur in Gr&#xFC;ndung. Dort habe ich &lt;a href="http://manufakturingruendung.ch/de/gemeingueter_als_kleinster_gemeinsamer_nenner"
    &gt;unscharf angedacht&lt;/a&gt; - mit massiver externer Hilfe (welche die Unsch&#xE4;rfe in keinster Weise verschuldet) -, was Allmende-Ressourcen f&#xFC;r eine Bedeutung in einem anderen Wirtschaftssystem haben k&#xF6;nnten.&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:subject>&#xDC;berlegungen</dc:subject><dc:subject>Commons</dc:subject><dc:creator>Reto Stauss</dc:creator><dc:date>2009-12-21T22:53:02Z</dc:date></item><item><title>Eine Reparaturanleitung f&#xFC;r die Schweiz</title><link>http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2009/12/17/eine-reparaturanleitung-fuer-die-schweiz.html</link><guid isPermaLink="false">http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/id/3432/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;img width="80"
     height="15"
     src="http://nachhaltigbeobachtet.ch//files/images/blog/gast-beitrag.gif"
     alt="Gastbeitrag"
     title="Gastbeitrag"
    /&gt; Dies ist ein Gastbeitrag&lt;/em&gt; &lt;em&gt;von littleblackmone (oder littleblacknemo), jemand, welcher selber bloggt (&lt;a href="http://terra-nemo.blogspot.com/2009/12/neustart-schweiz-buchbesprechung.html"
    &gt;hier&lt;/a&gt;) und sich als Kommentierender immer wieder beteiligt.&lt;/em&gt;&lt;em&gt; Er hat &lt;a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2008/10/28/wie-weiter-neustart-schweiz.html"
    &gt;das ausgeschriebene Buch&lt;/a&gt; gekriegt, die Bedingung daf&#xFC;r jetzt erf&#xFC;llt und das Buch weitergeschickt.&lt;/em&gt; &lt;em&gt;Der Beitrag ist urspr&#xFC;nglich auf "&lt;/em&gt;&lt;a href="http://terra-nemo.blogspot.com/2009/12/neustart-schweiz-buchbesprechung.html"
    &gt;&lt;em&gt;Nachrichten aus dem altm&#xE4;rkischen Unkraut&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;" erschienen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Tage erhitzt ein kleines Land im Herzen Europas die Gem&#xFC;ter seiner Nachbarn: die Schweiz und ihr j&#xFC;ngstes Beispiel eidgen&#xF6;ssischer Direktdemokratie, die Volksabstimmung zum Minarettverbot.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;W&#xE4;hrend die Diskussion &#xFC;ber das Ergebnis dieses in meinen Augen fatalen Referendums auf allen Ebenen noch hitzig im Gange ist, stellt sich f&#xFC;r den norddeutschen Betrachter vor allem aber die Frage: was ist los mit der Schweiz?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, an dieser Stelle soll es nicht vordergr&#xFC;ndig um Religionsfreiheit, Demokratieformen oder muslimische Baukunst gehen, sondern eher um die strukturellen Probleme, die dem wohlm&#xF6;glich zugrunde liegen und um ein B&#xFC;chlein als Antwort darauf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img border="0"
     align="right"
     src="http://neustartschweiz.ch/userfiles/image/Neustart_Schweiz_Umschlagjpg.jpg"
     alt="Neustart Schweiz"
     title="Neustart Schweiz"
     class="bildschatten"
     style="margin-left: 10px;"
    /&gt;Ein Buch dessen Erstver&#xF6;ffentlichung ein knappes Jahr her ist und den wunderlichen Titel tr&#xE4;gt: "Neustart Schweiz - So geht es weiter". Autor ist der in Z&#xFC;rich lebende Schriftsteller und Aktivist P.M., dessen wohl ber&#xFC;hmtestes Werk "bolo&#xB4;bolo" (1983) in den meisten B&#xFC;cherregalen links-libert&#xE4;rer Gesellschaftskritiker_innen zu finden sein wird und der mit der Vorlage seines neuen Buches p&#xFC;nktlich zur Weltfinanzkrise ein unglaublich gutes Timing bewiesen hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch vorerst zur&#xFC;ck zur Schweiz. Erhellenden Einblick in die schweizerische Nationalseele gibt der Schweizer Publizist Roger de Weck in einem Interview gegen&#xFC;ber der bundesdeutschen taz vom 09.12.09: "1848 entstand die moderne Eidgenossenschaft. Damals setzten sich die Liberalen einzig in der Schweiz durch, w&#xE4;hrend sie in Deutschland, &#xD6;sterreich, Italien und Frankreich unterlagen. Damals strahlte Schweizer Fortschrittlichkeit in ganz Europa aus. Heute &#xFC;bernehmen Europas Rechtsextreme die Parolen unserer Populisten." und: "Das Land ist durch den Wind. Der Schweizer Konsens zerfranst, ausgerechnet die Eidgenossenschaft wird unberechenbar. Der Ruf des Finanzplatzes ist angeschlagen, die gr&#xF6;&#xDF;te Bank UBS entging knapp der Katastrophe, der gr&#xF6;&#xDF;te Versicherer geriet in Bedr&#xE4;ngnis. Das Verh&#xE4;ltnis zur Europ&#xE4;ischen Union stimmt nicht mehr. Die Beziehung zu den USA ist verspannt. Das n&#xE4;hrt Ressentiments. Jetzt legen wir uns auch noch mit der islamischen Welt an. Ein kleines Land, das sich mit dem halben Globus zankt, wird nicht gl&#xFC;cklich." (via &lt;a href="http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/verstoss-gegen-menschenrechte/"
    &gt;taz.de&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Schweizer Uhrwerk tickt also nicht mehr richtig, das Land steckt in einer Krise? Wie gut, dass mit dem oben genannten Buch eine Reparaturanleitung vorliegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.M.&#xB4;s Buch ist d&#xFC;nn, nicht mal 100 Seiten dick, passt locker in die Jackentasche und l&#xE4;dt zum zwischendurch und unterwegs lesen ein. Der Autor, der vor allem durch utopische Literatur von sich reden machte, h&#xE4;lt seinen Mitb&#xFC;rger_innen eine scharf gestochene Analyse der politischen und sozio-&#xF6;konomischen Situation der Schweiz in einer Welt der globalen Probleme vor Augen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eines macht er dabei deutlich: um die Kompetenzen der Schweiz zu sch&#xFC;tzen funktioniert die Strategie der Einigelung nicht mehr. Die Krise steht vor der T&#xFC;r und auch der schweizerische Wohlstand ist wie in allen L&#xE4;ndern des globalen Nordens vom neoliberalen Ausbeutungsprinzip in den L&#xE4;ndern des globalen S&#xFC;dens abh&#xE4;ngig. Wird aber dadurch das globale System an die Grenzen seiner Belastbarkeit getrieben, ist auch ein kleines Land wie die Schweiz von den Folgen ma&#xDF;geblich betroffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.M. fordert daher einen New Deal, allerdings einen, der weitaus radikaler ist, als alles, was derzeit unter diesem Begriff gehandelt wird. Unter anderem deshalb, weil er nicht von oben verordnet, sondern von unten organisiert wird. Er stellt fest, dass die Schweizer_innen jetzt noch in der Lage seien, ihren monet&#xE4;ren und wirtschaftlichen Wohlstand so einzusetzen, dass sie global zur Linderung der Problematik beitragen k&#xF6;nnen und nennt hier u.a. als Beispiel das Know-how im Bereich der Pharmaindustrie, um ausserhalb der Schweiz stabilisierend einzugreifen. Zudem sei es notwendig auch das eigene Land derart umzubauen, so dass zuk&#xFC;nftig der Wohlstand des Einzelnen aus der Mitte der Gesellschaft heraus entstehen k&#xF6;nne. Diese Mitte verortet P.M. in der lokalen Nachbarschaft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Nachbarschaft, bestehend aus einem Zusammenschluss von ca. 500 Menschen, ist f&#xFC;r P.M. der nucleus, der Ausgangspunkt sozio-&#xF6;konomischer Neuorganisation, von dem aus gesellschaftliche Teilhabe f&#xFC;r das Individuum m&#xF6;glich wird. In knapper Weise formuliert er die Umgestaltung dieses Lebensbereichs, weg von der Trennung in Lebens- und Arbeitszonen, hin zu vielf&#xE4;ltigen, aber intensiv genutzten Wohngebieten, in der Dienstleistungen und Infrastruktur in extrem kurzen Wegen zu erreichen sind. Hier stellt er dar, was andere &#xE4;hnlich erkannt haben: die Antwort auf ein w&#xFC;rdiges Leben inmitten der &#xF6;kologischen Krise bedeutet f&#xFC;r die Industrienationen den Abschied vom Leben in den individualisierten Vorst&#xE4;dten. Der Aufbau einer solch konzentrierten Lebens- und Sozialstruktur ist f&#xFC;r ihn grundlegend, wenn es darum geht den Pro-Kopf-Energieverbrauch auf unter 1000 Watt am Tag zu reduzieren und einen ressourcenschonenden Lebensstil zu f&#xFC;hren, ohne dass die Lebensqualit&#xE4;t ma&#xDF;geblich darunter leidet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was in dem Werk "bolo&#xB4;bolo" noch in abstrakten Chriffen utopisiert wird, wird in "Neustart Schweiz" zu einem gedanklichen Planspiel, dass sich hart entlang gut recherchierter Kennlinien entwickelt. Detailiert stellt er die Bestandteile seines Neustart-Modells vor, welches u.a. verschiedene Module, er meint damit die Neustrukturierung organisatorischer Einheiten von der kleinsten (Einzelperson) bis zur gr&#xF6;&#xDF;ten Ebene (Planet), umfasst. Auch die in seinen Augen notwendige Umstrukturierung diverser Sektoren gesellschaftlichen Lebens wie Verkehr, Landwirtschaft, Gesundheitswesen, Versorgung, Arbeit und Politik und deren Co-Abh&#xE4;ngigkeiten voneinander, wird behandelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erstaunlich bleibt dabei, wie er es schafft in einem so kleinen Buch eine derartig konturgenaue Skizze davon zu zeichnen, ohne sich im Komplexen zu verlieren oder im Oberfl&#xE4;chlichen zu verharren. Das auch noch in einer verst&#xE4;ndlichen Sprache, die ohne gro&#xDF;artige politische Verbr&#xE4;mungen, Kampfbegriffe, Fachausdr&#xFC;cke und wissenschaftliche Sprache auskommt. P.M. macht keinen Hehl daraus, dass dies nicht mehr als ein Diskussionsvorschlag sein kann. Zudem einer, der eine Vielzahl von Problembereiche nicht in G&#xE4;nze ausleuchtet, zum Beispiel die allgemeine Schlechtigkeit des Menschen oder den Unwillen sich in solch neue Strukturen zu integrieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es f&#xE4;llt daher auch auf, dass wie so h&#xE4;ufig in utopischen Beschreibungen von einem eher positiven Menschenbild ausgegangen wird, dass von Verst&#xE4;ndnis und Kooperationswillen gepr&#xE4;gt ist. Vielleicht ist es aber genau der Punkt, der dann pers&#xF6;nlich so betroffen macht und am ehesten Kritik am Lesestoff bei der Leserschaft hervorruft: funktionieren kann das ja eh nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn wie sehr ist man selbst, gerade im Falle einer Krise bereit w&#xE4;re, zu kooperieren, nicht zum eigenen Vorteil zu entscheiden, sich nicht egoistisch ins Kleine zur&#xFC;ck zu ziehen und stattdessen seine pers&#xF6;nlichen Bed&#xFC;rfnisse in einen kommunalen Kontext einzubringen? Egal welches Zukunftszenario einem als Bedrohung erscheint, die Entscheidung sich an einer Zukunftsgestaltung partizipativ zu beteiligen wird durch den freien Willen beeinflusst, nicht durch die totalit&#xE4;re &#xE4;u&#xDF;ere Gewalt einer zentralen Staatsmacht. Genau hier setzt im Kopf das Gef&#xFC;hl des Kontrollverlustes ein: in etwa so, wie im Schwimmbad beim Sprung vom 10-Meterbrett. Die Angst vor dem Schritt ins Leere, in die haltlose Ungewissheit, den man selbst machen muss, wenn man nicht geschubst werden will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P.M.s Antwort darauf ist simpel: es funktioniert wenn man selbst bereit bist, sich mit anderen gestalterisch zu organisieren: z.B in Form eines lokalen Neustart-Punkts. Bedauernd musste ich jedoch feststellen, dass aktuell auf der Webseite zum Buch kaum solche Initiativen verzeichnet sind. Interessant w&#xE4;re zu wissen, warum dies so ist. Bleibt zu hoffen, dass das Buch dennoch wirkt und Menschen zum Handeln anregt, vielleicht nur nicht unter dem "Neustart"-Label.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Jahr nachdem ich das Buch geliehen bekommen habe, ist es an der Zeit es weiter zu geben. Die laufende Diskussion um die Schweiz war willkommener Anlass, mich nochmal intensiver damit zu besch&#xE4;ftigen und eine Schuld zu begleichen, indem ich einen Kommentar &#xFC;ber das Buch abgebe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anfangs wusste ich nicht so recht etwas damit anzufangen, gerade wegen des konkreten Bezugs zur Schweiz und der h&#xE4;ufig ins Undogmatische fallenden Darstellungen, z.B. der Notwendigkeit von Armeen und Gro&#xDF;industrien, die ich mir in meiner pers&#xF6;nlichen Utopie nicht w&#xFC;nsche. Mittlerweile habe ich erkannt, dass es f&#xFC;r ganz normale Menschen als niedrigschwelliger Impuls gedacht ist, dort zu handeln, wo die pers&#xF6;nliche Betroffenheit am Gr&#xF6;&#xDF;ten ist, n&#xE4;mlich vor Ort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier schl&#xE4;gt das Buch die (zugegebenerma&#xDF;en etwas konstruiert erscheinende) Br&#xFC;cke zur aktuellen Auseinandersetzung, weshalb die Entscheidung &#xFC;ber den Bau von Minaretten neben den grunds&#xE4;tzlichen Implikationen (Beschneidung der Religionsfreiheit, Gleichbehandlungsgrundsatz, Minderheitenschutz) so problematisch ist: sie betrifft die meisten Schweizer_innen in ihrem Alltag &#xFC;berhaupt nicht, sondern katalysiert eine allgemeine Angst vor einer abstrakten &#xE4;usseren Bedrohung zum Nutzen rechtskonservativer Populisten. Die Angst vor dem Islam und seinen Gl&#xE4;ubigen kann man vermutlich nur &#xFC;berwinden, indem man sich ihr auf der untersten Ebene stellt und statt zu paternalistischen Methoden zu greifen. Ein anderes Beispiel: gerade in diesen Tagen, wo in Kopenhagen die Klimaziele f&#xFC;r die n&#xE4;chsten 50 Jahren von Spitzenpolitiker_innen aus aller Welt und ihrer Entourage festgezurrt werden sollen, m&#xFC;ssen wir uns aber daran erinnern, dass die ma&#xDF;gebliche Verwirklichung dieser und anderer Ziele nicht allein nur von gro&#xDF;en politischen Entscheidungen abh&#xE4;ngig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Buch stellt in kurzer, aber anschaulicher Form dar, dass B&#xFC;rgerbeteiligung viel notwendiger ist, um aus einer &#xFC;berregulierten, krisengesch&#xFC;ttelten Welt, wie wir sie derzeit kennen lernen, auszusteigen und Teil eines globalen Graswurzelnetzwerks f&#xFC;r eine positive Ver&#xE4;nderung zu werden. Es eignet sich daher auch selbstverst&#xE4;ndlich f&#xFC;r Nicht-Schweizer_innen, f&#xFC;r Muslimas und Muslime, Christ_innen, J&#xFC;dinnen und Juden und jede andere menschliche Bezugsgruppe, um &#xFC;ber diese fiktiven Grenzen hinweg miteinander in einen neuen organisatorischen Prozess zu kommen. Nur zum Loslassen muss man ein bisschen bereit sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In meinen Augen ist "Neustart Schweiz" auch ein Jahr nach seiner Ver&#xF6;ffentlichung ein notwendiger und wichtiger Beitrag zur langsam, aber stetig wachsenden &lt;a href="http://www.transitiontowns.org/"
    &gt;Transitiontown&lt;/a&gt;-Kultur des sozialen Wandels in unseren entwickelten L&#xE4;ndern und dar&#xFC;ber hinaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Weitere Infos zum Buch und Bewegung gibt es bei &lt;a href="http://neustartschweiz.ch/"
    &gt;Neustart Schweiz&lt;/a&gt;, auch &lt;a href="http://neustartschweiz.ch/das-buch/blaettern"
    &gt;das Buch zum online bl&#xE4;ttern&lt;/a&gt;. Mittlerweilen ist auch &lt;a href="http://neustartschweiz.ch/blog/neustart-schweiz-englisch-zusammengefasst"
    &gt;eine englische Zusammenfassung&lt;/a&gt; erschienen, welche den Rahmen von der Schweiz auf die USA (prinzipiell auf jedes Land, wenn man die Zahlen anpasst) erweitert. Ein Entwurf f&#xFC;r den ganzen Globus ist in Arbeit.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:subject>Besprechungen</dc:subject><dc:subject>Neustart Schweiz</dc:subject><dc:subject>Gastbeitrag</dc:subject><dc:subject>Buch</dc:subject><dc:creator>Reto Stauss</dc:creator><dc:date>2009-12-17T11:47:25Z</dc:date><media:content url="http://neustartschweiz.ch/userfiles/image/Neustart_Schweiz_Umschlagjpg.jpg"><media:thumbnail url="http://neustartschweiz.ch/userfiles/image/Neustart_Schweiz_Umschlagjpg.jpg" width="100"/></media:content></item><item><title>Leben vom Wald</title><link>http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2009/11/27/leben-vom-wald.html</link><guid isPermaLink="false">http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/id/3426/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;&lt;a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch//files/BLawLebenImWald.pdf"
    &gt;&lt;img width="160"
     height="229"
     border="0"
     align="right"
     src="http://nachhaltigbeobachtet.ch//files/images/blog/2009/BenLaw(1).png"
     alt="Ben Law lebt im und vom Wald"
     title="Ben Law lebt im und vom Wald"
     class="bildschatten"
     style="margin-left: 10px;"
    /&gt;&lt;/a&gt;Der Artikel von &lt;a href="http://www.permakultur-beratung.ch/"
    &gt;Beat R&#xF6;lli&lt;/a&gt; zu seinem Besuch bei &lt;a href="http://www.ben-law.co.uk/"
    &gt;Ben Law&lt;/a&gt; ist sehr inspirierend ("Ben Law lebt im und vom Wald", &lt;a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch//files/BLawLebenImWald.pdf"
    &gt;PDF&lt;/a&gt;). &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Niederwaldwirtschaft"
    &gt;Niederwaldwirtschaft&lt;/a&gt; scheint genau die richtige Bewirtschaftungsmethode f&#xFC;r unseren Kleinwald zu sein, auch weil mit wenigen bis keinen Maschinen auskommen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine f&#xFC;r Niederwald sehr gut geeignete Baumart ist die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edelkastanie"
    &gt;Edelkastanie&lt;/a&gt;, welche auch n&#xF6;rdlich der Alpen wieder vermehrt gesch&#xE4;tzt wird. Sowohl als Lebensmittel- wie auch als Nutz- und Energieholz-Lieferant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Produktion von Holzkohle halte ich f&#xFC;r eine M&#xF6;glichkeit mit grossem Potential, weil mit einfacher Technologie in kleinem Masstab Lebensgrundlage zu geschaffen werden kann (auch im Zusammenhang mit &lt;a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2009/02/18/klimafarming-und-biokohle.html"
    &gt;Biokohle&lt;/a&gt;). Ben Law verwendet dazu einen mobilen K&#xF6;hlerofen, z.B. &lt;a href="http://www.holon.se/folke/carbon/simplechar/simplechar.shtml"
    &gt;hier&lt;/a&gt; findet man eine simple Anleitung dazu, wie man einen solchen aus zwei F&#xE4;ssern herstellen kann.&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:subject>Beobachtungen</dc:subject><dc:subject>Permakultur</dc:subject><dc:creator>Reto Stauss</dc:creator><dc:date>2009-11-27T12:04:25Z</dc:date></item><item><title>Regionale Vertragslandwirtschaft</title><link>http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2009/11/24/regionale-vertragslandwirtschaft.html</link><guid isPermaLink="false">http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/id/3421/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;&lt;a href="http://neustartschweiz.ch"
    &gt;&lt;img border="0"
     align="right"
     src="http://neustartschweiz.ch/sites/default/files/newsflash_logo.jpg"
     alt="Neustart Schweiz"
     title="Neustart Schweiz"
    /&gt;&lt;/a&gt;Am Sonntag hat &lt;a href="http://neustartschweiz.ch/anlaesse/vernetzung-von-st&#xE4;dtischen-nachbarschaften-mit-landwirtschaftsbetrieben"
    &gt;das zweite Neustart Schweiz-Treffen&lt;/a&gt; stattgefunden, zum Thema Vernetzung von st&#xE4;dtischen Nachbarschaften mit Landwirtschaftsbetrieben. Es ging also - je nach Leseart - um &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Foodcoop"
    &gt;Food-Coops&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://coforum.de/index.php?1918"
    &gt;Community Supported Agriculture&lt;/a&gt; (CSA) oder &lt;a href="http://www.woz.ch/artikel/rss/17891.html"
    &gt;regionale Vertragslandwirtschaft&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nebst dem interessanten Fabrikgel&#xE4;nde, der &lt;a href="http://binzbleibtbinz.ch/"
    &gt;Binz&lt;/a&gt;, war die Vielfalt der Teilnehmer und ihrer Projekte sehr spannend. In der Romandie gibt es bereits zwischen 20 und 30 Projekte - eines davon &lt;a href="http://www.cocagne.ch/"
    &gt;Les Jardins de Cocagne&lt;/a&gt; -, w&#xE4;hrend in der restlichen Schweiz jetzt wenigstens verschiedene Initiativen ergriffen werden: zum Beispiel die &lt;a href="http://www.gemeinschaften.ch/joomla/index.php?option=com_content&amp;view=section&amp;layout=blog&amp;id=13&amp;Itemid=41"
    &gt;Food Coop Winterthur&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://attac-bern.ch/index.php?id=478"
    &gt;soliterre&lt;/a&gt; in Bern oder die altagsXgnossi.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selber habe ich versucht &#xFC;berblicksm&#xE4;ssig zu zeigen, was es an Informationsquellen, Organisationen und Plattformen gibt. Die Folien kann man sich anschauen oder als &lt;a href="http://neustartschweiz.ch/userfiles/file/Praesentationen/foodcoop_leitfaeden_projekte.pdf"
    &gt;PDF&lt;/a&gt; herunterladen.&lt;/p&gt;
&lt;div id="__ss_2573248"
     style="width: 425px;"
    &gt;&lt;object width="425"
     height="355"
     style="margin: 0px;"
    &gt;
&lt;param value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=csaleitfaedennetzwerke-091124061426-phpapp02&amp;stripped_title=regionale-vertragslandwirtschaft-informationsquellen-organisationen-projekte"
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    /&gt;
&lt;param value="true"
     name="allowFullScreen"
    /&gt;
&lt;param value="always"
     name="allowScriptAccess"
    /&gt;&lt;embed width="425"
     height="355"
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     allowscriptaccess="always"
     type="application/x-shockwave-flash"
     src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=csaleitfaedennetzwerke-091124061426-phpapp02&amp;stripped_title=regionale-vertragslandwirtschaft-informationsquellen-organisationen-projekte"
    /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p/&gt;
&lt;p&gt;Hier nochmal alle Links:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Leitf&#xE4;den&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="http://food-coop-einstieg.de/"
    &gt;"fair &#xB7; bio &#xB7; selbstbestimmt"&lt;/a&gt; - Das Handbuch zur Gr&#xFC;ndung einer Food-Coop.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;"Das Food-Coop Handbuch", &lt;a href="http://www.oekoop.de/www.foodcoops.de/html/handbuchanforderung.html"
    &gt;auf Anfrage&lt;/a&gt; als PDF erh&#xE4;ltlich.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;"Food Co-ops Toolkit - a simple guide to setting up food co-ops", englisch, &lt;a href="http://www.sustainweb.org/foodcoops/"
    &gt;online&lt;/a&gt; oder als &lt;a href="http://www.sustainweb.org/pdf2/Foodco-opstoolkit.pdf"
    &gt;PDF&lt;/a&gt; herunterladbar.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="http://allianceprovence.org/spip.php?article379"
    &gt;"Un Kit de cr&#xE9;ation des AMAP"&lt;/a&gt;, franz&#xF6;sisch, ein Leitfaden zur Gr&#xFC;ndung einer Food-Coop, als &lt;a href="http://allianceprovence.org/IMG/pdf/KIT_CREATION_AMAP_et_annexes.pdf"
    &gt;PDF&lt;/a&gt; herunterladbar.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;"Farms of Tomorrow Revisited", amerikanisch, quasi das Standardwerk f&#xFC;r CSA.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Plattformen und Organisationen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="http://coops.bombina.net/wiki/Hauptseite"
    &gt;Foodcoopedia&lt;/a&gt; - das Wiki zum Thema.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Die &lt;a href="http://www.lebensmittelkooperativen.de/"
    &gt;Bundesarbeitsgemeinschaft der Lebensmittelkooperativen&lt;/a&gt;, die Interessenvertretung von Foodcoops in Deutschland.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Der &lt;a href="http://www.acpch.ch/"
    &gt;Westschweizer Verband der regionalen Vertragslandwirtschaft&lt;/a&gt; (FRACP) mit 24 angeschlossenen Projekten.&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="http://www.urgenci.net/"
    &gt;urgenci&lt;/a&gt;, das globale Netzwerk zur F&#xF6;rderung von &#x201E;Local Solidarity Partnerships between Producers and Consumers&#x201C; (LSPPC)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Initiativen in der Schweiz&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="http://www.gemeinschaften.ch/joomla/index.php?option=com_content&amp;view=section&amp;layout=blog&amp;id=13&amp;Itemid=41"
    &gt;Gr&#xFC;ndung einer Food-Coop in der Region Z&#xFC;rich / Schaffhausen / Winterthur / Frauenfeld&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="http://attac-bern.ch/index.php?id=478&amp;contUid=444"
    &gt;soliterre&lt;/a&gt; - Aufbau einer regionalen Vertragslandwirtschaft in Bern&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="http://xylem.ch/arbeiten/garten/"
    &gt;Gem&#xFC;seabo vom holzlabor&lt;/a&gt;, Thalheim an der Thur ZH&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="http://www.ortoloco.ch/"
    &gt;ortoloco&lt;/a&gt;, Limmattal&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Infos&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="http://www.eccofood.ch/"
    &gt;eccofood&lt;/a&gt; - Regionale Produkte finden in der Schweiz&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href="http://www.localdirt.com/"
    &gt;localdirt&lt;/a&gt; - dito in den USA&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Online g&#xE4;rtnern mit "&lt;a href="http://www.leverduredelmioorto.it/"
    &gt;le verdure del mio orto&lt;/a&gt;" (italienisch)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;"&lt;a href="http://www.woz.ch/dossier/glueck/17891.html"
    &gt;Ein kleines St&#xFC;ck Antwort auf die grossen Fragen&lt;/a&gt;" - Artikel in der WOZ&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p/&gt;
&lt;p/&gt;</content:encoded><dc:subject>Erfahrungen</dc:subject><dc:subject>Neustart Schweiz</dc:subject><dc:subject>CSA</dc:subject><dc:creator>Reto Stauss</dc:creator><dc:date>2009-11-24T12:29:54Z</dc:date><media:content url="http://neustartschweiz.ch/sites/default/files/newsflash_logo.jpg"><media:thumbnail url="http://neustartschweiz.ch/sites/default/files/newsflash_logo.jpg" width="100"/></media:content></item><item><title>Prinzipien nachhaltiger Projekte</title><link>http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2009/11/12/prinzipien-nachhaltiger-projekte.html</link><guid isPermaLink="false">http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/id/3418/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;Silke Helfrich ("&lt;a href="http://commonsblog.wordpress.com/das-buch-el-libro/"
    &gt;Wem geh&#xF6;rt die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeing&#xFC;ter&lt;/a&gt;") hat auf dem &lt;a href="http://commonsblog.wordpress.com/"
    &gt;CommonsBlog&lt;/a&gt; eine &lt;a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/11/11/prinzipien-des-commonsmanagements-2/"
    &gt;Liste von Prinzipien&lt;/a&gt; zusammengestellt, welche nachhaltige Projekte auszeichnen:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
    &lt;li&gt;Hilft die Initiative/das Projekt den Menschen, ihre Zeit so gut wie m&#xF6;glich zu nutzen? (Zeiteffizienz besser vielleicht noch: Entschleunigung)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;St&#xE4;rkt sie die Beziehungen zwischen den Menschen? (Beziehungsorientierung)&lt;br/&gt;
    Gibt es einen klar identifizierbaren sozialen Nutzen (oder, falls dieser nicht klar identifizierbar sein sollte, zeichnet sich diese Richtung ab)? (Gemeinwohlorientierung)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Produziert das Projekt/die Initiative mehr f&#xFC;r die community/Gesellschaft/Umwelt, als es ihnen nimmt, einschlie&#xDF;lich einer ausgeglichenen Gewinnverteilung und sozialer Reinvestition? (Vermeidung von &#xDC;ber- und Unternutzung)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Ist die Initiative und ihr Ergebnis auf lange Sicht nachhaltig? F&#xFC;gt es der Resourcenbasis mehr hinzu als sie ihr nimmt oder bel&#xE4;sst sie sie in ungeminderter Qualit&#xE4;t? (Nachhaltigkeit)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Sind die Handlungen und Verfahren transparent, inklusive der daraus entstehenden Produkte sowie der damit verbundenen Prozesse und Folgen? (Transparenz)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Gibt es konkrete Ma&#xDF;nahmen, die die soziale Intention und das gew&#xFC;nschte Ergebnis sch&#xFC;tzen und pflegen? (Monitoring)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Ist das Projekt/Vorhaben zumindest neutral f&#xFC;r Menschen, die es nicht benutzen? (z.B. es mindert nicht die Ressourcen f&#xFC;r andere Nutzer) (Unsch&#xE4;dlichkeit)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Reduziert es Zugangsh&#xFC;rden? Macht es Dinge einfacher? Ist es &#x201E;zug&#xE4;nglich&#x201C; im weitesten Sinne des Wortes? Bietet es den Ausgegrenzten und an den Rand Gedr&#xE4;ngten Zugang zu zus&#xE4;tzlichen Ressourcen, gibt es Ihnen eine Stimme? (Zugangsgerechtigkeit, Einschluss statt Ausschluss)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Gibt es keine ungerechtfertigten und/oder k&#xFC;nstlichen Grenzen des Zu- oder Weggangs vom Projekt? (Freiwilligkeit)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Respektiert es die Menschenrechte und den kulturellen Kontext? (Wenn dies in Opposition zueinander steht, glauben wir, dass die Menschenrechte Vorrang haben.) (Respekt der Menschenrechte)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Respektiert es die Vielfalt? (Vielfalt)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Tr&#xE4;gt es dazu bei, verdientes Vertrauen und Zusammenarbeit aufzubauen? (Kooperation)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;St&#xE4;rkt es eine sozial n&#xFC;tzliche und nachhaltige Nutzung der Daten und Informationen, die es erzeugt? (Offene Standards, freie Technologien)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Bietet es M&#xF6;glichkeiten des Tauschs von Werten, die dem Kontext angemessen sind und nutzt es diese? (Kulturelle Relativit&#xE4;t)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Sind die Entscheidungverfahren transparent, demokratisch und partizipativ bzw. sind sie von den Betroffenen akzeptiert?(Selbstorganisation, Demokratie)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Bietet es einen Hebel/ erleichtert es lokale ownership (kulturelle Aneignung) und wirtschaftliche Entwicklung? (R&#xFC;ckgebundenheit)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Ist es auf andere Dimensionen &#xFC;bertragbar? (Skalierbarkeit)&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Folgt es den best-practices von Nutzer-generiertem Design? (Exzellenz)&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/11/11/prinzipien-des-commonsmanagements-2/#comments"
    &gt;Die Diskussion&lt;/a&gt; ist offen.&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:subject>Beobachtungen</dc:subject><dc:creator>Reto Stauss</dc:creator><dc:date>2009-11-12T13:30:05Z</dc:date></item><item><title>Extensive Bienenhaltung</title><link>http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2009/11/08/extensive-bienenhaltung.html</link><guid isPermaLink="false">http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/id/3412/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;K&#xF6;nnte man sagen, dass eine wesentliche Wurzel des &#xDC;bels, in welchem wir uns heute befinden, Intensivierung ist? Irgendwie liegt es in der Natur der Menschen, unsere T&#xE4;tigkeiten durch Erfindungen und Innovation st&#xE4;ndig zu verbessern. Aber Verbesserung nach welchen Massst&#xE4;ben? H&#xE4;ufig handelt es sich um die Maximierung des Outputs. Je mehr wir kriegen f&#xFC;r den gleichen oder verminderten Aufwand, welchen wir reinstecken, desto besser.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Enger Horizont&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;
Unser Problem ist, dass wir dabei einen so engen Betrachtungsrahmen haben, dass wir fr&#xFC;her oder sp&#xE4;ter jemandem oder etwas schaden. Wir sind - ohne ein entsprechendes Bewusstsein - nicht in der Lage, &#xFC;ber einen kurzen zeitlichen Horizont und dem, was wir mit unseren Sinnen unmittelbar erfahren k&#xF6;nnen, hinauszudenken. Und dem entsprechend zu handeln. Dazu haben wir auch - zumindest in den Industriegesellschaften - verlernt, Kreisl&#xE4;ufen zu erkennen, diese zumindest nicht zu unterbrechen oder besser sogar zu f&#xF6;rdern.&lt;/p&gt;
&lt;table cellspacing="1"
     cellpadding="1"
     border="0"
     align="right"
     style="width: 87px; height: 324px;"
    &gt;
    &lt;tbody&gt;
        &lt;tr&gt;
            &lt;td&gt;&lt;a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch//files/images/blog/2009/cueva_arana.png"
    &gt;&lt;img width="160"
     height="282"
     border="0"
     class="bildschatten"
     title="Cueva Arena"
     alt="Cueva Arena"
     src="http://nachhaltigbeobachtet.ch//files/images/blog/2009/cueva_arana.png"
     style="margin-left: 10px;"
    /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
        &lt;/tr&gt;
        &lt;tr&gt;
            &lt;td align="right"
    &gt;&lt;em&gt;&lt;sup&gt;Quelle: &lt;/sup&gt;&lt;/em&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Cueva_arana.svg"
    &gt;&lt;em&gt;&lt;sup&gt;Wikimedia Commons&lt;/sup&gt;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;sup&gt; /&#xA0;Urheber: d'apr&#xE8;s /&#xA0;Lizenz: &lt;/sup&gt;&lt;/em&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License"
    &gt;&lt;em&gt;&lt;sup&gt;GPL&lt;/sup&gt;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
        &lt;/tr&gt;
    &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Dies ist zum Beispiel auch in der Bienenhaltung zu beobachten. Vom J&#xE4;ger, welcher Honigwaben aus wilden Bienenst&#xF6;cken geraubt hat, bis zur Intensiv-Haltung, welche wir heute haben, wundern wir uns, dass die Spezie Honigbiene immer weniger in der Lage ist, zu &#xFC;berleben. Nat&#xFC;rlich sind auch das sich ver&#xE4;ndernde Klima und die Auswirkungen der Industrie-Landwirtschaft zu ber&#xFC;cksichtigen (Pestizide, gebeiztes Saatgut und andere Nettigkeiten), aber dummerweise kommen zu diesen beide Faktoren noch Krankheiten dazu und die Bienen die vergangenen Winter &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Colony_Collapse_Disorder"
    &gt;v&#xF6;lkerweise&lt;/a&gt; gestorben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Immer die anderen&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;
F&#xFC;r die Halter sind die Schuldigen klar (nat&#xFC;rlich pauschalisiere ich hier in unzul&#xE4;ssiger Weise, es gibt auch viele, welche sich Gedanken machen), n&#xE4;mlich die anderen, in diesem Fall also Pflanzenschutzmittel- und Saatgut-Hersteller wie auch im &#xDC;bermass auftretende nat&#xFC;rliche Feinde wie die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Varroamilbe"
    &gt;Varroamilbe&lt;/a&gt;. Der Balke im eigenen Auge wird nicht erkannt, aber die Intensiv-Haltung in Kombination mit der Unkenntnis der artgerechten, d.h. m&#xF6;glichst nat&#xFC;rlichen Haltung, tr&#xE4;gt genauso zur Krise in der Imkerei bei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch ohne&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Colony_Collapse_Disorder#Das_ber.C3.BChmte_.22Einstein-Zitat.22"
    &gt; Einstein wieder zu bem&#xFC;hen&lt;/a&gt;, ist klar, dass Bienen eine essentielle, ja unersetzliche(?) Funktion sowohl in den naturbelassenen Kreisl&#xE4;ufen als auch in einem f&#xFC;r Menschen entscheidenden Bereich erf&#xFC;llen: der Gewinnung von Nahrung. Dass es Unternehmen gibt, welche daran arbeiten, Best&#xE4;ubung &#xFC;berfl&#xFC;ssig zu machen, m&#xF6;chte ich an dieser Stelle mal offen lassen (wobei die Praxis mit dem genmanipulierten Saatgut genau in diese Richtung geht).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der herk&#xF6;mmlichen Imkerei werden Bienenv&#xF6;lker in genormten K&#xE4;sten gehalten und man setzt ihnen Holzr&#xE4;hmchen mit vorgefertigten &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelwand"
    &gt;Wachsmittelw&#xE4;nden&lt;/a&gt; vor, um den Wabenbau zu ordnen und zu beschleunigen. Dazu kontrolliert man jedes Volk saisonabh&#xE4;ngig mehr oder weniger h&#xE4;ufig und &#xF6;ffnet daf&#xFC;r den Stock. Im Schnitte zweimal im Jahr wird der Honig entnommen, daf&#xFC;r erhalten die Bienen Zuckersirup.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es wird also an mehreren Stellen in das nat&#xFC;rliche Verhalten eingegriffen, um den Nutzen zu optimieren respektive die Haltung f&#xFC;r den Imker zu vereinfachen. Die Tiere k&#xF6;nnen Waben nicht bauen, wie sie m&#xF6;chten und f&#xFC;r sie am optimalsten w&#xE4;re, das Klima im Stock wird immer wieder gest&#xF6;rt und der wertvolle Futtervorrat, welchen wir als Nahrungs- und Heilmittel sch&#xE4;tzen, wird ihnen nahezu komplett weggenommen. Aber das kann ja keinen Zusammenhang mit den Bienenkrankheiten und dem V&#xF6;lkersterben haben, oder?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Extensivierung&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;
Das Ausmass und die Geschwindigkeit, mit der uns die Bienen wegsterben, machen rat- und hilflos. Bestimmte Dinge k&#xF6;nnen wir&#xA0; nicht &#xE4;ndern (Klimawandel), andere k&#xF6;nnen nur auf staatlicher oder globaler Ebene (Saatgut) gel&#xF6;st werden. Auf individueller Basis haben wir, d.h. die Imker, die Verantwortung, den schmalen Grat von Nutzung und &#xDC;bernutzung, von Ausbeutung und Erhaltung zu finden. Ein Schritt in diese Richtung ist die Deintensivierung der Bienenhaltung.&lt;/p&gt;
&lt;table cellspacing="1"
     cellpadding="1"
     border="0"
     align="right"
     style="width: 109px; height: 241px;"
    &gt;
    &lt;tbody&gt;
        &lt;tr&gt;
            &lt;td&gt;&lt;a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch//files/images/blog/2009/warre_beuten_auf_stelzen.png"
    &gt;&lt;img width="160"
     height="199"
     border="0"
     style="margin-left: 10px;"
     class="bildschatten"
     title="Warr&#xE9;-Beuten auf Stelzen"
     alt="Warr&#xE9;-Beuten auf Stelzen"
     src="http://nachhaltigbeobachtet.ch//files/images/blog/2009/warre_beuten_auf_stelzen.png"
    /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
        &lt;/tr&gt;
        &lt;tr&gt;
            &lt;td align="right"
    &gt;&lt;em&gt;&lt;sup&gt;Quelle: Bienenhaltung f&#xFC;r alle /&#xA0;Urheber: Bernhard Heuvel /&#xA0;Lizenz: &lt;/sup&gt;&lt;/em&gt;&lt;a href="http://www.ifross.de/Lizenzen/LizenzFuerFreieInhalte.html"
    &gt;&lt;em&gt;&lt;sup&gt;ifrOSS&lt;/sup&gt;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;
        &lt;/tr&gt;
    &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Wenn der Honigbiene die M&#xF6;glichkeit gelassen wird, zu bauen, wie sie will, das Volk m&#xF6;glichst wenig gest&#xF6;rt wird und gen&#xFC;gend grosse Honig-Vorr&#xE4;te im Stock belassen werden, dann unterst&#xFC;tzt dies nat&#xFC;rliche Verhaltensweisen und Kreisl&#xE4;ufe soweit als m&#xF6;glich intakt gehalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei seit Jahrzehnten bew&#xE4;hrte Methoden zur einfachen und bienengerechten, aber auch extensiven Bienenhaltung sind bekannt: sogenannte &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Top-bar_hive"
    &gt;Top Bar Hives&lt;/a&gt;, also Obertr&#xE4;gerbeuten, und &lt;a href="http://www.selbstversorgerforum.de/bienen/bienenindex.html"
    &gt;Warr&#xE9;-Beuten&lt;/a&gt;. Da wir - d.h. meine Frau in der aktiven Rolle, sie ist die Imkerin - wieder Bienen halten m&#xF6;chten, haben wir uns aus verschiedenen Gr&#xFC;nden f&#xFC;r die Haltung nach &lt;a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/&#xC9;mile_Warr&#xE9;"
    &gt;Emile Warr&#xE9;&lt;/a&gt; entschieden. Von Bernhard Heuvel gibt es &lt;a href="http://www.selbstversorgerforum.de/bienen/bienenindex.html"
    &gt;eine tolle Einf&#xFC;hrung&lt;/a&gt;, welche als PDF zur Verf&#xFC;gung steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht zuletzt, weil sich die Beuten, also die K&#xE4;sten, in denen die Bienen gehalten werden, hervorragend dazu eignen, um mit der &lt;a href="http://manufakturingruendung.ch/"
    &gt;Manufaktur in Gr&#xFC;ndungen&lt;/a&gt; einen Schritt weiter zu gehen. Dazu sp&#xE4;ter mehr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[Update]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;10.11.2009: Es gibt auch Imker, welche auf individueller Ebene etwas gegen gentechnisch ver&#xE4;nderte Anbaufl&#xE4;chen tun, weil sie die Bio-Imkerei bedrohen: &lt;a href="http://zuender.zeit.de/2008/29/ziviler-ungehorsam-widerstand-michael-grolm-feldbefreier"
    &gt;der Feldbefreier&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.schlossimkerei-tonndorf.de/"
    &gt;Michael Grolm&lt;/a&gt; (via &lt;a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/11/05/monsanto-von-drehturen-und-werkzeugen-die-keine-sind/"
    &gt;CommonsBlog&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:subject>&#xDC;berlegungen</dc:subject><dc:subject>Bienenhaltung</dc:subject><dc:subject>Landwirtschaft</dc:subject><dc:creator>Reto Stauss</dc:creator><dc:date>2009-11-08T09:59:33Z</dc:date></item><item><title>Wir sind wirklich nicht bl&#xF6;d</title><link>http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2009/10/26/wir-sind-wirklich-nicht-bloed.html</link><guid isPermaLink="false">http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/id/3408/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;blockquote style="margin-left: 40px;"
    &gt;Die Hoffnung, mit einem Wirtschaftssystem, das kollabiert, wenn es nicht wachsen kann, nachhaltige Lebensweisen auf einem endlichen Planeten herzustellen, ist gleich null.&lt;br/&gt;
&lt;em&gt;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0; P.M. in der neusten Ausgabe von &lt;a href="http://www.energiestiftung.ch/files/textdateien/aktuell/magazine/EU_Nr3_2009_web.pdf"
    &gt;Energie &amp;amp; Umwelt&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; (PDF)&lt;br/&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Irgendwie habe ich das Gef&#xFC;hl, es ist alles gesagt (ja, so hiess auch mal &lt;a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2007/07/10/jenseits-der-angst.html"
    &gt;ein Buchtitel&lt;/a&gt;). Schreiben hat f&#xFC;r mich - zumindest hier - keine Priorit&#xE4;t. Desto wichtiger ist mir, meinen "&lt;a href="http://www.powells.com/essays/davepollard.html"
    &gt;s&#xFC;ssen Punkt&lt;/a&gt;" zu finden: der Ort, an welchem Bestimmung, Passion und Talent zusammenfliesst. Und Lebensgrundlage entsteht. F&#xFC;r andere. F&#xFC;r mich und meine Familie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nebst der &lt;a href="http://manufakturingruendung.ch/"
    &gt;Manufaktur in Gr&#xFC;ndung&lt;/a&gt;, taste ich mich auch mit dem &lt;a href="http://fairwork.mixxt.org/"
    &gt;Hybriden Konzern&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://neustartschweiz.ch/"
    &gt;Neustart Schweiz&lt;/a&gt; voran. Wer in Kontakt bleiben m&#xF6;chte: E-Mails beantworte ich immer, ab und an mikroblogge (&lt;a href="http://identi.ca/retostauss"
    &gt;Identica&lt;/a&gt;, wird an &lt;a href="http://twitter.com/retostauss"
    &gt;Twitter&lt;/a&gt; weitergeleitet) ich auch.&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:subject>In eigener Sache</dc:subject><dc:subject>Neustart Schweiz</dc:subject><dc:subject/><dc:creator>Reto Stauss</dc:creator><dc:date>2009-10-26T21:57:57Z</dc:date></item><item><title>Optionen f&#xFC;r den &#xDC;bergang in eine post-fossile Zivilisation</title><link>http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2009/07/24/optionen-fuer-den-uebergang-in-eine-post-fossile-zivilisation.html</link><guid isPermaLink="false">http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/id/3402/</guid><content:encoded xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">&lt;p&gt;Das Ende des Zeitalters billiger Energie (von welchem nur eine Minderheit auf diesem Planeten profitiert hat) ist in Sicht, dazu kommen - sehr wahrscheinlich - klimatische Ver&#xE4;nderungen, welche weltweit unsere heutigen Lebensgrundlagen in Frage stellen. Heute sind wir in immer st&#xE4;rkerem Mass damit besch&#xE4;ftigt, "gr&#xFC;nen" Ersatz zu finden: biologischer Landbau statt konventioneller, biologische Lebensmittel statt Industrienahrung, erneurbare Energiequellen statt Kohle- und Atomkraftwerke, biologische Textilien usw.&lt;/p&gt;
&lt;table cellspacing="1"
     cellpadding="1"
     border="0"
     align="right"
     style="width: 144px; height: 224px;"
    &gt;
    &lt;tbody&gt;
        &lt;tr&gt;
            &lt;td&gt;
            &lt;p&gt;&lt;a href="http://piqs.de/fotos/search/flut/2878.html"
    &gt;&lt;img width="160"
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    /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
            &lt;/td&gt;
        &lt;/tr&gt;
        &lt;tr&gt;
            &lt;td align="right"
    &gt;
            &lt;p&gt;&lt;sup&gt;Steve Ford Elliott, "Bursting the banks", &lt;/sup&gt;&lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de"
    &gt;&lt;sup&gt;Some rights reserved&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;&lt;sup&gt;.&lt;/sup&gt;&lt;br/&gt;
            &lt;sup&gt;Quelle: &lt;/sup&gt;&lt;a href="http://piqs.de"
    &gt;&lt;sup&gt;www.piqs.de&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
            &lt;/td&gt;
        &lt;/tr&gt;
    &lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Wir leben immer noch in der Illusion, dass wir unseren Lebensstandard werden halten k&#xF6;nnen. Dabei hat gerade begonnen, was als der "lange Ernstfall" (The Long Emergency. Auch &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Long_Emergency"
    &gt;ein Buch&lt;/a&gt; von &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/James_Howard_Kunstler"
    &gt;James Howard Kunstler&lt;/a&gt;.) bezeichnet wird: keine Alternative wird das Erd&#xF6;l komplett ersetzen k&#xF6;nnen. Landwirtschaftlicher Anbau, Transport und Energie-/Stromproduktion werden immer teurer, was letzlich zu Nahrungsmittel-Knappheit f&#xFC;hrt. Was wiederum massive Verwerfungen in den westlichen Gesellschaften zur Folge haben wird, weil sie gr&#xF6;sstenenteils strukturell unf&#xE4;hig sind, in angemessener Weise auf diese Ver&#xE4;nderungen zu reagieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber wir k&#xF6;nnen uns bereits heute auf diese Ver&#xE4;nderungen einstellen. Nicht nur in den einzelnen Haushalten, sondern vor allem auch auf Ebene lokale Gemeinschaften - D&#xF6;rfern, Kommunen, Gemeinden, St&#xE4;dten - und &#xFC;berregionalen Verb&#xE4;nden von diesen. Daf&#xFC;r brauchen wir ganzheitliche Ans&#xE4;tze, wie sie zum Beispiel &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Permakultur#Konzept"
    &gt;Permakultur&lt;/a&gt; beinhaltet (wobei Permakultur ein Imageproblem hat). Ein anderer Ansatz, welcher gerade massiv Momentum gewinnt, ist die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transition_Towns"
    &gt;Transition-"Bewegung"&lt;/a&gt;, welche Gemeinde und St&#xE4;dte auf die&#xA0; postfossile, relokalisierte Wirtschaft vorbereiten m&#xF6;chte. &lt;a href="http://neustartschweiz.ch/"
    &gt;Neustart Schweiz&lt;/a&gt; dagegen ist eine Diskussionsbasis f&#xFC;r notwendige neue Formen des Wohnens und der Art, wie wir uns als menschliche Gemeinschaften organisieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Frage ist, ob wir genug Zeit haben, um uns soweit vorzubereiten, dass wir nicht im Choas versinken. Aber diesbez&#xFC;glich halte ich es mit &lt;a href="http://sharonastyk.com/"
    &gt;Sharon Astyk&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;p style="margin-left: 40px;"
    &gt;All that matters is that the work gets done, as well as possible, that the floods are as small as we can make them, and that the suffering is as little as possible.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob Permakultur und Transition die momentan einzigen Optionen sind, wird gerade intensiv bei ihr (Permaculture Future? &lt;a href="http://sharonastyk.com/2009/06/29/permaculture-future-questions-perhaps-worth-asking-part-i/"
    &gt;Part I&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://sharonastyk.com/2009/06/30/permaculture-future-part-ii/"
    &gt;Part II&lt;/a&gt;) sowie Rob Hopkins, dem Gr&#xFC;nder der Transition Towns-Bewegung, &lt;a href="http://transitionculture.org/2009/07/03/responding-to-sharon-astyk-on-permaculture-and-transition/"
    &gt;diskutiert&lt;/a&gt;. Diskussionen und Auseinandersetzungen &#xFC;brigens, welche ich - &#xFC;berhaupt und auf diesem Niveau - in der deutschen Blogszene komplett vermisse ... und noch eine Leseempfehlung (aus dem englischsprachigen Raum) nebst den beiden erw&#xE4;hnten Blogs von Shanon (&lt;a href="http://sharonastyk.com/"
    &gt;Casaubon&#x2019;s Book&lt;/a&gt;) und Rob (&lt;a href="http://transitionculture.org/"
    &gt;Transition Culture&lt;/a&gt;): &lt;a href="http://thearchdruidreport.blogspot.com/"
    &gt;The Archdruid Report&lt;/a&gt; sowie &lt;a href="http://cluborlov.blogspot.com/"
    &gt;Cluborlov&lt;/a&gt; mit der fantastischen Pr&#xE4;sentation "&lt;a href="http://cluborlov.blogspot.com/2009/06/definancialisation-deglobalisation.html"
    &gt;Definancialisation, Deglobalisation, Relocalisation&lt;/a&gt;".&lt;/p&gt;</content:encoded><dc:subject>&#xDC;berlegungen</dc:subject><dc:subject>Permakultur</dc:subject><dc:subject>Transition</dc:subject><dc:creator>Reto Stauss</dc:creator><dc:date>2009-07-24T06:35:19Z</dc:date><media:content url="http://fotos.piqs.de/d/2/9/1/e/86ab70f2968d0ea7467ab230c35d8fdc.jpg"><media:thumbnail url="http://fotos.piqs.de/d/2/9/1/e/86ab70f2968d0ea7467ab230c35d8fdc.jpg" width="100"/></media:content></item></channel></rss>
