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Wie wir gemeinsam den Wandel vom Lebensstandard zur Lebensqualität schaffen

Was könnte und sollte an die Stelle der bisherigen materialistischen Grundorientierung treten? Andreas Giger, Allzweck-Intellektueller und Werte-Forscher (hier im Interview) hat seine Überlegungen und Studien zu neuem Leitwert Lebensqualität in 36 Kapiteln dargelegt.

Dass Geld, Konsum (ja, auch strategischer) und Lebensstandard weder für uns persönlich noch für uns als Gesellschaft auf einer begrenzten Erde zum Glück führen, ist nicht erst seit der Finanz- und Wirtschaftskrise klar. Und dass der Aufruf zum Verzicht eher abschreckt als zu einer Verhaltensänderung motiviert, ist Trivialpsychologie.

Was aber an die Stelle des "Tanzes um das goldene Kalb" treten kann und was wir uns orientieren können, das zeigt "Moses 2.0: Wie wir gemeinsam den Wandel vom Lebensstandard zur Lebensqualität schaffen" hervorragend auf.

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Eine Gelegenheit für nachhaltige Neugründungen

KarmaKonsum lobt zusammen mit namhaften Partnern einen Gründerpreis für junge Unternehmen im nachhaltigen Bereich aus. Voraussetzungen für eine Bewerbung ist eine ökokologisch-nachhaltige und/oder soziale Ausrichtung und die Aussicht auf Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Der Gewinner wird werbemässig unterstützt und von den Jurymitgliedern beraten.

Weiteren Details kann man hier nachlesen.

Egal, ob man am Schluss der Gewinner ist, aber die Plattform ist eine Chance für Neugründer, um sich darzustellen und Netze zu knüpfen. So spontan wäre eine Beteiligung der Verbraucher vielleicht wünschenswert gewesen, aber strategische Konsumenten stimmen ja mit den Füssen ab und entscheiden schlussendlich, wer ein überzeugendes Unternehmen aufbaut und bedürfnis-orientiert geschäftet.

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Klimafarming und Biokohle

Etwas, das mir jetzt doch so stark ins Gesicht gesprungen ist, dass ich den prioritäten-bedingten Tiefschlaf hier unterbreche: Klimafarming und im speziellen Biokohle. Bei ersterem geht es darum, mit landwirtschaftlichen Methoden klimaschädliche Gase zu reduzieren (im besten Fall sogar eine positive Bilanz zu erreichen). Bei zweiterem um die Herstellung von Kohle aus Biomasse, die vor auch zur Bodenverbesserung eingesetzt werden kann. Dies analog zu Terra preta, der Schwarzerde aus Amazonien.

In einem Blogbeitrag beim einem Bioweinhändler wird darauf eingegangen, wie mit Biokohle die Bodenqualität verbessert werden kann. Der Händler hat zudem ein Forschungsnetzwerk zum Thema initiiert.

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Eneuerbare Energie kann keine Konsumgesellschaft aufrecht erhalten

Bernd Ohm bringt es in "Die Energiewende ist auch eine Kulturwende" auf den Punkt: Bioenergiedörfer und erst recht auch Energiestädte sind auch nur ein bisschen Flicken an einer überlebten Zivilisationsform, welche nicht aufrecht zu erhalten ist. Egal, ob die Rechnung im Detail stimmt, aber die übergeordnete Aussage ist klar: mit dem heutigen Energiekonsum steuern wir Richtung Zerfall.

Wir müssten reduzieren und zwar massiv, aber die heutige Führungsriege in Politik und Wirtschaft wird sich nicht aus der fossilen Abhängigkeit befreien (wollen/können). Leider wird sich keine breite Lobby für Konzepte wie die Transition Towns oder Neustart Schweiz finden, deswegen sollten wir uns alle auf ungemütliche Jahre vorbereiten. Das industrielle sowieso wie auch das digitale Zeitalter gehen zu Ende.

Lektüre:

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Ökologische Schuldner und Gläubiger

Mathis Wackernagel, Häuptling des Global Footprint Network, macht im neusten Newsletter eine bemerkenswerte Feststellung: heute leben noch 20% der Weltbevölkerung in ökologischen Gläubiger-Ländern. Darunter versteht das GFN Länder, welche über eine grössere Biokapazität verfügen, als dass sie verbrauchen. Vor 50 Jahren waren es noch 60%, selbst die USA war noch im grünen Bereich.

Ökologische Schuldner und Gläubiger

Quelle: Global Foorprint Network

Das GFN will diese Länder stärken, nicht nur weil viele von ihnen zu den Armenhäusern und am wenigsten entwickelten Länder der Erde zählen, sondern auch, weil die Organisation überzeugt ist, dass die rein ökonomische Betrachtungsweise einer umfassenderen Sicht weichen muss.

Biokapazität kann in diesem Zusammenhang ein wichtiger Teil des Reichtums eines Landes sein. Allerdings muss es gelingen, dass darunter nicht primär Ressourcen zur industriellen Ausbeutung verstanden wird (sonst ist es schnell vorbei mit dem Reichtum), sondern innerhalb der natürlichen Kreisläufe in verträglichem Mass genutzt wird. Ansonsten wird es keine weiteren 50 Jahre dauern, bis die ganze Karte rot ist.

Mehr zum ökologischen Fussabdruck der Länder der Erde im Ecological Footprint Atlas 2008 (PDF).

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Klimafreundliche Produkte

climatop vergibt das Label "approved by climatop" an klimafreundlich hergestellte Produkte inklusive Transport. Ja, noch ein Label. Aber wenigstens eines, welches endlich Auskunft über den (eingeschränkten) ökologischen Rucksack eines Artikels gibt. Also bräucht man jetzt nur auf "bio", "fair" und "klimafreundlich" zu achten und das Fernziel umwelt- und sozial-verträglicher Einkauf wäre Realität.

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Das ist kein Beitrag zur Kaffee-Parade

Man kann mir wieder vorwerfen, ich würde positive Ansätze in den Boden stampfen. Es geht mir allerdings nicht darum, das Schreiben meiner Blogkollegen bei Vital-Genuss oder Kaffee-Satz!, welche ich übrigens schätze, grundsätzlich zu kritisieren, sondern die von ihnen veranstaltete Kaffee-Parade hat jetzt einfach das Fass zum Überlaufen gebracht.

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Ade multinationale Technologiemonopolisten

I think in 3 years, we’ll get aluminum and silicon, refined from local clay.
Marcin Jacubowski in "The Marcin & Keimform Dialogue"

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Green new deal. Makulatur Gesellschaftsvertrag.

Das geflügelte Wort der Stunde: der grüne New Deal.

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Ökos sind nicht alle unlustig

Der LOHAS-Flügel hat bereits eine Auflockerung in die eher schwer verdauliche Ökobewegung gebracht, aber so richtig lustig war es bisher immer noch nicht (und ich werde die Kurve auch nicht kriegen, fürchte ich). Nun fällt aber das Blog der eher braven Zeitschrift "Natürlich" in dieser Hinsicht positiv auf: Themen werden provokativ aufgenommen, manchmal mit einem zünftigen Drall ins Satirische.

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