Weitgereiste Tacos
Nicht nur deutsche Joghurts, sondern auch die Bestandteile amerikanischer Tacos reisen weit:
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| Quelle: GOOD |
Irrsinnige Schöne Welt globalisierter Warenströme.
Kommentare
Haha, und wenn man bedenkt wieviel Erdöl es für ein Joghur braucht.. und das mal nebeneinander stellen würde.. so eine Verschwenderei.
Ist echt verrückt wie weit manche Dinge geschifft werden. Allerdings muss man dabei auch noch einmal die Auswirkungen betrachten. Bin sicherlich kein Freund von großen Transportentfernungen.
Ob aber ein Rohstoff XX für die Herstellung von Tacos von der Ostküste der USA per LKW zur Westküste transportiert wird, oder mit einem riesen Schiff aus Südamerika kommt ist auch nicht unerheblich.
Danke für das klasse Bild, veranschaulicht die Sache sehr.
Sogar ein simples Biomaisbrot hat eine weite Reise hinter sich:
http://montagsmailer.ch/2010/06/14/fur-sein-biomaisbrot-geht-coop-bis-nach-amerika/
@Dorian: danke für den Hinweis auf die Balken in den eigenen Augen. Bio heisst nicht zwingend ökologisch, wie Du ja richtig feststellst. Eure offenen Briefe haben übrigens Klasse.
Käse schafft es ja gar nicht so weit. Schade. Als Käsefreund kriege ich nicht genug von weltweiten Käsesorten ;-)
Gute Grafik, nur etwas unscharf und schwer lesbar.
Es ist doch immer das gleiche. Als gäbe es hier keine Milch, keine Fleischwaren und keine anderen Rohstoffe. Ich sehe Leute wie Sie im tiefsten Winter Erdbeeren kaufen, aber zur Erdbeerzeit sind die Selbstpflückfelder leer. Lieber schön für 49 Cent nen halbes Kilo Erdbeeren kaufen, anstatt nochmal einen fünfziger mehr in Umweltschutz zu investieren :( traurige, moderne Welt
Kein wunder wenn der Kunde bereit ist gerade mal Cent Beträge für seinen morgendlichen Joghurt auf den Tresen zu legen, das ist einfach die Kehrseite der Globalisierung! Genau das selbe Probleme sehe ich, wie in vielen Bereichen auch, besonders in der Textilindustrie - man kann nicht erwarten das KIK faire Löhne zahlt wenn man selbst ein T-Shirt für 89cent (!) kaufen möchte! Das ist der pure Irrsinn!
für einen besseren Planeten.
Gruß
Daniel
An dieser Stelle muss sich jeder auch einmal selbst die Frage stellen, ob ihm das heimische Obst nicht besser schmeckt, vor allem da es noch alle Vitamine hat.
Leider sieht die Realität jedoch düster aus. Jeder geht in Discountmärkte und möchte alles zu einem super günstigen Preis kaufen und die Qualität bleibt ganz einfach auf der Strecke.
Gibt es ein Produkt das nicht über den halben Globus gereist ist bevor es hier ist? Jedes Elektrogerät, jedes Kleidungsstück...! Das ist schon krass. Da kann ich nur heimisches Bio Obst empfehlen.
Wow, darum liebe ich Infografiken. In diesem Fall zwar bitter, aber für alle schnell zu erfassen.
Hawaii
@ 14.01.2011 20:55 CEST
Bei allem was einigermaßen haltbar ist, mache ich mir keine Illusionen darüber, dass das Produkt keine lange Reise hinter sicht hat. Dafür ist der Preisdruck im Einzelhandel und die Erwartung beim Kunden einfach zu stark ausgeprägt. Aber ist das auch die Zukunft? Aufwendige Warenströme wird man sich nicht mehr lange leisten können - zum Glück auch nicht wirtschaftlich.
Bei allem was einigermaßen haltbar ist, mache ich mir keine Illusionen darüber, dass das Produkt keine lange Reise hinter sicht hat. Dafür ist der Preisdruck im Einzelhandel und die Erwartung beim Kunden einfach zu stark ausgeprägt. Aber ist das auch die Zukunft? Aufwendige Warenströme wird man sich nicht mehr lange leisten können - zum Glück auch nicht wirtschaftlich.
Ist ja echt wahnsinn. Da kann man man aber noch sehr gut optimieren!
Leider lässt sich diese Beobachtung auf eine Vielzahl von fertigen Lebensmitteln anwenden. Aber auch wenn es zumindest einigen Menschen inzwischen bewusst ist, entsteht meiner Meinung nach leider trotzdem nur eine geringe Bereitschaft auf irgendwas zu verzichten. Mit dem Kauf einer Bio-Tomate gleicht man leider nicht die Schäden aus, wenn man beim gleichen Einkauf eine Tüte Taccos kauft. Ein Anfangsbewusstsein ist vielleicht geschaffen...konsequenter, nachhaltiger Konsum leider noch nicht.
Kaum zu glauben, dass sich das wirtschaftlich rechnet bei einem Endverkaufspreis von 1,50 Euro je 250 gr Tüte...
Interssante Grafik, wirklich. Ich bin zufällig darüber gestolpert und muss sagen, ich habe mir noch nie Geldanken darüber gemacht, dass die Zutaten zu unseren Lebensmitteln möglicherweise aus aller Welt kommen. Da tut sich mir die Frage auf, wie viel Emission in so einer Tüte Tacos, einem Joghort oder was auch immer stecken. Ein ökologisch sinnvoll produziertes Produkt kann so etwas nicht sein! Nur, wenn die Zutaten wirklich aus der Region kommen, ist Bio auch Bio! Wie viel pulvere ich wohl so in die Luft nur über meine Ernährung? Manchmal ist man versucht, zu sagen: Ich ziehe nach Kanada und werde Selbstversorger :-(. Man kann ja in punkto Ernährung kaum noch etwas richtig machen, denn irgendwas oder irgendwen zerstört man fast immer nur, indem man das falsche Produkt kauft! Schöne, irrsinnige Welt - wirkliich!
Erschreckend welche weiten Transportstecken für leicht herstellbare Lebensmittel zurückgelegt werden. Natürlich ist es gut wenn jeder einzelne bewusst lokale Produkte bevorzugt, meiner Meinung wäre es noch besser, wenn es staatliche Subventionen für den Vertrieb der lokalen Produkte gäbe.
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