Weniger Feinstaub beim Feuern mit Holz
Der Ofenbauer meines Vertrauens hatte schon mal Andeutungen gemacht, jetzt ist via Wendezeit auch internet-technisch bei mir angekommen: es gibt eine neue Art mit Stückholz anzufeuern, welche den Schadstoff-Ausstoss inklusive Feinstaub erheblich vermindern soll.
Ziel ist es, möglichst rasch hohe Temperaturen zu erreichen und Rauch zu vermeiden. Die von fair Feuern propagierte Methode kehrt den üblichen Aufbau eines Feuers auf den Kopf: angefeuert wird von oben, nicht unten. Wie das genau geht, erklärt das Merkblatt (PDF) und ein Film.
Da ich ein erklärter Freund von Stückholz-Heizungen bin - hauptsächlich in der Ausprägung Kachelofen - und keine Lust auf fremdenergie-gespeiste Filter resp. Partikelabscheider habe, werde ich das nächstens ausprobieren.
Zwei kleine Aber fallen mir spontan ein:
Da ich ein erklärter Freund von Stückholz-Heizungen bin - hauptsächlich in der Ausprägung Kachelofen - und keine Lust auf fremdenergie-gespeiste Filter resp. Partikelabscheider habe, werde ich das nächstens ausprobieren.
Zwei kleine Aber fallen mir spontan ein:
- Statt Zeitung soll eine wachsgetränkte Anzündhilfe verwendet werden. Natürlich ist es nur eine kleine Menge Wachs, aber üblicherweise wird Paraffin aus Erdöl hergestellt. Und Bienenwachs zu verfeuern, ist eher Blödsinn.
- Durch das Anfeuern von oben dauert es länger, bis das Holz brennt und vergast ist. D.h. der Kamin kann später geschlossen werden, als Konsequenz braucht es mehr Holz.
Kommentare
Danke Reto! Du weisst ja nicht, wie lange ich das Dokument schon suche... bis jetzt vergeblich! Und da publiziert der Blog meines Vertrauens doch tatsächlich das schon mit Anstrengung zu ergoogeln versuchte Dokument frei Haus. Mal sehen ob das umgekehrte Feuern funktioniert!
@Hueb: nur zufriedene Kunden sind gute Kunden ;-). Und bin sehr gespannt auf Erfahrungsberichte!
Danke ebenfalls. Und was die Suche nach solchen Sachen angeht. Da habe ich eine Idee im Kopf, wie man das alles besser bündeln kann. Demnächst dazu mehr (per Mail)!
Gruß, Manuel
@Manuel: bin gespannt ... sowas (Box oben rechts)? Ok, ok, ich wart ja schon ...
Die Methode hab ich erst im Frühjahr gesehen, seitdem war noch keine so kalte Wetterphase, dass ich es hätte ausprobieren können. Sieht in dem Film ja abenteuerlich aus, aber ich frage mich, ob der Anteil der Schadstoffe, den man durch die neue Methode einspart, wirklich so hoch ist, dass sich der Aufwand lohnt. Mal angenommen man heizt 4 Monate lang einmal täglich an, braucht man 160 der Anzündhilfen und 640 der kleinen Holzklötzchen. Wie groß der Zeitunterschied zwischen dem herkömmlichen und dem "fairen" anheizen ist, ist auszuprobieren. Aber bringt es wirklich so viel?
Der Winter wird es zeigen!
Um Feinstaub zu vermeiden, sollte nur trocken gelagertes Holz verwendet werden. In der Broschüre vom Umweltbundesamt werden noch weitere Hinweise gegeben: www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3151.pdf .
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