BlogBilderBücherDossiersSuchenSchlagworteÜberKontakt
Kulturelle Revolutionäre

Kategorien

Schlagworte

Permakultur

Heizen mit Holz

Eigenbau

Barthühner

Selbstversorgung

mehr ...

Zum Thema

Gerne gelesen

.ch Blogger

Login

Wie wir uns mit unserer Preisfixiertheit selber schaden

Geiz ist zwar nicht mehr geil, aber noch immer ist trotz allem LOHAS-Gerede das wichtigste Kauf-Kriterium der Preis. Wenn wir ehrlich sind. Wir mögen zwar gerade noch zum Bio-Yoghurt greifen anstatt zum konventionellen Pendant, aber die Schmerzgrenze bei grösseren Beträgen ist schnell erreicht.
Lese ganzen BeitragKommentare (4)  Permalink

Grünes Mäntelchen oder echtes Engagement?

Betreten wir für einmal das feuchte Umfeld allerlei Schön-Wäschereien. Nicht weiss oder blau, sondern grün. Grün waschen oder neudeutsch Green Washing. Was ist das? 
Lese ganzen BeitragKommentare (2)  Permalink

Krankt unsere Gesellschaft am Geld?

Angeregt durch Infomaterial, er Initiative für eine natürliche Wirtschaftsordung (INWO) versuche ich, ein paar Zusammenhänge im Umgang mit Geld zu verstehen. Wenn man Diskussionen dazu verfolgt, dann wird allerdings schnell klar, dass man scheinbar das Feld der exakten Wissenschaften verlässt und sich gegenseitige Positionen unversöhnlich gegenüber stehen - ähnlich wie beim Thema Klimawandel.
Lese ganzen BeitragKommentare (7)  Permalink

Im Gespräch: Kira und Christoph Hinderfeld

Dank Simon Meyer vom Werkzeitraum, der mich via Zunft[netz] kontaktiert hat, habe ich mir das spannende Projekt Die Zunft AG nochmal etwas genauer angeschaut. Die Hinderfelds, treibende Kraft dahinter, haben sich zu einem kurzen Interview bereit erklärt.
Lese ganzen Beitrag  Permalink

Eine amerikanische Perle oder warum und wie wir uns von der Globalisierung verabschieden sollten

Dass der tumbe Amerikaner, Sprit saufend und Hamburger fressend, ein Klischee ist - genau wie der reiche Schweizer übrigens - beweist der brilliante Artikel "Learning From Ladakh" von Josh Kearns. Er stellt unser Wirtschaftssystem in einen grossen Zusammenhang, zeigt die weltweiten Konsequenzen und einen Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

Aus meiner Sicht bedenkenswert:
  • Wir lernen langsam und mühsam wieder nachhaltig zu wirtschaften und zerstören durch die Globalisierung gleichzeitig lokale, noch funktionierende Systeme.
  • Die weltweit exportierte, westliche Kultur überlagert durch die Verbreitung via Medien noch vorhandene weitere Arten des gesellschaftlichen Zusammenlebens von anderen Volksgruppen und lässt sie, wenn nicht gar verschwinden, zumindest verblassen.
  • Unser Schulsystem macht uns vor allem zu wertvollen Arbeitern, weniger zu selbstständigen, lebensfähigen Individuen.
  • Globalisierung im Sinne von freiem, uneingeschränkten Handel nützt in erster Linie multinationalen Konzernen und trägt dazu bei, weltweit eine Konsumgesellschaft heranzuzüchten.
  • Wir brauchen kein Wirtschaftswachstum, sondern eine Schrumpfung. Unser Planet und die natürlichen Ressourcen darauf sind bereits überbeansprucht.
  • Die sogenannte Entwicklung von aus 1. Welt-Sicht unterentwickelten Ländern hat zur Folge, dass dort Energie- und Güterhunger steigen. Dies zum Nachteil der Umwelt und Bevölkerung, welche in die klassische Lohn-Konsum-Abhängigkeit getrieben wird.
  • Die industrielle Landwirtschaft arbeitet profit-maximiert und nicht zum Wohl von Konsumenten und Umwelt. Sie basiert auf billigem Erdöl (Treibstoff, Dünger)und immer stärker auf Industriegütern (Samen, Pestiziden) und wird in maschinen-bearbeitbaren Monokulturen betrieben - mit all den bekannten negativen Folgen.
  • Biologischer Landbau oder gar Permakultur beseitigt praktisch alle Nachteile der industriellen Landwirtschaft: der Boden wird verbessert (nicht ausgelaugt), kleinräumige Strukturen vermindern Schäden durch Krankheiten und Schädlinge, lokale Produktion und Vermarktung vermeidet lange Transportwege, usw.
  • Wir alle suchen Gesundheit, Glück, spirituelles Wachstum und Wohlergehen. Machen wir uns selber auf den Weg dahin, anstatt uns Produkte zu kaufen, deren Werbung das gleiche verspricht.
Um die negativen Auswirkungen unserer heutigen Lebensweise zu beseitigen, werden wir uns ändern müssen  - und sollten nicht nur auf technologischen Fortschritt hoffen. Ein Weg: die lokale Selbstversorgung erhöhen. Dazu müssen wir wieder vermehrt zu Generalisten werden, auch wenn wir als Spezialisten ausgebildet wurden.

Wer kann, sollte sich den Text im Orginal antun. Auch, weil Josh am Schluss einen Weg aufzeigt, wie wir uns von einem wirtschafts-gesteuerten Pseudo-Wohlstand verabschieden und ein echtes, lokal gewachsenes Wohlergehen gewinnen können.
Kommentare (8)  Permalink

Nachhaltigkeit als Kür: kreative Rebellen gesucht!

Nachdem ich erst von Hannes Offenbacher mit der Nase darauf gestossen werden musste, auch von mir ein kurzer Aufruf, bevor es zu spät ist. Bist Du

  • bist nicht älter als 26 Jahre,
  • studierst oder hast dein Studium bereits abgeschlossen,
  • bist in Österreich, Deutschland oder der Schweiz gemeldet,
  • interessierst Dich für das Thema "Nachhaltigkeit" und
  • hast Kondition, bist schwindelfrei und trittsicher (für Aktivitäten in den Bergen)?
Lese ganzen BeitragKommentare (5)  Permalink

Importieren bis der Arzt kommt

Sich türmende Berge
Bild: imageafter.com
Monetär gesehen ist die Aussenhandelsbilanz der Schweiz schwarz, d.h. Export übersteigt Import. Mythenmetzsche Abschweifung: vielleicht lacht hier der BWLer, weil ich Begriffe falsch verwende, dann darf man mich gerne darauf aufmerksam machen. Der Fachmann kommt aber sowieso in Kürze zum Einsatz.

Massiv anders sieht die Bilanz bei Materialien aus: 2005 wurde rund dreimal mehr ein- als ausgeführt.
  • Drei Viertel des Importes sind Biomasse und Mineralien. Fehlt es in unserem Land tatsächlich an Holz und Stein oder lohnt sich die Gewinnung nicht?
  • 300 Millionen Tonnen Material pro Jahr total oder 42 Tonnen pro Einwohner wird eingeführt. Wo geht das hin? Wo türmen sich die Haufen?
  • Halbfabrikat- und Rohwarenimporte blieben über die letzten Jahre in etwa stabil, die Einfuhr von Endprodukten dagegen ist seit 1990 um fast die Hälfte gestiegen. Produzieren wir weniger für den eigenen Bedarf? Können wir das gar nicht mehr?
  • Die indirekten Flüsse, d.h. Materialien, die in anderen Ländern gewonnen werden, um die Schweizer Importware herzustellen, macht ein Vielfaches davon aus, mit steigender Tendenz. Schieben wir die mit der Produktion verbundenen Umwelt-Probleme und damit die Verantwortung dafür einfach ab?
  • Der immer grösser werdende Bedarf an Enderzeugnissen wiederspiegelt den immer stärker werdenden Dienstleistungssektor. Verkopfen wir total?
Die Schweiz macht sich immer abhängiger, obwohl das Land scheinbar zu den Ländern mit dem geringsten Materialverbrauch zählt.

Quelle: Materialflüsse in der Schweiz - Ressourcenverbrauch der Schweizer Wirtschaft zwischen 1990 und 2005
 Permalink

Geldwirtschaft

Eine kleine, nicht ganz ernst gemeinte Einführung mit wahrem Kern (nicht unbedingt die Aliens) in die Geldwirtschaft von Max von Bock:
Lese ganzen Beitrag  Permalink
Zurück11-18/18