Ein Drittel des Gesamtenergie-Verbrauchs in der Schweiz wird für Raumwärme verwendet. Bei den privaten Haushalten macht dies beinahe drei Viertel aus. Zusammen mit dem Warmwasser gehen 83 % des Energieverbrauchs im durchschnittlichen Haushalt für Wärmeerzeugung drauf. Shocking, nicht?
Für unseren Hausumbau stehe ich vor der schwierigen Entscheidung, ob ich mir eine Solaranlage aufs Dach baue oder nicht. Natürlich gehört es heute auch in der Schweiz - trotz wenig staatlicher Unterstützung - eigentlich schon zum guten Ton, dass man zumindest über eine solare Warmwasser-Erzeugung (laut) nachdenkt. Will man auch noch die Heizung unterstützen, dann ist man dann aber plötzlich einer von wenigen.
Um der drohenden Apfelschwemme Herr zu werden, habe ich endlich den Bau eines Solardörrers in Angriff genommen. Allerdings nicht in der Luxusvariante, wie Edi sie baut (und ich sogar einen Plan besässe), sondern eine Einfach-Version.
Nein, wir sprechen hier nicht von Strand-Lederhäuten, sondern wie man mit Sonnenkraft Lebensmittel haltbar macht. Das Dörren von Nahrungsmitteln ist eine seit Anbeginn bekannte Methode, um Obst, Gemüse oder auch Fleisch und Fisch haltbar zu machen. Allerdings haben Kühl- und Gefrierschrank dieser Konservierungsmethode den Rang abgelaufen.
Quasi als Bruderveranstaltung zur
hier laufenden Aktion hat Andreas Kühl vom
energynet den
Blog-Karneval zur "
Woche der Sonne" ausgerufen. Zwischen dem 28. April und 6. Mai werden Beiträge mit Erfahrungsberichten von der eigenen Solaranlage gesucht.