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Leben vom Wald

Ben Law lebt im und vom WaldDer Artikel von Beat Rölli zu seinem Besuch bei Ben Law ist sehr inspirierend ("Ben Law lebt im und vom Wald", PDF). Niederwaldwirtschaft scheint genau die richtige Bewirtschaftungsmethode für unseren Kleinwald zu sein, auch weil mit wenigen bis keinen Maschinen auskommen kann.

Eine für Niederwald sehr gut geeignete Baumart ist die Edelkastanie, welche auch nördlich der Alpen wieder vermehrt geschätzt wird. Sowohl als Lebensmittel- wie auch als Nutz- und Energieholz-Lieferant.

Die Produktion von Holzkohle halte ich für eine Möglichkeit mit grossem Potential, weil mit einfacher Technologie in kleinem Masstab Lebensgrundlage zu geschaffen werden kann (auch im Zusammenhang mit Biokohle). Ben Law verwendet dazu einen mobilen Köhlerofen, z.B. hier findet man eine simple Anleitung dazu, wie man einen solchen aus zwei Fässern herstellen kann.

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Optionen für den Übergang in eine post-fossile Zivilisation

Das Ende des Zeitalters billiger Energie (von welchem nur eine Minderheit auf diesem Planeten profitiert hat) ist in Sicht, dazu kommen - sehr wahrscheinlich - klimatische Veränderungen, welche weltweit unsere heutigen Lebensgrundlagen in Frage stellen. Heute sind wir in immer stärkerem Mass damit beschäftigt, "grünen" Ersatz zu finden: biologischer Landbau statt konventioneller, biologische Lebensmittel statt Industrienahrung, erneurbare Energiequellen statt Kohle- und Atomkraftwerke, biologische Textilien usw.

Steve Ford Elliott, "Bursting the banks", Some rights reserved.
Quelle: www.piqs.de

Wir leben immer noch in der Illusion, dass wir unseren Lebensstandard werden halten können. Dabei hat gerade begonnen, was als der "lange Ernstfall" (The Long Emergency. Auch ein Buch von James Howard Kunstler.) bezeichnet wird: keine Alternative wird das Erdöl komplett ersetzen können. Landwirtschaftlicher Anbau, Transport und Energie-/Stromproduktion werden immer teurer, was letzlich zu Nahrungsmittel-Knappheit führt. Was wiederum massive Verwerfungen in den westlichen Gesellschaften zur Folge haben wird, weil sie grösstenenteils strukturell unfähig sind, in angemessener Weise auf diese Veränderungen zu reagieren.

Aber wir können uns bereits heute auf diese Veränderungen einstellen. Nicht nur in den einzelnen Haushalten, sondern vor allem auch auf Ebene lokale Gemeinschaften - Dörfern, Kommunen, Gemeinden, Städten - und überregionalen Verbänden von diesen. Dafür brauchen wir ganzheitliche Ansätze, wie sie zum Beispiel Permakultur beinhaltet (wobei Permakultur ein Imageproblem hat). Ein anderer Ansatz, welcher gerade massiv Momentum gewinnt, ist die Transition-"Bewegung", welche Gemeinde und Städte auf die  postfossile, relokalisierte Wirtschaft vorbereiten möchte. Neustart Schweiz dagegen ist eine Diskussionsbasis für notwendige neue Formen des Wohnens und der Art, wie wir uns als menschliche Gemeinschaften organisieren.

Die Frage ist, ob wir genug Zeit haben, um uns soweit vorzubereiten, dass wir nicht im Choas versinken. Aber diesbezüglich halte ich es mit Sharon Astyk:

All that matters is that the work gets done, as well as possible, that the floods are as small as we can make them, and that the suffering is as little as possible.

Ob Permakultur und Transition die momentan einzigen Optionen sind, wird gerade intensiv bei ihr (Permaculture Future? Part I und Part II) sowie Rob Hopkins, dem Gründer der Transition Towns-Bewegung, diskutiert. Diskussionen und Auseinandersetzungen übrigens, welche ich - überhaupt und auf diesem Niveau - in der deutschen Blogszene komplett vermisse ... und noch eine Leseempfehlung (aus dem englischsprachigen Raum) nebst den beiden erwähnten Blogs von Shanon (Casaubon’s Book) und Rob (Transition Culture): The Archdruid Report sowie Cluborlov mit der fantastischen Präsentation "Definancialisation, Deglobalisation, Relocalisation".

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Permakultur-Tage am Bodensee

Schloss GlariseggDank informeller, nichthierarchischer Mikroinformations-Kommunikationstechnologie (aka Twitter) bin ich gestern auf die Permakultur-Tage aufmerksam geworden, welche vom Schweizer PK-Verein an diesem Wochenende am Bodensee veranstaltet werden. Ich werde hinfahren und zwar wegen Jascha Rohr (hier im Interview),  welcher Permakultur aus dem engen Kontext "Landwirtschaftlicher Anbau" hinaushebt.

"Gestaltung als kollektive Herausforderung für eine lebendige Zukunft" heisst der Hauptvortrag am Samstagabend, "Projekt in partizipativen Prozessen gestalten" der Workshop am Sonntag. Bin gespannt.

Mehr Infos gibt es im Flyer (PDF) auf der Website des Permakultur-Vereins.

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Im Gespräch: Jascha Rohr

Jascha Rohr hatte definitiv meine Aufmerksamkeit, als er auf seiner Website einen Workshop zu Permaculture 2.0 ankündigte. Er ist daran, Permakultur vom "Selbstversorger auf dem Land"-Image zu befreien.

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Permakultur-Karte aufgehübscht

Anlässlich einer Rückmeldung eines in der Permakultur-Liste und -Karte-Eingetragenen habe ich die Symbölchen bereinigt und endlich auch eine Legende eingebaut. Weiterhin gilt das Angebot, dass ich gerne weitere Projekte eintrage, einfach bei mir melden.
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Wie wir unsere Kinder in Permakultur großziehen

Gast-Beitrag Dies ist ein Gastbeitrag von Martin Wehning, der sich schon öfter ausführlich eingebracht hat (und dies hoffentlich auch in Zukunft tun wird).

Wenn von Permakultur die Rede ist, wird oft über Gartenbau und Landwirtschaft gesprochen, als ein leuchtendes Beispiel für Kreislaufprozesse, nachhaltiges und ressourcenorientiertes Arbeiten macht dies auch Sinn.
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Permakultur-Pionier Bill Mollison auf YouTube

Dank Lars Schmidt bin ich auf ein paar Filme auf der Videoplattform YouTube aufmerksam geworden, welche man als Permakultur-Interessierter gesehen haben sollte. Bill Mollison, einer der Pioniere (hier im Interview), erklärt darin, was Permakultur ist und wie sie ein Richtungsweiser in Bezug auf ein nachhaltiges Leben ist.
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Permakultur-Zeitschriften: die regelmässige Dosis

Neben einer mittlerweilen stattlichen Anzahl von Büchern - einige wenige habe ich bereits vorgestellt - informieren und unterhalten auch regelmässig erscheinende Magazine rund um das Thema Permakultur (was war das nochmal?). Die folgende Liste ist weder wertend noch abschliessend. Wer weitere Periodika kennt, darf sich gerne melden.
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Permakulturell vernetzt

Mittlerweilen hat man trotz dem generell bescheidenen Auftreten von Permakultur im Internet einige Möglichkeiten, um sich wenigstens mit anderen Interessierten und Anwendern zu vernetzen. Neuste Initiative ist das Permakultur-Netzwerk, eine Datenbank mit Adressen. Eintragen kann sich dort jedermann (es wird also nicht lange dauern, bis erste Spam-Einträge da sind). Die Suchmöglichkeiten sind im Moment auf eine Volltextsuche beschränkt.
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Liste mit Permakultur-Projekten

Nach der Karte jetzt also auch noch die Liste: die Übersicht über die gesammelten Permakultur-Projekte ist als Liste (HTML), PDF oder CSV herunterladbar. Letzteres lässt sich in die gängigen Tabellenkalkulationen importieren. Ist auch im Dossier zu finden.
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