Auf meinen Aufruf, dass ich auf der Suche nach Bauanleitungen für Biogasanlagen und Lehmöfen bin, gab es auf verschiedenen Plattformen (Utopia, PermakulturForum, Selbstversorgerforum und Permakultur-Mailingliste) einige Rückmeldungen, welche ich hier zusammenfassen will.
So, zur Abwechslung mal wieder eine Frage an die geschätzten Leser (mein Hirn wird/ist löchrig, die Suchfunktion hier auf dem Blog nur bedingt brauchbar): wer kann mit Hinweisen auf das Selberbauen von Biogasanlagen und Lehmöfen dienen? Suche möglichst konkrete Beschreibungen für simple und kostengünstige Anlagen.
Schlussspurthechelnd vielleicht der letzte Beitrag vor dem Einzug in unser neues Zuhause: man kann freundlich bauen (wenn man den Ausdruck baubiologisch vermeiden will). Freundlichkeit, welche sich gegen Bewohner, Erbauer, Hersteller und Umwelt richtet. Folgende Materialien sind bei unserem Umbau zum Einsatz gekommen:
Bisher bin ich davon ausgegangen, dass man mit Lehm nur im wassergeschützten Bereich bauen kann, d.h. in erster Linie im Innenbereich. Der Bau von Martin Rauch und Roger Boltshauser belehrt mich jetzt aber eines Besseren: massive Stampflehmwände scheinen auch ohne Regenschutz mittels grosser Dachüberstände zu funktionieren.

Eher erwartet man prähistorische Spuren auf den leicht archaisch wirkenden
Lehmbauplatten als Abdrücke von Rattenpfoten. Zumindest scheint dies auf eine "naturnahe" Herstellung hinzuweisen. Neben
dem schon erwähnten Lehmgrundputz auf den Backsteinwänden werden alle Ständer der Leichtbauwände mit Lehmbauplatten beplankt.

Nachdem wir muldenfüllend alle Wände von Innenisolation und Verputz befreit haben, konnte letzte Woche ein weiterer Schritt hin zu etwas, was man sich einmal als ein bewohnbares Etwas vorstellen kann, erfolgen.