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Die Theorie des Trotzdem

Wieder mal finde ich anderswo in Wort gefasst, was ich bisher nur als vages Konzept und Teil meines Lebensstils wahrgenommen habe: die Theorie des Sowieso. Gäbe es keinen Klimawandel, keine Umweltverschmutzung, keine Ressourcenknappheit, keine Müllberge, kein Ölfördermaximum, ich würde trotzdem so leben, wie ich lebe.
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In Trippelschritten zum Selbstversorger

Gast-Beitrag Dies ist ein weiterer, feiner Gastbeitrag von Martin Wehning.

Reto erzählte mal von einem eingebauten Knopf, der beim Thema „Selbstversorgung“ unweigerlich bei ihm ausgelöst wird. So einen hab ich auch, u.a. deswegen bin ich ja so gerne auf dieser Seite ;-)
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Versuche am lebenden Öko

Gleich zwei Versuche im Stile Hickmanns werden im Moment bebloggt:
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Vom Symbol zurück zur Sache

Dank Otl Aichers "Schreiben und Wiedersprechen" (und Martin, der mir das Buch zukommen liess) ist mir bewusst geworden, was mir an der heutigen Konsumgesellschaft missfällt: es geht nicht mehr um eine Sache selbst, sondern vor allem um das, was sie darstellt und symbolisiert. In der Werbung wird immer weniger auf die konkreten Vorzüge eines Produktes hingewiesen, sondern es geht um die weichen Faktoren wie Gefühle oder Werte, welche man damit erwirbt.
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Der Tisch meiner Tante

Gast-Beitrag Dies ist ein weiterer, feiner Gastbeitrag von Martin Wehning.

Als Kind war ich in den Ferien oft bei Verwandten auf dem Bauernhof. Der Großteil des Drinnenlebens spielte sich in der recht großen Küche ab. Hier wurde gekocht, gebacken, eingemacht, gequatscht, gelesen und ein Nickerchen gemacht. Der Küchentisch war riesig, besonders als ich noch kleiner war. Zu Erntezeiten saßen hier ein gutes Dutzend Leute auf der Küchenbank oder den Stühlen, die von nebenan dazu geholt wurden.
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Verschwendung als Lebensform

Gast-Beitrag Dies ist ein weiterer, feiner Gastbeitrag von Martin Wehning.

Im ersten Beitrag, den ich hier veröffentlichen durfte, brachte ich die Idee einer „Ressourcendatenbank“ auf.
Aus verschiedenen Gründen (zu theoretisch, umständlich, technikzentriert) habe ich hiervon wieder Abstand genommen.
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Authentisch leben

Im gleichnamigen Buch legt Erich Fromm, Psychotherapeut und Sozialwissenschaftler, in zum Teil jahrzehnte(?) alten Essays den Finger in die wunden Punkte unserer westlichen Gesellschaft. Nicht fremdbestimmt, sondern aus den eigenen Quellen zu leben, ist etwas, was wir in der modernen Arbeits- und Konsumwelt, überflutet von sogenannten Informationen, verlernt haben.
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Vollautomatisch verdummen?

Gast-Beitrag Dies ist ein weiterer Gastbeitrag von Martin Wehning, der wieder bravurös eingesprungen bin, während ich auf der Baustelle bin.

Es gibt Menschen, die wünschen sich ihre Zukunft vollautomatisch. Sie möchten leidige Aufgaben wegdelegieren, wünschen, dass Maschinen oder andere Menschen unbequeme oder lästige Dinge für sie erledigen und so mehr Zeit „für die schönen Dinge des Lebens“ bleibt. Wer möchte heute schon ernsthaft auf eine Waschmaschine zugunsten des Handwaschens oder auf einen PC anstelle der Schreibmaschine verzichten? Ich jedenfalls nicht!
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Nachhaltige Effizienz- effiziente Nachhaltigkeit

Gast-Beitrag Dies ist ein Gastbeitrag von Martin Wehning, der sich schon öfter ausführlich eingebracht hat (und dies hoffentlich auch in Zukunft tun wird).

Die beste Verpackung ist die, die nicht anfällt, der nachhaltigste Urlaub der, bei dem ich zuhause bleibe, die ressourcenschonendste Hausrenovierung (von Sonderfällen abgesehen) [hier spricht der Autor nicht zufällig eine ganz bestimmte an, oder? Anm. d. Red.] die, die nicht stattfindet. Ist somit der König der Nachhaltigen der, der im Bett liegen bleibt und sich die Decke über die Nase zieht?
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Eine amerikanische Perle oder warum und wie wir uns von der Globalisierung verabschieden sollten

Dass der tumbe Amerikaner, Sprit saufend und Hamburger fressend, ein Klischee ist - genau wie der reiche Schweizer übrigens - beweist der brilliante Artikel "Learning From Ladakh" von Josh Kearns. Er stellt unser Wirtschaftssystem in einen grossen Zusammenhang, zeigt die weltweiten Konsequenzen und einen Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

Aus meiner Sicht bedenkenswert:
  • Wir lernen langsam und mühsam wieder nachhaltig zu wirtschaften und zerstören durch die Globalisierung gleichzeitig lokale, noch funktionierende Systeme.
  • Die weltweit exportierte, westliche Kultur überlagert durch die Verbreitung via Medien noch vorhandene weitere Arten des gesellschaftlichen Zusammenlebens von anderen Volksgruppen und lässt sie, wenn nicht gar verschwinden, zumindest verblassen.
  • Unser Schulsystem macht uns vor allem zu wertvollen Arbeitern, weniger zu selbstständigen, lebensfähigen Individuen.
  • Globalisierung im Sinne von freiem, uneingeschränkten Handel nützt in erster Linie multinationalen Konzernen und trägt dazu bei, weltweit eine Konsumgesellschaft heranzuzüchten.
  • Wir brauchen kein Wirtschaftswachstum, sondern eine Schrumpfung. Unser Planet und die natürlichen Ressourcen darauf sind bereits überbeansprucht.
  • Die sogenannte Entwicklung von aus 1. Welt-Sicht unterentwickelten Ländern hat zur Folge, dass dort Energie- und Güterhunger steigen. Dies zum Nachteil der Umwelt und Bevölkerung, welche in die klassische Lohn-Konsum-Abhängigkeit getrieben wird.
  • Die industrielle Landwirtschaft arbeitet profit-maximiert und nicht zum Wohl von Konsumenten und Umwelt. Sie basiert auf billigem Erdöl (Treibstoff, Dünger)und immer stärker auf Industriegütern (Samen, Pestiziden) und wird in maschinen-bearbeitbaren Monokulturen betrieben - mit all den bekannten negativen Folgen.
  • Biologischer Landbau oder gar Permakultur beseitigt praktisch alle Nachteile der industriellen Landwirtschaft: der Boden wird verbessert (nicht ausgelaugt), kleinräumige Strukturen vermindern Schäden durch Krankheiten und Schädlinge, lokale Produktion und Vermarktung vermeidet lange Transportwege, usw.
  • Wir alle suchen Gesundheit, Glück, spirituelles Wachstum und Wohlergehen. Machen wir uns selber auf den Weg dahin, anstatt uns Produkte zu kaufen, deren Werbung das gleiche verspricht.
Um die negativen Auswirkungen unserer heutigen Lebensweise zu beseitigen, werden wir uns ändern müssen  - und sollten nicht nur auf technologischen Fortschritt hoffen. Ein Weg: die lokale Selbstversorgung erhöhen. Dazu müssen wir wieder vermehrt zu Generalisten werden, auch wenn wir als Spezialisten ausgebildet wurden.

Wer kann, sollte sich den Text im Orginal antun. Auch, weil Josh am Schluss einen Weg aufzeigt, wie wir uns von einem wirtschafts-gesteuerten Pseudo-Wohlstand verabschieden und ein echtes, lokal gewachsenes Wohlergehen gewinnen können.
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