Könnte man sagen, dass eine wesentliche Wurzel des Übels, in welchem wir uns heute befinden, Intensivierung ist? Irgendwie liegt es in der Natur der Menschen, unsere Tätigkeiten durch Erfindungen und Innovation ständig zu verbessern. Aber Verbesserung nach welchen Massstäben? Häufig handelt es sich um die Maximierung des Outputs. Je mehr wir kriegen für den gleichen oder verminderten Aufwand, welchen wir reinstecken, desto besser.
Wir haben keinen Bauernbetrieb, sondern einen Kleinsthof. Aber ich erlaube mir trotzdem, von gemeinschafts-unterstützter Landwirtschaft zu sprechen, der Massstab ist einfach entsprechend. Ein Anlass bei uns vor gut zwei Wochen beinhaltete das zentralen Element von CSA: Zusammenarbeit zwischen Erzeugern und Verbrauchern. Wobei die Grenzen fliessend waren.
Etwas, das mir jetzt doch so stark ins Gesicht gesprungen ist, dass ich den prioritäten-bedingten Tiefschlaf hier unterbreche: Klimafarming und im speziellen Biokohle. Bei ersterem geht es darum, mit landwirtschaftlichen Methoden klimaschädliche Gase zu reduzieren (im besten Fall sogar eine positive Bilanz zu erreichen). Bei zweiterem um die Herstellung von Kohle aus Biomasse, die vor auch zur Bodenverbesserung eingesetzt werden kann. Dies analog zu Terra preta, der Schwarzerde aus Amazonien.
In einem Blogbeitrag beim einem Bioweinhändler wird darauf eingegangen, wie mit Biokohle die Bodenqualität verbessert werden kann. Der Händler hat zudem ein Forschungsnetzwerk zum Thema initiiert.
Das bekannte
Zentrum dubioser Ideen hat
heimlich subversive, amerikanische Elemente eingeladen, um einen Paradigmawechsel in der Schweizer Landwirtschaft einzuleiten, welche zum Untergang des Bauernstandes führen wird. Moderne Kommunikationsformen nutzend soll in der Bevölkerung Begeisterung für eine neue, unheilvolle Art der Zusammenarbeit zwischen Produzenten von landwirtschaftlichen Produkten und Konsumenten erzeugt werden.

Neues aus der Werbeabteilung des
Forschungsinstituts für biologischen Landbau (
FiBL): ein
Argumentekatalog für den Biolandbau.
Sicher jedermann überzeugen wird, dass Ratten Bio bevorzugen, wenn sie die Wahl haben. Dabei gibt es gar
nicht viel gutes über die Nager zu berichten ...