Nicht unbedingt das richtige Thema für die momentanen Aussentemperaturen, aber endlich kann ich mein unerträgliches Lobsingen fortsetzen: unser neuer Grundofen steht. Alte Technik in modernem Gewand:
Einen Vorteil hat es, ein prominenter Blogger zu sein: Informationen werden einem plötzlich zugetragen. Wer den Witz im ersten Teilsatz auf Anhieb verstanden hat, darf weiterlesen, sonst zurück auf Start. Letzte Woche hatte ich über
eine neue Anfeuer-Methode in Holzöfen berichtet und dabei angemeckert, dass man wachsgetränkte Anzündhilfen verwenden muss.
Der Ofenbauer meines Vertrauens hatte schon mal Andeutungen gemacht, jetzt ist via
Wendezeit auch internet-technisch bei mir angekommen: es gibt eine neue Art mit Stückholz anzufeuern, welche den Schadstoff-Ausstoss inklusive
Feinstaub erheblich vermindern soll.
Die Sonne verliert täglich an Kraft, das Thermometer im Wohnzimmer zeigt noch 17 °C an: Zeit, die Heizsaison einzuläuten. Diesen Winter kommt etwa die Hälfte des Stückholzbedarfs vom eigenen Land, ein ziemlich gutes Gefühl, allerdings ist der grösste Teil davon Hasel. Etwas skeptisch deswegen habe gestern Abend das erste Mal wieder den Kachelofen eingefeuert.
Heizen mit (Stück-)Holz hat auf Grund der Öl- und Klimadebatte stark an Attraktivität gewonnen hat. In den folgenden Beiträgen habe ich ein paar Erfahrungen und Beobachtungen zum Thema notiert:
Zu den Gedanken, welche ich mir zum Thema
Feinstaub und Kachelöfen gemacht habe, gibt es einiges - meist widersprüchliches - hinzuzufügen:
Mit einem Beil ein Stück Holz zu spalten, bringt wohl jeder fertig. Wenn man aber mit Stückholz heizt und pro Winter ein paar Ster Meterholz sägt und spaltet, dann versucht man sich eine kraft- und zeitschonende Technik anzueignen.
So gerne ich mit Holz heize, so wenig gefällt mir, dass ich damit laut
BAFU einen Teil zu den 8 % - der Anteil der Holzheizungen an der Gesamtfeinstaubbelastung - beitrage. Noch weniger gefällt mir, dass ausgerechnet die langlebigste und am problemlosesten zurückbaubare Variante der Holzöfen eine der Hauptverdächtigen ist.
Kompakt und sorgfältig. Das sind die beiden hervorstechenden Eigenschaften dieses empfehlenswerten Buches.
Hans-Peter Ebert, Forstwirt und Professor an der
Fachhochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg hat auf 160 Seiten ein rundes Werk abgeliefert.
Nach
der ersten Serie von Tipps, folgende drei Ergänzungen: