Billigt man der Masse mehr Weisheit zu bei der Lösung eines Problemes (
was nicht immer stimmt), dann liegt die konkreten Umsetzung wieder beim Einzelnen: Muskelkater habe ich zwar nicht, aber einigen Schweiss vergossen. Beim
Mittelsteg-Problem allerdings haben alle versagt.
Es gibt im Englischen einen Ausdruck, welcher, würde er mehr beachtet, unseren Zeit-, Geld- und nicht zuletzt Rohstoffverbrauch vermindern könnte: "
Keep it simple, stupid", auch abgekürzt mit
KISS. Übersetzt heisst das in etwas: "Gestalte es einfach, Dummkopf".
Kaufen oder selber machen? Aus folgenden Gründen, versuche ich - sofern Zeit und Interesse vorhanden ist - möglichst viel selber herzustellen. Neben der Ankurbelung beider Hirnhälften, kann ich so ein Produkt herstellen, das meinen Vorstellungen und Bedürfnissen entspricht (was allerdings nicht für Gekochtes gilt, das sich nur selten an die ursprüngliche Absicht hält ...). Zudem weiss ich, welche Materialien zur Herstellung verwendet werden und ich kenne den Herstellungsprozess.
Bei
The Yellow House wird ähnlich ausformuliert, was zu einem grossen Teil meinen persönlichen Grundsätzen eines nachhaltigen Lebensstils entspricht:
Selber machen hat verschiedene Vorteile: es passt (wenn man innerhalb der notwendigen Toleranz arbeiten kann), die rechte Hirnhälfte wird wieder mal aktiviert und die Rohstoffe sind bekannt. Vorgabe für diesen Inneneinrichtungauftrag: kuschelig, möglichst kleine Investion.