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Auf in die Post-Kollaps-Gesellschaft

Mit dem gleichnamigen Artikel (PDF) knüpft Johannes Heimrath in der letzten Ausgabe von Oya an die letzten Beiträge hier an ("Warum komplexe Systeme zerstört werden", "Den Wikingern ihre Kühe"). Stark finde ich die Grafik, welche man sich am besten in Gross anschaut.

Auf in die Post-Kollaps-Gesellschaft

Quelle: Johannes Heimrath, aus "Oya – anders denken.anders leben" (Lizenz: CC BY SA)

Trotz obiger Prognose, welche er auf Grund ähnlicher Beobachtungen wie Jared Diamon ausstellt, mit dem tiefen Taucher in der Mitte (über dessen Tiefe und Zeitpunkt des Eintretens man anderer Ansicht sein kann) hält er eine andere Welt - nachhaltig und friedlich - für möglich.

Er stellt sich auf den Standpunkt, dass der Fall tief und hart sein wird und _muss_. Ansonsten werden wir weiterhin am Bestehenden, Nicht-Reparierbaren rumflicken, anstatt Nicht-Funktionierendes wegzuwerfen. Allerdings hält er die Wahrscheinlichkeit für klein, dass nach einem solchen Kollaps "die Millionen kulturkreativer engagierter Menschen weltweit ihre Vision der Post-Kollaps-Gesellschaft realisieren können".

Das Beste hoffen und sich auf Schlimmste vorbereiten? Erste Voraussetzung für das Schaffen von etwas Neuem, Besseren sind Visionen (auch wenn diese auch schon als Grund für einen Arztbesuch bezeichnet worden sind). Wo werden wir hinwollen dürfen müssen?  Was sind die Voraussetzungen dafür? Noch haben wir Zeit, um weitere "Halbinseln des guten Lebens" zu schaffen und bestehende zu vergrössern. Aber wie gross ist überhaupt das Bewusstsein, dass es diese braucht?

Kommentare (3)  Permalink

Kommentare

Conny @ 20.05.2011 14:09 CET
Wer auf die Apokalypse steht, wird das hier mögen ...

Aber mal ehrlich: Habe ich es richtig verstanden, dass diese ganze Grün- und Bio-Gesellschaft die Sache noch verschlimmert?! Weil wenn dem so sein sollte: Mal ein High-Five. Zumindest gehen diese militanten going-green trends.

Natur und natürlich sollten hier defintiv das Aushängeschild sein.
Tony @ 23.07.2011 12:06 CET
Die Frage ist halt, wo diese grüne Linie ansetzt. Ich glaube, Gewalt und Kampf gegen die genannten Oligopole wären keine Lösung, weil das Gegengewalt erzeugt, und wir sitzen nun mal am kürzeren Hebel. Insofern - wo ist der Nerv, der das Potential hat, das eine Prozent Wahrscheinlichkeit zu entfalten?

Liebe Grüße!
Mark @ 15.08.2011 14:42 CET
Für mich sieht das ganze ziemlich stark nach Apokalypse aus, da das eine Prozent zwar möglich ist, sonst wäre es schliesslich nicht da, aber wahrscheinlich nicht umsonst so niedrig angesetzt wurde. 85% für ein Schrecken ohne Ende finde ich hingegen recht deutlich...Da muss es schon eine deutliche Vision werden um das eine Prozent ein wenig realisierbarer zu machen.
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