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Wir sind wirklich nicht blöd

Die Hoffnung, mit einem Wirtschaftssystem, das kollabiert, wenn es nicht wachsen kann, nachhaltige Lebensweisen auf einem endlichen Planeten herzustellen, ist gleich null.
                                                           P.M. in der neusten Ausgabe von Energie & Umwelt (PDF)

Irgendwie habe ich das Gefühl, es ist alles gesagt (ja, so hiess auch mal ein Buchtitel). Schreiben hat für mich - zumindest hier - keine Priorität. Desto wichtiger ist mir, meinen "süssen Punkt" zu finden: der Ort, an welchem Bestimmung, Passion und Talent zusammenfliesst. Und Lebensgrundlage entsteht. Für andere. Für mich und meine Familie.

Nebst der Manufaktur in Gründung, taste ich mich auch mit dem Hybriden Konzern und Neustart Schweiz voran. Wer in Kontakt bleiben möchte: E-Mails beantworte ich immer, ab und an mikroblogge (Identica, wird an Twitter weitergeleitet) ich auch.

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Kommentare (6)  Permalink

Kommentare

Stephan @ 27.10.2009 08:24 CET
So langsam habe ich auch das Gefühl, dass die Nachhaltigkeit geistig vor uns rückwärts durchgekaut wurde.

Wird langsam Zeit, sie auch zu leben.
Reto Stauss @ 27.10.2009 10:11 CET
@Stephan: seit der Begriff (und alle anderen im Umfeld) resp. dessen oberflächliche Bedeutung "industriell" beackert wird, hat das Thema seine Unschuld verloren. Jeder Fuzzi hat das Gefühl, wenn er einen Laden mit "grüner" Mode aufmacht, tue er etwas Gutes, weil es ja "nachhaltig" ist.

Wir wollten ja immer eine breitere Wirkung haben, haben aber vergessen, dass damit auch eine Vereinahmung und Verflachung mit einhergeht.
Stephan @ 27.10.2009 18:01 CET
Manche kennen sich mit dem vereinnahmen da scheinbar recht gut aus.
Sisyphos @ 27.10.2009 20:14 CET
Es gibt nichts Gutes - ausser man tut es!
Lars @ 29.10.2009 17:58 CET
Hey Reto,

dieser Beitrag bringt ein Gefühl auf den Punkt, dass mich seit einigen Wochen umtreibt. Es gibt irgendwie kaum noch wirkliche Neuigkeiten in der Nachhaltigkeitsbloggosphäre und im Gegensatz zu noch vor einem Jahr bringt mich die regelmäßige Lektüre weder für meine Sicht der Dinge, noch für meine Vorstellungen von Alternativen ernsthaft weiter.

In deinem Kommentar tust du allerdings zumindest einigen Akteuren der öko-fairen Bekleidungsszene ein bißchen Unrecht und ich bin mal so dreist mich da gleich mit einzuschließen ;)

Auf www.korrekte-klamotten.de bloggen viele Brands und Läden auch über ganz grundsätzliche Fragen gesellschaftlicher Naturverhältnisse, stellen kurzlebiges übertrendiges Design und hellgrüne Scheinlösungen in Frage und mobilisieren sowohl für (mitwelt-)politisches Engagement als auch für über grünen Kapitalismus hinausweisende Konzepte (in meinem Fall z.b. Transition Towns).

Recht hast du aber bestimmt, dass nicht wenige "grüne UnternehmerInnen" gerade im Fashionbereich sich noch nicht tiefergehend mit den Umweltkrisen auseinandergesetzt haben und deshalb glauben, mit ein bißchen "bio" und "recycling" sei die (Fashion-)Welt zu retten. Aber irgendwo fängt halt jede(r) mal an und vor 6 Jahren hat mich Hawken und Lovins verzichtsfreier Öko-Kapitlismus auch noch überzeugt.

Ich gründe gerade mit vielen lieben Menschen gemeinsam eine Transition Towns Initiative in Osnabrück. Mich würden daher deine Erfahrungen mit Neustart Schweiz interessieren. Das wäre doch vielleicht nochmal ein Thema, zudem du etwas mehr sagen könntest ;)
Reto Stauss @ 30.10.2009 13:46 CET
@Lars: ich denke seit längerem das Gleiche bezüglich der Lebendigkeit und Relevanz der deutschsprachigen Nachhaltigkeitsblogszene. Das es anders sein könnte, zeigt die englischsprachige Szene, welche im Bereich neue Wirtschafts- und Gesellschaftsformen sowie der Klima- und Peak-Everything-Diskussion etwas zu bieten hat.

Schon klar, dass mein Seitenhieb bezüglich der Ökomode-Fuzzis pauschalisierend und vor allem meiner Klamottophobie geschuldet ist. Zudem übe ich wöchentlich gewaltfreie Kommunikation, wenn wieder eine entsprechende Pressemeldung ins Haus flattert. Was mir immer weniger gelingt ... dafür zeigt Dein Kommentar, wie man es richtig macht.

Freut mich zu hören, dass Du Dich für TT engagierst, das ich für eines der Konzepte halte, welche uns weiterbringen. Lokal Verantwortung übernehmen und aktiv werden. Dort, wo es wehtut, aber auch etwas bringt.

Das Neustart Schweiz-Konzept geht IMHO etwas über TT hinaus, ist aber deutlich weniger konkret und handfest. Ich denke, es gibt viele überlappende Bereiche, beide Ansätze können sich ergänzen und bereichern. Ja, es gäbe noch einiges zu sagen resp. schreiben, aber im Moment liegt mein Fokus auf dem Tun.
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