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Gemeinschafts-unterstützte Landwirtschaft im Kleinstformat

Wir haben keinen Bauernbetrieb, sondern einen Kleinsthof. Aber ich erlaube mir trotzdem, von gemeinschafts-unterstützter Landwirtschaft zu sprechen, der Massstab ist einfach entsprechend. Ein Anlass bei uns vor gut zwei Wochen beinhaltete das zentralen Element von CSA: Zusammenarbeit zwischen Erzeugern und Verbrauchern. Wobei die Grenzen fliessend waren.


Pilzanbau - Löcher bohren

Nach einem gescheiterten Versuch vor Jahren wollte ich nochmal einen Anlauf nehmen, um Pilze anzubauen. Nach einer kurzen Nachfrage bei potentiellen Interessenten in meinem Netzwerk (so sagt man heute, gell, nicht Bekanntenkreis) wurde aus aus einer isolierten Kleinstbauernarbeit ein gemeinschaftsbildender Akt.

Nebst dem konkreten Resultat war auch das gemeinsame Bier trinken Arbeiten und Diskutieren bereichernd. Für mich war der Anlass auch ein schönes Beispiel für den Zweck von Vernetzung: gemeinschaftliche Aktion. Weitere Bilder gibt es hier.

Ich bin motiviert, weitere Anlässe ähnlicher Art durchzuführen, einerseits weil damit Lebensgrundlagen für meine Familie und mich geschaffen werden können und andererseits, weil es scheinbar auch Bedürfnisse von anderen befriedigt. Möglich wäre zum Beispiel der Bau von Bienenkästen, Solarkochern oder -dörrern (dauerhaftere als dieser) oder Insekten-Nisthilfen. Oder man könnte in "Hack-Up"s, d.h. Veranstaltungen basierend auf der Hacker-Kultur ("Kultur des kreativen Umgangs mit Technik jeglicher Art"), auch andere physische Herausforderungen angehen ...

Und bezüglich dem Anbau von Esspilzen: wer würde Pilze im Topf anbauen, wenn er wüsste wie resp. die Materialien oder einen fixfertigen Topf kaufen könnte?

[Update]

22.04.2009: Michael Klotsche beleuchtet gerade Hacker-Kultur aus einer anderen Perspektive: Berufsbild im Bereich der Open Source Technologie.

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Kommentare (2)  Permalink

Kommentare

Michael Maag @ 29.04.2009 18:19 CET
Hallo Reto, schaut gut aus!
Aber bitte sei vorsichtig mit der Plastik-Folien-Abdeckung. Wenn die zu dicht und dauerhaft anliegt, züchtest Du eher Schimmelpilze. Hast Du die Dübelstellen gegen Schnecken und Austrocknung geschützt? (kleine Stücke Klebeband oder Folie, mit Reißnägeln fixiert tuns)
Viel Erfolg!
Michael
Reto Stauss @ 30.04.2009 07:15 CET
@Michael: danke für die Hinweise! Die Folie liegt nicht allzu dicht an und ist gegen unten offen. Aber vielleicht könnte ich noch etwas Abstand zum Holz schaffen ... und die Dübelstellen sind nicht geschützt, nein.

Schnecken könnten im Moment ja höchstens äusserlich etwas Myzel abfressen, es werden noch keine Fruchtkörper gebildet. Wenn die Stämme durchwachsen sind und ich sie einpflanze, muss ich dann aber wohl oder übel was gegen Raubüberfälle tun.
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