Virtuelle Dörfer - Hausnetzwerke
Spontane Eingebung gestern: virtuelle Dörfer. Wir haben ja heute alle möglichen elektronischen Netzwerke (ja, sogar für Haustiere *auaauaaua*), warum nicht eines für Häuser? Anstelle von Gruppen könnten sich so Dörfer mit unterschiedlichen Schwerpunkten bilden: wie wäre es mit einem Kleinsthof-Dorf, Ralf?
Einen wirklichen Nutzen fällt mir nicht ein, aber das hat bekanntlich in Web 2.0-Zeiten noch nie niemanden abgehalten, einen entsprechenden Dienst online zu stellen ...
Hmm ... so könnten sich zumindest energie-autarke oder selbstversorgende Dörfer bilden. Oder solche, die sich eine völlig neue Form der politischen Organisation geben. Risikolos. Auch folgenlos?
Kommentare
Habe ehrlich gesagt die Idee nicht verstanden.
Aber auch unverstandene Ideen können ja Ideen auslösen.
Ich glaube, kleinräumige Netzwerke könnten besser/ intelligenter aufgebaut werden.
Man könnte z.B. die Homepage der Kommune besser nutzen, um sich bei "Kleinigkeiten" besser auszuhelfen- ähnlich wie es bei Tauschringen angelegt ist (jedoch nach meinen Erfahrungen oft nicht sehr gut funktioniert...).
Da geht es auch um so etwas wie eine "Lokalkultur".
Ich habe z.B. lange in Münster gewohnt, wo Kleinanzeigenblättchen geboomt haben, weil es einen riesigen Markt für gebrauchte Dinge, Dienstleistungen für Babysitting usw. gibt.
Hier auf dem Lande ist es leider ziemlich verpönt, nach gebrauchten Dingen zu fragen ("Ich kann mir doch wohl ein Neues leisten..."). Finde ich sehr schade.
@Martin: tatsächlich habe ich nicht lokale Online-Vernetzung gemeint (auch ein sehr interessantes Thema), sondern die ortsunabhängige Vernetzung von Häusern / Haushalten mit gemeinsamen Interessen. Eben zum Beispiel Kleinsthöfe, die dann eine Art virtuelles Dorf bilden.
Interessant wird so ein Netzwerk für folgende Dinge:
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- Austausch von Know-How (Wissens- + Erfahrungsvermittlung)
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- Als Wegpunkte in einem Reisenetz der Langsamkeit
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Den 2. Punkt muss ich erklären: Sollte es mal wieder eine Zeit geben, in der man auch mal wieder länger zu Fuss oder per Fahrrad verreisen (gewisse Leute wanderten vor 200 Jahren zu Fuss durch Europa) kann, dann hat man zumindest eine Idee, wo man Übernachten oder nach dem rechten Weg fragen kann.
@Stephan: da kommt mir gleich der Camino in den Sinn ... normalerweise ist man ja im Dorf tatsächlich zu Fuss unterwegs. Warum also nicht auch im virtuellen?
Im virtuellen Dorf hat man nur den Vorteil mit einem Schritt (Link) gleich den ganzen Planeten umkurven zu können.
Reto, wir planen exakt das in der nächsten Ausbaustufe!
möchtest Du mithelfen?
Franz
siehe hier:
http://www.dorfwiki.org/wiki.cgi?VideoBridge/GrundtvigWorkshop/Background
also eine virtuelle Universität der Dörfer
The idea of our work at Global Villages Network is to empower villages and small settlements all over the world and have them join in global cooperation networks to solve all kinds of problems locally, at the level of the small community, town or microregions. We do not know how far we can go with that, but modern technologies seem to allow us to do both at the same time: to communicate and educate ourselves and also to realize and produce many things that previously were impossible at a small level.
Out of this stems the idea of the "Virtual University of the Villages", which is based on cooperation like Wikipedia or Linux, an endavour to share all kinds of educational materials. lectures, conferences. Modern broadband video is allowing us to participate synchronously or to digest material permanently. With a little bit of coordination and organisation and with a little bit of extra effort, a massive amount of authentic content could be made available by those who do work on quality education in hundreds of thousands of villages around the world day by day. We want to spark that initiative.

