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Revolution in der Modebranche?

Für mich als Mode-Muffel-Purist ist - wie auch schon erwähnt - Kleider kaufen, in der Schmerz-Region Weisheitszähneziehen angesiedelt. Und wenn man auch noch ausserhalb von "echten Städten"® (von denen es angeblich keine gibt in der Schweiz) auf nachhaltige Kriterien schauen will, dann ist man komplett verschossen. In Zürich zum Beispiel hätte man immerhin die Chance, an Hand des Shopping Guides korrekt einzukaufen.

Steife Hose
© Mensi / PIXELIO

Wir Landeier schaffen es aber höchstens mal an einen Ort, wo die mehr oder weniger bekannten üblichen Verdächtigen ihre "Einkaufserlebnisse" aufgezogen haben. Mit viel Glück stösst man dann auf eine Kollektion (sagt man das?), welche zwar aus kontrolliertem, biologischen Anbau stammt, aber natürlich hat es nur noch Zwergen- oder Elefanten-Grössen.

Das Label für den Laden gibt es zwar noch nicht, aber Hersteller können sich zum Beispiel der Fair Wear Foundation anschliessen, womit nach heutigem Verständnis sozial verträgliche Bedingungen in der Produktion herrschen. Und natürlich gibt es auch die ganze Palette der anderen Labels.

Dass die Revolution stattgefunden hat, wird man daran erkennen, dass man nach nicht fair und umweltfreundlich hergestellter Ware suchen muss. Wobei das grundsätzliche Problem der Inkompatibilität des Bedürfnisses eines funktionionellen, emotional nicht aufgeladenen Stück Stoffes um den Hintern mit den heutigen Ladenkonzepten bestehen bleibt.

Inspiriert vom heutigen Türchen im Adventskalender nachhaltige Entwicklung 2008.

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