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Das ist kein Beitrag zur Kaffee-Parade

Man kann mir wieder vorwerfen, ich würde positive Ansätze in den Boden stampfen. Es geht mir allerdings nicht darum, das Schreiben meiner Blogkollegen bei Vital-Genuss oder Kaffee-Satz!, welche ich übrigens schätze, grundsätzlich zu kritisieren, sondern die von ihnen veranstaltete Kaffee-Parade hat jetzt einfach das Fass zum Überlaufen gebracht.

Kaffee auf GasDie ursprüngliche Intention von Blog-Karnevals (oder wenigstens meine Interpretation der Idee, welche aus meiner Sicht einen "Mehrwert" bringt) war, dass zu einem Thema reflektierte Beiträge oder Artikel geschrieben werden, welche einerseits sofortige Diskussionen zum Thema ermöglicht und andererseits eine Summe grösser als die Einzelteile geschaffen haben. Das Resultat der ersten Businessblog-Parade zum Beispiel war ein Dossier, das vom Inhalt her ähnlich viel hergab wie viele Pendants in Buchform. Das ist das positive Beispiel für die kollaborative Zusammenarbeit in der Blogosphäre.

Heute sind Blog-Paraden zu Wettbewerbchen degeneriert, bei denen man ein paar einfache Fragen beantworten muss, damit man einen Preis gewinnen kann. Schaut man sich die Liste auf Blog-Parade-geschichte an (wobei die nicht das ganze Geschehen diesbezüglich abbildet), dann kann man den Feed gleich wieder abmelden: da kommt praktisch nur offensichtliches Linksammeln in Kombination mit pubertärem Rüsselvergleich.

In die unterste Schublade gehört die Kaffee-Parade nicht, immerhin wird lohasig beabsichtigt, die Welt zu retten und Spass zu haben. Die gestellten Fragen befriedigen allerdings bestenfalls Gafferlust, kratzen aber kaum an der Oberfläche. Und noch was: Meinungen bilden kein Wissen.

Graben wir tiefer. Wir können das.

[Nachtrag] Die Auswertung der Kaffee-Parade - mindestens der Nicht-People-Teil - bestätigen die erste Hälfte des zweiten und die letzten beiden Sätze.

Kommentare (11)  Permalink

Kommentare

Till @ 10.12.2008 10:44 CET
Ich gebe ja zu, dass ich bei dieser "Kaffeeparade" mitgemacht habe (wobei eine nebenbei spannende Sache ja ist, dass du das mit diesem Beitrag im Prinzip auch tust ;-)), wollte aber eigentlich vor allem Fragen, ob das Bild meine These "Espressokännchen und Ökos gehören irgendwie zusammen" stützt oder nicht.
Reto Stauss @ 10.12.2008 13:01 CET
@Till: falsche These => Perkolator, Hand-Mühle und Ökos gehören zusammen. Und dank Dir habe ich endlich nachgeschaut, wie diese Kaffeemaschine eigentlich korrekt heisst.
Manuel @ 10.12.2008 16:08 CET
"Graben wir tiefer. Wir können das."
Mensch Reto, jetzt hast Du mich aber schon etwas verletzt. Dieser Blogkarneval ist eins garantiert nicht, ein: "pubertärer Rüsselvergleich". Ob Du es nun glaubst oder nicht, wir haben uns einige Zeit um die Ohren geschlagen, um ein paar vernünftige Fragen aufzustellen.
Dabei galt es, eine Balance zu finden zwischen den typischen „me Too-Fragen“, und Fragen, die tiefer gehen, und sich um den Nachhaltigkeits- bzw. Umwelt-Aspekt drehen. Dabei war uns bewusst, dass wir nicht zu „verkopft“ rangehen dürfen, um die Zielgruppe für die Kaffee-Parade nicht zu eng zu fassen, und auch anderen, nicht im typischen Nachhaltigkeits-Dunstkreis bloggenden Kolleginnen und Kollegen die Teilnahme schmackhaft zu machen.

Jetzt könnte man natürlich kommen und sagen - NEIN, das ist keine echte Parade, das ist ein "Blog-Stöckchen", bei einer Parade gibt es keine vorgegebene Fragen usw.
Und?

Wir hätten das "offener" gestalten können, ein DOSSIER anstreben können, klar (wobei das ja auch nicht immer klappt, wie z.B. leider bei den urbanen Gärten, wo mehr Theorie schön gewesen wäre, aber die Teilnehmer vielleicht zu viel SPASS am selberpflanzen hatten…). Aber, wir wollten keine ausufernde breite Diskussion mit vielen Nebenschauplätzen haben, sondern eine Aktion mit einer bestimmten ZIELRICHTUNG.

Genießt, aber denkt auch mal bitte nach und reflektiert über euren Kaffeekonsum.

Das hat, m.E. teilweise gut geklappt, aber selbst bei diesen, Deiner Meinung nach, nur die „Gafferlust“ befriedigenden Fragen (haben wir dieselbe Vorlage?), kann man deutlich erkennen: das überfordert die meisten Teilnehmer schon. Eine detaillierte Auswertung werden wir noch vornehmen, darum zum Inhalt an dieser Stelle wenig.

„Meinungen bilden kein Wissen“
Wie weiter oben geschrieben: Und? Es gibt keine Vorgabe für Blog-Paraden, dass diese unbedingt Wissen sammeln müssen und dann einen komplexen Mehrwert für alle Teilnehmer generieren. Es kann, wie bei dem von Dir gut angebrachten Beispiel, so sein. Es kann aber auch einfach dazu dienen einfach zu einem bestimmten Thema (in diesem Fall Kaffee) ein paar neue Denkanstöße zu geben. Und die meisten Leute lernen, bzw. reflektieren immer noch am besten, wenn Sie sich und Ihre Meinung mit denen von anderen abgleichen können.

Vielleicht war dir das nicht so bewusst, und vielleicht haben wir den SINN der Parade zu wenig in den Vordergrund gestellt, mag sein. Aber uns hintenherum in eine Reihe mit sinnbefreiten Aktionen wie „Welche Verkehrsmittel nutzen Blogger im Alltag?“, Wie mach ich eine Flasche Bier auf?“ zu stellen, finde ich etwas billig. Wenn das hier noch ein bisschen rest-konstruktiv werden sollte, dann drehe ich doch einfach den Spieß um. Wie hätte man, Deiner Meinung nach, die „Beliebigkeitsfalle“ umgehen können?
InaMS @ 10.12.2008 18:34 CET
Ja und nein von mir zu Deinen Ausführungen. Ich denke, nicht immer muß eine Blogaktion gleich in ein "hochwissenschaftliches" ;-) kollaboratives Projekt münden. Einfach nur Spaß haben oder Web-Tools ausprobieren und mal schauen, wie das mit den Trackbacks funktioniert, steht für manchen Neu-Blogger oftmals auch im Vordergrund. Das schöne ist, man muß ja nicht mitmachen. Es gibt eben Blogaktionen die fragen nach dem "Inhalt Deines Kühlschranks" und andere suchen nach der Weltformel. ;-)
Da fällt mir meine Blogaktion ein, die ja noch bis zum 31.12. läuft und bei der so recht auch niemand mehr mitmachen mag. Ich weiß nicht woran es liegt, irgendwas scheint sich da auch zu "beißen". Soziales Engagement auf diese Art und Weise (über eine Blogaktion) zu suchen und vernetzen zu wollen, scheint schlecht zu funktionieren. Fragen über Fragen...
InaMS @ 10.12.2008 19:25 CET
Ergänzung damit das nicht falsch rüber kommt:
"Es gibt eben Blogaktionen die fragen nach dem "Inhalt Deines Kühlschranks" und andere suchen nach der Weltformel"... *** und unendlich viele liegen eben zwischen diesen beiden Extremen. *** :-)
Horst @ 11.12.2008 21:07 CET
@Reto: Deine Ansprüche sind zu hoch. Blogparaden können verschiedene Aufgaben haben, das sei doch jedem selbst überlassen. Um mich mal zu verteidigen:
- Meine Abnehm-Blogs-Parade sollte schlicht die Vernetzung genau dieser Blogs verbessern.
- Die Kürbis-Parade sollte das Kürbis-Schnitzen zu Halloween ankurbeln, einfach weil das immer noch viel zu wenig gemacht wird.

Ich kann nichts tragisches dabei finden. Klar gibt es reine Linksammel-Aktionen, aber das dürften doch die wenigsten sein.
Reto Stauss @ 12.12.2008 13:24 CET
@Manuel: kann verstehen, dass Du nicht "amused" bist. Und deutlicher als im Startsatz des zweitletzten Abschnitts kann ich nicht werden: die Kaffee-Parade gehört nicht in die unterste Schublade. Aber sorry, wen interessiert, ob ich Milch in meinen Kaffee tue? Oder mein schönstes Kaffee-Erlebnis? Aber ich gebe zu, dass es ein grosses Publikum für Homestories gibt, entsprechende Postillen gibt es ja genug. Mich bringt das nicht weiter.

Wie man so eine Veranstaltung nennt (Parade, Stöckchen, ...), ist eigentlich egal, aber mir geht dieses Bespasst werden auf den Sack. Aber ich bin halt (an den Massstäben der durchschnittlichen Blogosphäre gemessen) einfach unlustig. Mir macht es viel mehr Freude, wenn ich Engagement und Commitment wahrnehme. Wenn es leicht im Sinne von "angenehm und lustig zu lesen/sehen/hören" rüberkommt, umso besser. Hohe Kunst, die hier auch nicht gelingt.

Und bezüglich Wissen: ihr selber schreibt "Die Idee dahinter ist, dass möglichst viele Autoren und Schreiber ihre Meinungen zu einem bestimmten Thema kundtun, wodurch sich der Wissensstand zu diesem Thema bei allen vergrößert." Wenn man schon seine eigene Haltung nicht reflektiert, warum sollte man das dann bei anderen tun?

Vielleicht war/bin ich einfach ein bisschen enttäuscht, weil ich Dich, Manuel, anders kenne, als es jetzt in der Parade rüberkommt.

@Ina: schon richtig, dass auch mal geübt werden muss. Aber dafür muss man nicht unbedingt eine Blogparade veranstalten. Und schon wieder höre ich "Spass haben": kann mir mal jemand erklären, wo dieser Spass eigentlich liegt?

@Horst: meine Ansprüche sind zu hoch? Nach welchem Massstab?

@alle: bin mir schon bewusst, dass ich mich wieder weit aus dem Fenster gelehnt habe. Soll ich das sein lassen? Dass ein Beitrag persönlich verletzend ankommt, war aber definitiv nicht meine Absicht (aber ist wohl kaum zu vermeiden). Mal sehen, ob ich selber auch so souverän mit Kritik umgehen kann, wie es die bisher in Mitleidenschaft Gezogenen getan haben ...
Hans-Jürgen Langenbahn @ 14.12.2008 02:20 CET
Hallo Reto,

vielleicht noch einige erklärende Worte meinerseits zu unserer heute auslaufenden Kaffee-Parade.

Es war Anfang November, da schrieb Jörg Volkmann in meinem Blog den Artikel “Wie klimaschädlich ist eigentlich Kaffee? Ein Beitrag zur CO2-Neutralität”. Ich hielt (und halte) den Beitrag für gut geschrieben und wichtig, weshalb ich Manuel anfragte, ob sich das Thema für eine Blog-Parade eignen würde. Klare Antwort: “Nein, Thema zu komplex und zu unbekannt. Da wird wohl kaum jemand mit machen!“ Gut, damit war die Sache erledigt.

Einige Wochen später meinte er dann in einem Gespräch, das wir führten (ich weiß gar nicht mehr, wie wir auf das Thema kamen): “Hm, eigentlich schon ein spannendes Thema, aber die Frage ist: Wie können wir Leute dazu bewegen, sich zu beteiligen?“ Tja, und dann haben wir überlegt (was Manuel ja in seinem Kommentar geschildert hat), und es war uns schnell klar geworden, dass wir „sanft“ und unkompliziert an das Thema heranführen müssen. Denn eines, Reto, muss man sich klar vor Augen halten: Kaffee ist für den, der sich mit der ganzen Komplexität noch nicht beschäftigt hat, ein Rätsel mit 7 Siegeln. Die Erfahrung mache ich täglich. Interesse an den zahlreichen damit verbunden Themen ist schwer zu wecken.

Aus meinen Blog-Analysen ersehe ich, dass sich gut 80% meiner Leser/innen ausschließlich für die wenigen Artikel, die ich über Kaffeemaschinen geschrieben habe, interessieren. Andere Themen wie „Völliger Umbruch in Äthiopiens Kaffee-Sektor. Zukunft der Spezialitätenkaffees gefährdet.“, “Ruanda: Tolle Kaffees beim ersten CUP OF EXCELLENCE auf dem afrikanischen Kontinent” oder “Warum jeder Kaffee-Liebhaber lernen sollte, einen Kaffee zu verkosten und zu bewerten”, also rein Kaffee-spezifische Themen, werden dagegen nur wenig gelesen. Hinter die Kulissen zu schauen interessiert sehr sehr wenig, technische Aspekte stehen im Vordergrund.

Deshalb stelle ich mir ständig die Frage, wie man die Leute dazu bewegen kann, sich mehr für die Situation in den Anbauländern, den Anbau, die Verarbeitung, den Handel, die Siegel, die Röstung, den Umweltschutz und vieles mehr zu interessieren. Wenn Du da eine zündende Idee hast, her damit! Wie Du in Kürze in der Auswertung der Parade sehen wirst, hat sich auch dort das, was ich gerade geschildert habe, weitgehend bestätigt. Der große Tenor ist (mit wenigen Ausnahmen): „Hm, habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht“ ... „Hauptsache, der Kaffee schmeckt“ usw.

Und noch ein anderes Beispiel. Es wird aller Orten (zu Recht) gefordert, dass die Preise für den Rohkaffee wieder steigen sollen – was sie jetzt, nach Jahren, auch wieder tun. Vorletzte Woche ging bei mir eine Anfrage seitens einer uns allen bekannten Organisation ein, die gerne einen speziellen Kaffee von mir wollte, von dem nur insgesamt ein einziger Container produziert wird, und der damit ein absoluter Spezialitätenkaffee ist. Da ich für 1 kg Rohkaffee schon über 7,- Euro zahle, komme ich nach Einbeziehen von Transport, Rösten, Verpacken, Kaffeesteuer (2,19 €/kg) auf einen Herstellerpreis von 7,20 je 500 g! Obwohl ich ein Angebot machte, bei dem ich selbst nur eine winzige Marge gehabt hätte (was mir aber egal war, denn es sollte sich um eine gute Sache handeln, und bei ein oder zwei Kaffee kann man sich das durchaus mal leisten), hieß es entsetzt und wörtlich: „Was? Wieso ist der Kaffee so teuer? Bei Aldi kostet er nur 3,- Euro!“ Ich sage Dir, Du kannst Dir den Mund fusselig reden und alles im Detail erklären, allein es nutzt nichts! Fazit: Alle sagen, die Preise sollen steigen, und wenn sie steigen, will sie niemand zahlen - und die Bauern schauen wieder dumm aus der Wäsche! Deshalb ist es mir so wichtig, bei den Konsumenten mehr Bewusstsein zu schaffen, damit sich solche Einstellungen endlich ändern.

Die Kaffee-Parade ist, Kritik hin oder her, für mich ein wichtiges Indiz, dass ich mit all meinen Beobachtungen und Erfahrungen in meiner Einschätzung richtig liege, und sie ist gleichzeitig ein Stimulus, trotzdem weiter zu machen, so zu sagen, „jetzt erst recht“. Ich hoffe, Du kannst das nachvollziehen, auch wenn wir Deines Erachtens nicht den „blogmäßig korrekten Weg“ eingeschlagen haben.

Mit besten Grüßen,

Hans
Reto Stauss @ 14.12.2008 18:27 CET
@Hans: Danke für Deine ausführlichen Erläuterungen. Wie Ina ja auch schreibt und ich selber anhand von meinen Blog-Karnevals feststellen konnte, sind komplexe Themen schwierig in diesem Format zu behandeln. Aber nicht unmöglich, wie die immerhin 15 Beiträge zu "Praktisches Wissen" zeigen.

Aber dazu sind vielleicht grössere Anstrengungen wie das Publizieren einer Einladung nötig. Ich habe für den ersten Karneval "Urbane Gärten" über 120 in Frage kommende Personen, Blogs und Organisationen direkt angeschrieben. Daraus sind immerhin 30 Beiträge geworden.

Das Problem bei Blog-Paraden ist die Echo-Kammer, in welcher sich die Blogosphäre im Allgemeinen und die Nachhaltigkeitsszene im Speziellen befindet: es sind immer die üblichen Verdächtigen, welche reagieren.

Je "seichter" eine Parade formuliert wird, desto grösser ist die Wahrscheinlcihkeit, dass Beiträge kommen. Aber was hat man damit erreicht, ausser dass ein Strauss von Katzen-Content zusammenkommt?

Aber nur um Missverständnissen vorzubeugen: ich bin nicht die bewertende Instanz hier, welche sagt, was eine Blog-Parade ist oder zu leisten hat. Ich finde es einfach schade, wenn der Eindruck entsteht, dass Blogs, welche etwas zum Thema nachhaltigem Lebensstil zu sagen haben, plötzlich "tief fliegen". Aber vielleicht war das auch nur mein Eindruck.

Du schreibst, dass Du mit ernsthafteren Themen wenig Publikum hast. So geht es wohl den meisten, welche tiefer graben. Aber welche Auflage hat nochmal Bild? Und welche z.B. die Zeit?

Und die Massen zu erreichen und sogar zum Handeln zu bewegen, war nicht nur hier ein Thema, sondern ist ja ein allgemeines. Über die Mittel dazu lässt es sich trefflich streiten.

Für mich ist die wichtigste Online-Währung Reputation, welche nur sehr langsam aufgebaut, aber in Sekunden zerstört werden kann. Und Reputation unterstützt eine Vorbildfunktion, welche schlussendlich wohl die effektivste Form ist, um jemanden zu erreichen und zum Handeln zu bewegen. Deswegen haben bei mir vielleicht auch die Alarmglocken geschrillt, als ich eure Parade gesehen habe. Weil es nicht die Essenz von eueren Blogs abbildet (aus meiner Sicht). Und ihr euch damit eher schadet.

Mit Leichtigkeit an schwere Themen ranzugehen ist absolut erstrebenswert, aber auch hohe Kunst und kann leicht nach hinten losgehen.
Manuel @ 17.12.2008 16:21 CET
Ich fürchte, wir kommen hier nicht so richtig zusammen, was gewisse Ansätze und vor allem auch Methoden angeht. Ich rechne Dir Deine "Prinzipientreue" hoch an, Reto. Was ich auf alle Fälle mitnehme, und wo Du absolut recht hast - ist dieser Punkt:

"Aber dazu sind vielleicht grössere Anstrengungen wie das Publizieren einer Einladung nötig"

Stimmt - und die Zeit vor Weihnachten war wohl zu knapp. Die "Blog-Szene" war insofern ein Versuch, wo wir gemerkt haben, da kommt insgesamt zu wenig rüber, gerade was Spezialwissen angeht. Vor allem wenn sich wie z.B. mit herwig ein echter Nachhaltigkeitsfreak in zugegebenermaßen sehr lustigen Äußerungen über schlechte Auswirkungen beim Ausbleiben des Kaffee ergeht. Dass ist das, was Hans mit "fehlendem Wissen" meint. Man sollte die Parade wirklich eher als "offline-Aktion" fahren und einige Organisationen / Institutionen mit einbinden. Das Problem ist natürlich, dass Maskal in dem Zusammenhang nicht objektiv genug wirken könnte (weil er ja selbst Anbieter ist). Wenn Du Lust hast, können wir uns ja alle drei (so Hans es nach D schafft) auf der Biofach zusammensetzen und einen Kaffee-Karneval II ausarbeiten, der wirklich Wissen / Bewußtsein aggregiert und der dann auch gewissermaßen "nachhaltig" ist.

So, beste Grüße und eine schöne Weihnachtszeit,
Manuel
Reto Stauss @ 18.12.2008 09:45 CET
@Manuel: zusammensitzen und reden ist immer gut ... auch um die Filter der elektronischen Kommunikation mal auszuschalten. Allerdings weiss ich auch nicht, ob ich an die Biofach komme ...
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