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Was passiert, wenn Lohas auf Lohnsklaven treffen? Über den kritischen Umgang mit "guten" Nachrichten.

Offenbar ist jetzt eingetreten, was ich vor ein paar Tagen in "Den Nachhaltigkeits-Graben überwinden" verblümt festgestellt habe: die LOHAS-Bewegten- oder besser: die kritschen Konsumenten - werden als unktritisch wahrgenommen. So schwarz (oder grün) wie sum1 sehe ich es nicht, dass nur gefaselt wird, aber einfach nur mehr oder weniger unreflektiert Neuigkeiten von Herstellern bejubelt, kann dazu führen, dass man in einem unvorteilhaften Licht erscheint.

Aus meiner Sicht haben die KarmaKonsumenten aber durchaus positiv reagiert, indem auf kritische Kommentare (die ersten?) reagiert wurde. Christophs Argument, dass man Bewegungen durch überkritische Bewertungen Bewegungen nicht abwürgen soll, kann ich gut nachvollziehen, aber hinter die Kulissen zu schauen, gehört einfach dazu, wenn man dem Anspruch eines "Leitmediums" genügen will.

Und zur Sache: ich habe keinerlei Geduld oder Mitleid mit Konzernen, welche testweise eine grüne Linie fahren, diese gross bewerben, aber sich kaum grundsätzlich hinterfragen. Autohersteller gehören in diese Kategorie, auch Stromproduzenten wie Vattenfall oder Nahrungsmittelhersteller wie Unilever. Auf der anderen Seite gibt es Beispiele wie Coop, die mich durchaus daran glauben lassen, dass sich auch grosse Unternehmen bewegen (lassen) und Nachhaltigkeitsbemühungen mehr als nur Imageaufbau sind. Aber ich halte es lieber wie Kirsten: lieber bei den Kleinen kaufen, bei denen nicht eine Marke, sondern ein Gesicht für Glaubwürdigkeit sorgt.

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