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Alternativen zum heutigen Wirtschaftssystem

Während gerade die kapitalistische Marktwirtschaft abraucht - zumindest die extremsten Auswüchse davon -, fragt sich natürlich, was neben Kommunismus, Feudalismus und anderen gescheiterten Ansätzen eigentlich Alternativen sind. Hier unsystematische einige Visionen und zum Teil auch schon Umsetzungen:

Aber vielleicht reichen auch ein paar Men-in-Black, um die bösen Aliens zu vertreiben.

Und noch was: ist es Zufall, dass sich die Anzahl Mitglieder der Schweizer Freecycle-Gruppen fast um die Hälfte vergrössert hat seit letztem Dezember?

Hinweise auf weitere Alternativen nehme ich übrigens gerne entgegen.

[Nachtrag] Auch Heise schreibt heute über Schwundgeld: Kein Geld für Spekulanten.

[Noch ein Nachtrag] Parecon - Participatory Economics oder partizipatorische Ökonomie - gibt es auch noch. (via sum1)

[Und noch einer] Ändern wird wahrscheinlich eh nichts ...

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Kommentare (11)  Permalink

Kommentare

Kai @ 10.10.2008 08:15 CET
Hoi Reto
yep... da gibts noch was. Das Grundeinkommen. Daniel Häni und Enno Schmidt haben gerade einen sehr guten Film dazu produziert und 6000 DVDs davon verteilt. Eine DVD könnt ich Dir schicken. Es gibt auch gartis Downloads davon. (Film ist unter CC-Lizenz)

http://www.grundeinkommen.tv
http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen
Reto Stauss @ 10.10.2008 08:47 CET
@Kai: danke für den Hinweis! Lade mir den Film runter.

Wobei für mich beim Thema der zentrale Punkt der Finanzierung nicht geklärt ist ... und irgendwie widerspricht der Ansatz meinen Ansichten zur Selbstverantwortung und -versorgung.
Kai @ 10.10.2008 09:01 CET
Die erste Schicht von Fragen beantwortet der Film sehr gut und abschliessend. Wenn man dann noch tiefer geht wirds auch schwieriger zu verstehen, drum kann ich da dann nicht sagen, obs funktionieren würde oder nicht. Aber man meisten findet man eh durch Ausprobieren raus.
Roman @ 10.10.2008 16:29 CET
... und in der Schweiz gibt es auch eine ganze Reihe von Tauschorganisationen: http://www.tauschnetz.ch -> Links
sum1 @ 11.10.2008 10:15 CET
das grundeinkommen ist leider auf einen funktionierenden rückhalt durch staat und kapital angewiesen. es ist leider keine alternative die abgekoppelt funktionieren würde.
Kai @ 11.10.2008 10:21 CET
@sum1: Kannst Du das ausführen und auf die Argumente im Film beziehen? Ich verstehe nicht genug von Ökonomie um mit Deinem Kommentar etwas anfangen zu können. Thanx!
Reto Stauss @ 15.10.2008 07:03 CET
@Kai: vielleicht magst Du Dich mal durch die Streifzüge-Artikel zum Thema lesen ...
Reto Stauss @ 15.10.2008 07:10 CET
@Kai: oder eher Grundauskommen statt Grundeinkommen?
Reto Stauss @ 15.10.2008 07:20 CET
@Kai: und hier noch eine Kritik zum Film: "Grundeinkommen: Ein Film, ein Widerspruch". (Und jetzt hört dieser Kommentarspam auf ...)
Michael @ 20.10.2009 20:30 CET
Auf dieser Web-Page wird ein neues System beschrieben das die Arbeitslosigkeit eliminiert.
Dieses löst im Gegensatz zu den anderen Syteme die Ursache und kuriert nicht die Auswirkung!

So muss z.B. im Gegensatz um „bedingungslosen Grundeinkommen“ nichts subventioniert werden!
Es werden nicht wie bei der sozialistischen Marktwirtschaft die Eigentumsverhältnisse verändert !
Und es verhindert im Gegensatz zum Regionalgeld das Ungleichgewicht von Import zum Export.
Zur Umsetzung mussen auch keine Gesetze gemacht oder die Politik gefragt werden.

Da es noch recht unbekannt ist, ist es wichtig das alle diese URL in Blogs und Foren bekanntmachen.

http://www.arbeitslosigkeit-besiegen.de
Valentin Ivanov @ 11.04.2010 10:55 CET
Es gibt aber auch die Leistungseinheiten. Für eine Arbeitsstunde bekommt man einen Arbeitspunkt auf sein Konto überwiesen. Ein Tisch der in zwei Stunden produziert wurde bekommt der Tischler zwei Punkte. Der Tisch wird um 3 Arbeitspunkte "verkauft". Die Tischlerei macht einen "Gewinn" von einem Arbeitspunkt und kann es dem Tischler geben oder für Investitionen nutzen. In diesem Wirtschaftssystem würde es Durchschnittspreise geben und Rohstoffe wäre an sich nichts mehr wert.
Die durchschnittliche Arbeitszeit lässt es zu dass wir mehr im Leben stehen und Dinge tun können die uns Freude machen. Wenn es ein Land gebe, dass so ein System aufbaut, würden andere Länder folgen.
Es gebe fast kein Verbrechen mehr. Bis auf Mord aus Eifersucht. Keine Banken, kein Wettbewerb, keine Werbebranchen, keine Waffen, keine Kriege und keinen Staat.
Keine (weiteren) neuen Kommentare erlaubt.