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Neue Zeitschrift ecolife - es ginge auch interaktiver

Über die Schreibweise scheinen sich die Macher nicht einig zu sein: auf der Website ist die Bezeichnung ecoLife, im Logo und auf dem Magazin ecolife. Aber sei's drum: die Schweiz kann ab sofort vierteljährlich nachlesen, wie "bewusst schön leben" geht. So die offizielle Devise.

ecolife

Quelle: ecolife

Via Sonntagszeitungsbeilage ist die erste Ausgabe auf meinem Schreibtisch gelandet. Eindruck: nett gemacht. Weniger sexy als das verblichene Yvy World (abgeschaltet, aber trotzdem noch erreichbar), aber deutlich mehr Infotainment als zum Beispiel "Natürlich". Aber irgendwie muss ich einmal mehr feststellen: ich gehöre einfach nicht zur Zielgruppe für diese Art von Zeitschriften. Ich brauche keinen Lifstyle (das Wort geht mir langsam auf den Keks), ich lebe einfach.

Vielleicht hat das gescheiterte Ivy vorsichtig gemacht, anders ist die praktisch nicht existente Online-Präsenz nicht zu erklären. Das ganze Web 2.0-Geschnarre scheint spurlos an den Machern vorbeigegangen zu sein. Mit viel Glück findet man die auf dem Bild verborgenen Links auf die PDF des Inhaltsverzeichnisses, des Editorials und eines Interviews mit dem Chefredaktor Paul Stierli, ansonsten ist man Interaktivitäts-resistent: keine Online-Artikel, keinen Newsletter, keinen Blog.

Besser macht es Natürlich, das beinahe drei Jahrzehnte alte Magazin mit Schwerpunkt Natur und natürlicher Gesundheit. Eher hausbacken, aber mit soliden Hintergrund-Artikeln. Beim Web-Relaunch Ende letzten Jahres ist aber dafür aber eine Menge Web 2.0 eingeflossen: die meisten Seiten können kommentiert werden, man experimentiert mit einem Blog, kann Tipps abgeben und bewerten, es gibt ein Forum, und kostenlose Kleinanzeigen. Zudem sind alle Artikel von 2003 bis 2007 als PDF und diejenigen von diesem Jahr direkt (Box rechts) im Archiv verfügbar.

Allerdings muss man auch sagen: eine wirklich aktive Community hat man nicht aufbauen können bisher. Was vielleicht dem konservativen Ansatz von ecolife wieder Recht gibt.

Übrigens: wer den Blog von Natürlich mitlesen will und den RSS-Feed abonnieren möchte, wird vergeblich suchen. Auf meine Anfrage in dieser Sache hat man schnell geantwortet, bis Ende Jahr will man diese Funktion anbieten. In der Zwischenzeit kann man den von mir erstellten Feed verwenden.

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Kommentare (2)  Permalink

Kommentare

Amei @ 01.09.2008 14:48 CET
Danke für den Feed, das ist eine klasse Idee!
Jürg Lienhard @ 20.02.2009 15:26 CET
Betr. ecoLife/ecolife: Dieser Stierli Paul, auch da wieder mal «Chef», weibelt überall mit seiner Anstellung als «ehemaliger Chefredaktor der SonntagsZeitung». Er hat viele kurze «Chef»-Stationen hinter sich, was er aber (lieber) verschweigt. Nun hat er sich jetzt sogar als «grüner» Fachmann für «Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft», eine neue Station angedient. Dabei hätten die Manager, die ihn einstellten (es sind sicher keine Medienkenner oder Ökofachleute!), nur einen Blick in seinen Papierkorb werfen müssen, um feststellen zu können, dass dieser «Chefredaktor im Mandatsverhältnis» von Umweltschutz ein Pfyffli hält, geschweige denn versteht. Dies lässt ihm auf diesem Wege sein von ihm gekonnt weggemobbter früherer Mitarbeiter ausrichten: Jürg Lienhard von Basel.
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