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Öko ja, 2.0 nein

Am Wochende hat die KarmaKonsum-Konferenz und das angegliederte Greencamp in Frankfurt stattgefunden. Angeblich trafen sich dort alles was Rang und Namen hat in der Öko 2.0-Szene ... angeblich? Trotz der Versionsnummer, welche die Netzaffinität der neuen Ökos ausdrücken soll, gibt es im Netz kaum was zu lesen dazu.
KarmaKonsum KonferenzBlogbeiträge? Fast Fehlanzeige (obwohl der Veranstalter eine der führenden Bloggplattformen im deutschprachigen Raum betreibt) . Live Blogging? Nix. Vorträge oder wenigstens die Präsentationen im Netz? Nada.

Schade, denn damit bleiben all die Gleichgesinnten im Netz aussen vor ... aber natürlich spricht hier nur der Neid derjenigen, welche nicht dabei waren ...
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Kommentare (16)  Permalink

Kommentare

Stephan @ 02.06.2008 12:59 CET
Gib den mal noch ne Woche Zeit. Vielleicht hat bis dahin der ein oder andere Teilnehmer in Ruhe reflektiert.
Klaus-Peter @ 02.06.2008 14:21 CET
Fast Fehlanzeige ist relativ. Von Live-Blogging habe ich 2 kurze Beiträge gesehen.
Hast Du
http://fressnet.de/blog/?p=548
wahrgenommen oder nicht gesehen/erwähnt?

Eine Schwierigkeit war auch, dass es bei Karmakonsum keinen ganz geeigneten Artikel zum verlinken gab.

LG

Klaus-Peter
Reto Stauss @ 02.06.2008 14:41 CET
@Klaus-Peter: doch, doch, Deinen Artikel habe ich schon gesehen und die Technorati-Suche findet ihn ja auch. Deswegen "fast".
Christoph Harrach @ 03.06.2008 10:29 CET
mach dich mal locker ... und sei zur Abwechslung beim nächsten mal dabei ...

http://karmakonsum.de/teilnehmerstimmen-von-karmakonsum-2008,857,2008-06.html
Reto Stauss @ 03.06.2008 12:00 CET
@Christoph: es wird immer viele geben, welche bei solchen Veranstaltungen nicht dabei sein können. Da ist es einfach schade, wenn nicht mehr nach aussen dringt ... nur meine 2 Cents ...
Noel Klein-Reesink @ 03.06.2008 20:45 CET
Reto, schade, dass du nicht dabei sein konntest. Es war eine sehr bewegende Veranstaltung und die Nachbereitung läuft auf Hochtouren. Es braucht halt alles ein bisschen Zeit, aber du wirst noch so einiges zu sehen und hören bekommen. Wobei ich die ZAhl der bereits veröffentlichten Beiträge schon sehr ordentlich finde!
Martin Albrecht @ 04.06.2008 08:43 CET
Lieber Reto Stauss - na, Du hattest ja auch nicht gerade Deinen Ü-wagen vor der VEranstaltung geparkt, oder? Meine Empfehlung, sei nächstesmal selbst dabei, so oft wie Du erwähnt wurdest hätte die Versammlung sich von Dir wohl etwas weniger Virtualität und mehr Realität erwartet.

Schöne Grüße,

Martin Albrecht
Michael Maag @ 04.06.2008 10:00 CET
Nun, wenn man den Vorlauf z.b. des Bloggertreffens bei der Biofach mit dem der Karmakonsom-Konferenz vergleicht, dann war man im Vorfelde von ersterem deutlich besser informiert.

Hier wäre mit mehr und breiter gestreuten Ankündigungen die Öffentlichkeit und Vernetzung geschaffen worden, die ja Ziel allen 2.0 - Zwischennetzens sein sollte. Die Nachbereitung wird dann auch ganz anders wahrgenommen, und kann sich mehr Zeit und Ruhe gönnen.
Reto Stauss @ 04.06.2008 13:42 CET
@Noel: freue mich auf mehr!

@Albert: mein Ü-Wagen steht in der Schweiz und überträgt auch in schöner Regelmässigkeit von dort ...

@Michael: wenigstens scheine ich nicht der Einzige mit erwähntem Eindruck zu sein.
Manuel @ 04.06.2008 16:03 CET
@ Michael: Nun ja, wir standen ja alle auch etwas vor dem Dilemma, wie man da noch drauf hinweisen sollte? Gerade als das Greencamp "voll" war, konnte man ja schlecht Leuten den Mund wässrig machen, dass sie bitteschön noch dazu kommen sollten. So ging´s zumindest mir. Und der Unterschied zur Biofach war wahrscheinlich, dass es dort eben mehr ein Bloggertreffen war, und weniger eine straff durchorganisierte Konferenz wie die Karma-Konsum...
Michael Maag @ 05.06.2008 21:17 CET
Hallo Manuel, da ich selbst nicht regelmässig alle Blogs mit dem Thema auf meinem Radar habe, kriege ich "dünner" gestreute Informationen leider nicht immer mit. Und es ist sehr schade, von einer Veranstaltung erst im Nachhinnein zu hören, vor allem, wenn sie ein Erfolg war.
Und den Mund wässrig machen, auch wenn die Veranstaltung selbst schon ausgebucht ist, ist m.E. kein Problem; vor allem die Entwicklung und die Erfahrungen mit dem bei der Konferenz eingestzten Systeme der Selbst-Organisation hätte mehr Berichte von verscheidenen Seiten verdient. Diese "Entstehungsgeschichte" zu verfolgen ist für sich schon interesant.
Da inzwischen ja eine ganz nette Liste von Teilnehmerstimmen (Link oben von Christoph) zusammengekommen ist, kriegt man jetzt schon einiges mehr mit.
Angelika Kung @ 06.06.2008 11:42 CET
Hallo Christoph,

uns hat das Green Camp richtig gut gefallen. Es gab eine Menge Austausch, viele neue Ideen und die Möglichkeit, erste Kontakte übers Netz weiter zu entwickeln. Die Kommunikation der TeilnehmerInnen war offen und "nicht so laberich". Das Interesse an green fashion war für mich unglaublich.
Ich bin dabei, erste Impressionen in Taten umzusetzen und werde dann Infos über unsere Aktivitäten zum Thema: "Ökoklamotten salonfähig machen" geben.

Viele Grüße

Angelika un Christoph
green.social @ 28.06.2008 16:51 CET
Oh, Ökos sind noch nicht Web2.0-affin genug? Das sehe ich anders.

Greenpeace ist auf dem Gebiet ganz engagiert: Video-on-demand auf der eigenen HP, Youtube-, twitter-, Flick.r-, Myspace-, ... Accounts, Blogs, usw.
Da ist deutliches Bemühen auf jeden Fall sichtbar.

Und auch sonst sieht man, dass sich einiges tut. Gerade im Bereich Umweltschutz, der ja häufig mehr oder weniger #alternativ oder #links bis hin zu #linksradikal ist, bemüht man sich naturgemäß durchaus um Web2.0-Ideale.
Gerade auch, weil sie ja so ein perfektes Instrument sind. Natürlich stehe ich auch noch auf der Straße und sammle Unterschriften. Aber ein Blogartikel gepostet, und schon habe ich mehr Menschen erreicht, als ich auf der Straße an einem Nachmittag (nachhaltig) ansprechen kann.

Und hey, Interkationsmöglichkeiten sind doch das, was wir uns immer gewünscht haben.
Natürlich muss sich jeder erstmal auf Web2.0 einstellen. Aber gerade "Ökos" sind da sehr engagiert.
(In Deutschland tut da z.B. auch die SPD was, mit eigenem Youtube-Kanal - spd:vision - aber sonst ist es gerade in Politik und Verbandsszene relativ mau, was das angeht).

Ich selber bin übrigens auch gut dabei, habe gerade einen (privaten) Blog zu ökologisch-sozialen Themenfeldern ins Rollen gebracht und freue mich über Besuch:
http://greensocial.wordpress.com
Michael Maag @ 29.06.2008 10:23 CET
Autsch. Da arbeite ich regelmäßig gegen diesen Ruf der Umweltschützer, eben
Zitat: "häufig mehr oder weniger #alternativ oder #links bis hin zu #linksradikal"
zu sein. Und dann diese Selbstverständlichkeit in diesem Satz.

Merkst Du nicht WIE SEHR dies einem vernünftigen Dialog mit Otto Normalverbraucher schadet und diesen blockiert?
Da kommt dann dieses Totschlagargument, dass das ja eh alles linke Spinner, eben Öko-pinner und linke Phantasten seien.

Dabei hat Otto Normalverbraucher schon genug mit anderen Dingen zu kämpfen: Dass Obst nicht nur als denaturierte Spritz-Chemie-Hochglanzvariante, sindern auch mit einem Flecken, dafür ohne Chemie, lecker ist.
Dass ein Nagelscheren-getrimmter Rasen halt naturfeindlich ist, und eben die Tiere vertreibt, die sonst die mit Chemie zu beherschenden Blattläuse vetilgen, und und und.
Dabei werden langjährig eingeübte Verhaltensmuster und Vorstellungsbilder auf den Kopf gestellt, und das fällt vielen recht schwer.

Wenn da dann so eine politische Komponente hinzukommt, ist dass für diejeneigen, die noch zweifelnd sind, eine billige Entschuldigung, sich abzuwenden und sich nicht von Ihren liebgewonnenen Verhaltensmustern trennen zu müssen.

~~
Sorry, wenn das jetzt etwas leidenschaftlich kommt, aber mit diesen Wahrnehmungen und dem allgemeinen Schubladendenken schlage ich mich halt regelmäßig herum.
green.social @ 30.06.2008 15:40 CET
Hm, vielleicht bin ich da mit meiner Meinung auch falsch rübergekommen.

Umweltschutz ist nun mal, im Sinne einer klassischen Feldpolitik, ein "linker" Politikinhalt.
Klar, die Anwendung solcher Links-Rechts-Schemen ist eigentlich überholt, findet aber trotzdem noch Anwendung.
Und wenn man sich z.B. Parteien- oder Verbandsprogrammatik anguckt, dann beschäftigen sich eher linke Gruppierungen mehr mit Umwelt, Umweltschutz und -gerechtigkeit.

Und das ein Inhalt "links" ist, ist bei uns m.E. kein Hinderungsgrund für die Annahme - poltisch gesehen haben wir eine linke Mehrheit. Gut für (politische) Umweltfragen.

Und im Gespräch mit zu überzeugenden Bürgern würde ich ein Anliegen nicht als "links" klassifizieren, um es "verkaufen" zu können. Da muss man natürlich inhaltlich argumentieren.
Aber vieles lässt sich eben ab und zu nur durch Politik bewegen - und weil man sich da mit eben diesem links/rechts herumschlagen muss, muss man sich auch darauf einstellen.

Und: das war schon gar nicht anschuldigend, schließlich bin ich tendientiell auch so ein "linker Typ". ;)

Gruß aus Hamburg!
Michael Maag @ 01.07.2008 00:04 CET
Hallo green.social,
wahrscheinlich ist es eher mein Problem, bzw. halt aus der speziellen Situation, in der ich arbeite, also nochmals sorry.

In unserer Arbeit vermitteln wir sowohl bei den Vorträgen oder auch bei den Führungen im Schaugarten stark von der Lehrmeinung abweichende Herangehensweisen.

Dabei weiß man ja nicht, wer einem begegnet, und manchmal sind halt auch arge Skeptiker dabei - und dann ist in der recht konservativen Ecke, in der wir wohnen, der Verweis auf "linke" Inhalte nicht wirklich hilfreich.

Wir versuchen, den Umgang mit der Natur möglichst vorurteils- und schubladenfrei zu vermitteln - in dem Sinne, dass man z.B. keine Unterscheidung in "gute" oder "böse" Insekten, oder "gute Kräuter" vs. "Umkräute" vornimmt.

Dabei habe ich wohl empfimdlich reagiert - und wollte ebenfalls nicht anschuldigend sein.
Tendentiell arbeite ich eher daran, kein linker Typ, sondern "merk-würdig" zu sein ;-)

Gruß aus dem Paradiesgarten!
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