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Direkt von der Biofach: Eindrücke

Nach dem Blogger-Treffen an der Biofach gestern Abend, über welches ich noch berichten werde, hatte ich heute Morgen noch etwas Zeit, um durch die Messe zu schlendern. Produzenten aus aller Welt lockten mit einer unglaublichen Fülle von biologischen Ess- und Trinkwaren wie auch Kosmetik. "Bio" ist angekommen, praktisch jedes konventionelle Produkt kann heute in ökologisch-korrekter Qualität gekauft werden.
Biofach 2008Allerdings ist "Bio" auch in anderer Hinsicht angekommen: das Label wird heute von Produzenten auch einfach als Chance angesehen, sich eine neue Konsumtengruppe zu erschliessen. Die Zeit der Vor- und Weiterdenker ist vorbei, wer die Kriterien erfüllt, kann sich mit dem Label schmücken.

Dass heute eben nicht mehr zwingend weitergedacht wird, sieht man zum Beispiel an den Verpackungen, welche in den Bio-Richtlinien nicht geregelt sind. Alu-Dose geht, Plastik-Verschweisstes geht, PET geht. Wer nicht in Glas oder Papier verpackt, verwendet petrochemische Kunststoffe. Einzige Ausnahme: natura packaging, welche kompostierbare Verpackungen herstellt.
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Kommentare (7)  Permalink

Kommentare

Olaf @ 23.02.2008 13:52 CET
Schade! Was nützt das beste naturverträglich angebaute Essen, wenn es so verpackt ist? Als wäre das Müllproblem nicht schon groß genug. Was hältst du eigentlich von der australischen Initiative, die Plastikbeutel komplett abzuschaffen?
Manuel @ 24.02.2008 10:33 CET
Hallo Reto, hoffe Du bist wieder gut gelandet!

Die "Verpackungsproblematik" ist mir auch aufgefallen. Interessanterweise durften die Produkte in allen möglichen "Kleidern" angeboten werden, aber z.B. Verkostungsbecher mussten aus recylebaren Materialien hergestellt sein. Ich konnte hautnah miterleben, wie ein Stand von der Messeleitung "rundgemacht" wurde, weil sie normale Kunststoffbecher für ihre Verkostung genommen hatten...
Der KleinsthofBlog @ 24.02.2008 23:14 CET (Trackback)
Am Freitag Abend trafen sich anlässlich der Biofach 2008 in Nürnberg die Menschen hinter den deutschsprachigen "Nachhaltigkeitsblogs". Ich kann nur sagen, dass die virtuelle Welt zwar schön und gut ist und sicherlich ihren Wert hat, doch mir h
Reto Stauss @ 25.02.2008 08:49 CET
@Olaf: ich glaube, ein Belohnungssystem (statt Bestrafung) würde uns weiter bringen. Lieber "Gutes" fördern wie "schlechtes" bestrafen ...

@Manuel: jo, gut wieder angekommen! Undankbares Pack wir: werden eingeladen und dann nur gemosere ... ;-)
Olaf @ 26.02.2008 14:14 CET
Aber wie willst du was genau belohnen? Jeden einzelnen Laden kontrollieren, ob er Stoffbeutel ausgibt? Das stelle ich mir äußerst aufwendig vor. Ich bin der Radikalkur Abschaffung nicht unbedingt abgeneigt, denn so kann wie gesagt einen großen Kreis an Betroffenen oder eben alle dazu zwingen, sich Alternativen einfallen zu lassen. Naja ok, man sollte sie vielleicht nicht sich selbst überlassen und Vorschläge vermitteln.
Amei @ 27.02.2008 09:45 CET
Spannendes Thema, mit dem wir uns auch beschäftigen! Kennt denn jemand vernünftige Lösungen, die im Versandhandel zum Einsatz kommen können? Wir werden keine Kataloge verschicken, daher geht es nicht um die Folie um den Katalog, aber wie ist es mit Alternativen zum Karton, Auspolsterung, Schutz von nässeempfindlichen Produkten....? Hat jemand Tipps?
vital-Genuss.de @ 27.02.2008 11:29 CET (Trackback)
Wie war die Biofach 2008? Nun, die Antwort ist einfach: zu groß für 1,5 Tage. Sehr spannend trotzdem, viele interessante Stände, sehr leckere Produkte (die man größtenteils probieren konnte)… aber keine Innovationen, mei...
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