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Im Gespräch: Eike, der moderate Aussteiger

Anfang 2007 hat Eike (wohnhaft tief im hohen Norden Deutschlands) seinen 40-Stundenjob an den Nagel gehängt, um fortan sich so weit es geht selbst zu versorgen.
Du hast 2007 etwas in Angriff genommen, von dem viele von uns träumen. Du hast deinen zivilen Beruf in der Softwarebranche aufgegeben und hast dafür ein Leben als Selbstversorger gewählt. Wie geht es dir heute nach einem guten Jahr als Aussteiger? Wie sieht dein neues Idyll denn konkret aus?
Ich bin mir immer noch nicht so sicher, wie das ganze mit dem "an den Nagel hängen" gelaufen ist. Ich habe irgendwann angefangen die ganze Geschichte der nicht-selbstständigen Arbeit sehr kritisch zu betrachten. Was folgte war nur konsequent: ich habe die Nagelprobe gemacht und festgestellt, dass auf meinen damaligen Arbeitgeber kein Verlass ist.

Irgendwann kam der Zeitpunkt an dem mir klar wurde, dass ich mich selbst ermächtigen muss, um nicht irgendwann einmal das nachsehen zu haben. Meine Neugier hat dann das übrige ergeben. Ich betrachte mich ehrlich gesagt nicht als Aussteiger. Noch immer lebe ich in einem Dorf eingebunden in die sozialen Strukturen dort, fahre Auto und kaufe auch im Supermarkt ein.

Nur habe ich geistig der Gesellschaft wie sie sich derzeit darstellt den Rücken gekehrt und bin dabei meine eigene Vorstellungen stückweise umzusetzen. Es mag daran liegen, das die Ausgangsposition mit 3 Kindern Verbindlichkeiten wegen unseres Hauses zu dieser "moderaten" Form des Aussteigens geführt hat. Ich denke auch es ist ein evolutionärer Weg - also nicht mit Pauken und Trompeten loslegen, sondern sinnvoll und schrittweise umzudenken und dann folgerichtig zu handeln. Uns allen geht es sehr gut, wenngleich ich noch viel zu ungeduldig bin und manches gern schon erledigt und umgesetzt hätte.

Unser Idyll ist ein alter Nebenerwerbs-Resthof mitten in einem Ort von gut 3000 Einwohnern - zentral gelegen. Die zentrale Lage ist für die Versorgung Kindergarten, Schule usw. ganz toll, für die Entfaltung als Selbstversorger nicht so geeignet. Immerhin haben wir angefangen Kaninchen, Hühner und Bienen zu halten. Mehr wird wohl am Ort nicht möglich sein. Der Garten ( ca 1000 nutzbare qm) wird schrittweise in einen Selbstversorgergarten in Anlehnung an die Permakultur umgestaltet. Ansonsten beabsichtige eine Regenwassernutzung in der alten Jauchegrube unter dem Stallbereich zu installieren und einen Teil der Dachfläche für Solarkollektoren im Selbstbau zu nutzen.

Wie lange hat dich die Idee vom Ausstieg schon bewegt? Oder war es eher eine spontane Geschichte?
Wenn ich recht überlege, bewegt mich dieses Thema schon mein Leben lang. Als Kind malte ich Wohnhöhlensystem, als junger Erwachsenes las ich mit Begeisterung "Altbewährtes neu entdeckt" und hatte wohl immer der Traum einmal vieles selbst machen zu können und auch zu machen. Ich denke, das war immer eine unbewusste Geschichte und rückblickend hat mich mein Unterbewusstsein massiv in die nun eingeschlagene Richtung gedrängt.

Was war dein finaler Beweggrund den Sprung ins kalte Wasser zu wagen?
Wie schon oben gesagt, habe ich gemerkt, dass das System abhängiger Beschäftigung und Lebensunterhalt nur über den Umweg Geld für mich nicht sinnvoll ist. Als ich mir dann Gedanken darüber machte wie es in vielleicht 10 oder 20 Jahren aussieht, habe ich mich entschlossen, Fertigkeiten zu erarbeiten, um auch in Zukunft handlungsfähig zu bleiben. Startschuss waren dann Tendenzen meines Arbeitgeber mich "outzusourcen".

Was war für dich bei der Umsetzung überraschend schwierig und was ist dir wieder Erwarten leicht von der Hand gegangen?
Es gibt eine Reihe von Schwierigkeiten, die damit zu tun haben dass ich im Prinzip alles erforderlich neu lernen muss und oft nur mit "Versuch und Irrtum" weiterkomme. Des weiteren merke ich, dass unsere Gesellschaft nicht auf
Selbermacher/Selbstversorger eingerichtet ist - eine Entwicklung, die noch nicht einmal zwei Generationen alt ist, denn unsere Großeltern waren da noch viel selbstständiger.

Weiterhin ist das leidige Geld ein Dauerthema, alles muss irgendwie bezahlt werden und so müssen wie zweigleisig fahren um das notwendige Einkommen zu haben. Meine größte Schwierigkeit ist tatsächlich die Ungeduld, besser - das Umgehen mit dieser Ungeduld.

Ist es so geworden, wie du erwartet hast oder besser oder schlechter?
Ich glaube, ich habe nichts erwartet, sondern einfach das getan, was ich schon immer wollte - manches stelle ich fest, fügt sich einfach wunderbar zueinander, so dass ich an unerwarteten Stellen immer wieder Anschub erfahre.

Wie hat deine Umwelt auf diesen Schritt reagiert?
Da meine Frau auf eigenen Wunsch hin arbeiten geht und ich zuhause bin, reagiert die konservative Umwelt mit Verwirrung. Unser Aktivitäten werden recht kritisch beäugt, denn hier ist immer eine Baustelle und kein herausge-
putzter Vorgarten. Ansonsten nehmen aber viele das sehr interessiert zur Kenntnis, die Alten um uns herum erinnern sich an früher.

Kannst du Aussteigen nach wie vor als "Traum" bezeichnen?
Ich weiß nicht, ob es ein Traum war oder ist. Ich empfinde es als meinen Weg und das Gefühl diesem Weg nun zu folgen, begeistert mich schon - leider hänge ich natürlich immer noch alten Bewertungsmustern nach, so dass ich manchmal vergesse, warum ich es mache. Sobald ich das aber wieder vor Augen habe, bin ich tief glücklich.

Wie sieht dein weiterer Schlachtplan für 2008 aus?
Ich möchte meine angefangenen Vorhaben weiterführen, mit Schwerpunkt auf der Gartenumgestaltung und dem Ausbau meiner Imkerei. Weiterhin mache ich mich selbstständig, um eine Teil meiner Erfahrungen in Seminaren weiter zu geben.

Gibt es Quellen oder Vorbildern aus denen du geschöpft hast? Was war für die wichtigste Erkenntnis/Aussage?
Natürlich. Wie schon gesagt hat mich das Buch "Altbewährtes neu entdeckt" fasziniert. Dan kam irgendwann John Seymours "Leben auf dem Lande" (auch hier besprochen, Anm. d. R.). Danach habe ich begonnen Informationen zum Thema zu sammeln und bin so auf Gerhard Schönauer (sein Buch "Aussteigen - aber wie?" ist hier besprochen, Anm.d.R.) und die Bücher von Helen und Scott Nearing gestoßen. Alle diese Bücher haben viel zu meinen Gedanken beigetragen. Im Internet war es die Seite http://www.praxilogie.de, die einen tiefen Eindruck hinterlassen hat, indem sie mir für mich Frage aufwarf: "Was machen wir hier eigentlich?"

Die wichtigste Erkenntnis und gleichzeitig mein größtes mentales Problem war und ist, dass in diesen Aussteiger-Geschichten Familien mit Kindern nicht vorkommen oder es zu einer Trennung wie bei John Seymour führt. Das wirft für mich die Frage auf, ob das Ganze auch für Familien praktikabel ist. Ich sehe jetzt, das es geht, aber dann nicht so "schulmässig" und langsamer abläuft. Der Schritt zum Selbstversorger, da ausstiegen ist für mich heute eine evolutionäre Angelegenheit.

So wie wir über Jahre verlernt haben ein richtiges Leben zu führen, brauchen wir eine gemessene Zeit, um das wieder zu lernen. Aussteigen ist eine Kultur des Hinterfragens, des In-Frage-Stellens all der Dinge, die wir für wichtig erachten. Wenn jeder nur ein Stück dieser scheinbaren Notwendigkeiten aufgäbe, wäre viel geschafft. Vielleicht ist das eine andere, ein "neue" Art zur Selbstversorgung zu kommen.

Das Interview mit Eike ist erstmals im DER KNAUSERER, die 1. Online-Zeitung fuer Sparsame, Ausgabe 01/2008 erschienen. Michaela Brötz hat mir freundlichst erlaubt, es hier nochmal zu veröffentlichen.
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Kommentare (16)  Permalink

Kommentare

Martin Wehning @ 15.01.2008 09:28 CET
Ein schönes Interview.
Mich beeindrucken "moderate Aussteiger" ehrlich gesagt viel mehr als die Hardcore- Variante.
Die scheinbare Langsamkeit der Umsetzung rührt glaube ich auch daher, daß eben Rücksicht auf andere Aspekte (Familie, Eingebundensein in Strukturen) genommen wird.

Dies ist vordergründig eine Einschränkung, im Grunde macht es Geschichten wie Selbstversorgung aber m.E. tragfähiger und somit.. nachhaltiger!
Olaf @ 15.01.2008 22:02 CET
Interessant! Gerade weil ich dir, lieber Reto, mal einen Themenvorschlag machen wollte. Genau dazu. Wie es nämlich aussieht mit der Nachhaltigkeit im ganzen Leben, nicht nur die Versorgung mit Wohnfläche und Nahrungsmitteln. Es gilt ja eigentlich auch darauf zu achten, welcher Arbeit man nachgeht. Was nützt es schon, wenn man zu Hause der Natur "huldigt" und jeden Morgen in eine Firma geht, die null Interesse daran hat.
Reto Stauss @ 15.01.2008 22:40 CET
@Olaf: gleichfalls interessant, weil mir nämlich gerade heute jemand die gleiche Frage gestellt hat ... welche schwierig - allenfalls theoretisch - zu beantworten ist. Lasse das noch ein bisschen reifen, aber danke für den Anstoss!
Michael Maag @ 16.01.2008 12:20 CET
Interresant ist auch, dass die Alten sich an früher erinnert fühlen - und daher oft diesen (erst in jetziger Zeit) "alternativen" Dingen ganz positiv gegenüber stehen.

Die größten "Ablehner" kommen meist aus der Wirtschaftswunder-Generation.

Da liegt auch eine große Chance, die Akzeptanz von Selbstversorgungsprojekten zu erhöhen - nebenbei verfügt gerade diese Generation noch über wichtige und hilfreiche Erfahrungen und praktisches Wissen. Diese Chance muss aber recht schnell ergriffen werden - die Leute werden ja nicht jünger.
olaf (der andere) @ 16.01.2008 23:21 CET
schlicht bewunderswert!
Horst @ 22.01.2008 10:09 CET
Komisch, dass es oft gerade die ITler sind, die solche Schritte gehen. Wo es doch gerade in dieser Branche so leicht ist, konventionell zu leben.

Gibt es ein Blog von Eike? Mich interessiert das Thema nämlich brennend. Im Moment bin ich schwer am Überlegen ob ich das Elterngeld nicht für eine Reduzierung der Arbeitszeit nutzen kann.
Reto Stauss @ 22.01.2008 21:55 CET
@Horst: reduziere, wenn Du kannst. Es zahlt sich x-fach zurück. Ich habe jetzt für ein Jahr auf 80% runtergefahren, damit ich auch schön bauen kann.
M.Wehning @ 23.01.2008 11:07 CET
@Michael Maag: Bin wieder mal sehr beeindruckt von deinem Kommentar.
Dieser bescheuerte Jugendkult (die seien cooler, leistungsfähiger ...) geht mir schon lange auf den Nerv. Is`natürlich Quatsch, ganze Generationen gegeneinander auszuspielen, aber an der jetzigen Generation (sagen wir der 75+ x Jährigen) mag ich sehr die eher bescheidene Lebensführung und die Bereitschaft, sich vielleicht nicht immer als der Nabel der Welt zu verstehen.
Kap Horn @ 04.03.2008 00:35 CET
Hej!

Immer wieder inspirierend von Menschen zu lesen die andere Wege versuchen als die, welche unsere Ueberkonsumgesellschaft vorschlägt.

Allerdings, die einzigen in meinen Augen wirklichen Aussteiger sind die Einsiedler, und selbst diese kommen nicht ganz ohne die Gesellschaft aus um zu ueberleben.
Oder ist es so, dass das eigentliche "Aussteigen" im Kopf passiert. Man macht diesen Ueberverbrauch an Waren einfach nicht mehr mit, begnuegt sich mit weniger. Viel brauch es ja nicht zum Ueberleben mit beibehaltener Lebensqualität.
Wenn man nicht Qualität mit einer Masse Besitztuemer gleichstellt, so wie es uns ja tagtäglich vorgegaukelt wird.
Und zu Lebensqualität zähle ich einfach: Zeit!
Zeit um so viel wie möglich selbst zu produzieren, Zeit um einfach nur am Fenster sitzen zu können und den Gedanken ihren freien Lauf lassen.
Wieviel ich selbst zum Leben brauche, versuche ich seit zwei Jahren in einem schwedischen "Torp" (das ist wohl sowas wie ein Kate)ohne Wasseranschluss und mit Strom von der eigenen Inselanlage herauszufinden. Meine bisherige Erfahrung: es ist weniger als man denkt aber das "simple living" ist nicht immer unbedingt so einfach, sondern mit mehr "Arbeit" verbunden.
Eines ist mir allerdings schon lange bewusst und bestätigt sich immer wieder: je einfacher, je besser und desto richtiger.
Da liegt Freiheit drin verborgen.

Kap Horn
zur Zeit vor der Themsemuendung auf einem Tankschiff, auf den Lotsen wartend.

PS. Wenn jemand mehr darueber erfahren will, oder Fragen hat, so folge einfach dem Länk.DS
Reto Stauss @ 04.03.2008 13:37 CET
@Kap: freut mich sehr, dass jemand, der (auch) auf dem Weg zu einem "einfacheren" Leben ist, hierher gefunden hat! Werde gerne auf Deinem Blog vorbeischauen ...
Eike @ 08.06.2008 18:36 CET
Hallo zusammen,

ich habe garnicht gewusst welche Verbreitung mein Interview gefunden hat, geschweige denn welche anregenden und motivierenden Kommentare es dazu gibt. Ich danke allen Schreibern ganz, ganz herzlich.

Die ganze Sache mit dem moderaten Ausstieg ist ein zähes Ringen weil man doch gegen den Strom schwimmt und sich und sein Handeln immer wieder aufs neue in Frage stellt. Letztes Jahr kaufte ich zum Beispeil einen Solarkocher (parabol) aber das schlechte Wetter bescherte mir nur wenige Kocherfahrungen. Dieses Jahr hat er sich aber schon fast zur Zubereitung des Mittagessens etabliert. Heute gab es Würstchen für die Kinder. Reis klappt prima, Kartoffeln auch aber nur wenn man morgens anfängt, aufwärmen geht sowieso ganz toll. Selbst wenn ich dadurch keine positive Umweltbilanz erzielen sollte - meine Söhne sehen, dass es auch anders geht.
Bequem ist's obenrdrein, weil man einfach kochen lässt ;-).

Es gibt ein paar Blogs, leider noch nichts zum Thema... mal sehen.

www.bienenblog.de
www.opensourceweblog.de (ruht derzeit etwas ;))
www.menschzumensch.blogspot.com
www.wildenahrung.de (im Aufbau)
Reto Stauss @ 16.06.2008 22:17 CET
@Eike: freut mich sehr, dass Du Dich direkt hier meldest! Und ich hoffe natürlich auch, dass Du Dich bald wieder etwas aktiver mitteilst in Deinen Blogs ... auch wenn das erste Leben natürlich immer Vorrang hat.
Markus Fischbacher @ 25.08.2008 20:32 CET
Hallo zusammen,

das Interview mit Eike hat mir sehr gut gefallen. Ich bin zwar mit dem Aussteigen noch nicht so weit, aber meine Lage ist ähnlich und ich hoffe mir auf diesem Weg einige Anregungen zu holen. Vorallem der Beruf mit seinem immer Schneller, Höher und Stärker steht mir schon da. Wie Eike es sagt, die älteren Generationen wußten es noch. Wenn ich nur an meinen Großvater denke, da gab es die jährliche Hausschlachtung, Schnapsbrennen, Brennholz machen, und er hatte sicher nicht den Streß den wir heute haben.

LG Markus
Eike @ 16.01.2009 22:45 CET
Nun ist es beinahe ein halbes Jahr her, dass ich mich hier verewigt habe. Das neue Jahr ist nicht mehr ganz sio neu und ich plane meien Vorhaben. Ich habe, muß ich zugeben, einiges lernen müssen.
Das ergebnis ist der Entschluß unseren halbherzig begonnenen Zeigarten in eien Nutzgarten zu verwandeln. Unsinnige Zierpflanzen am sonnigen Standort weichen Apfelbäumchen und Beerenbüschen die bisher zu schattig standen. Statt eines Stauden-Blumenbeet kommen nun Stangenbohen und Tomaten an die S-SO-Seite.
LErenn musst eich, dass es nicht darauf ankommt zu sagen: hätte ich deise oder jenen Fläche zur Verfügung würde ich dies und das machen. Nein, ein moderater Ausstieg heißt auch sich immer wieder den beschränkenden Gegebenheiten anzupassen. Das zu nehmen udn zu nutzen was vorhanden ist - sicher mit einem 5 Morgen Anwesen nach Seymour wäre vieles anders. Er hat aber sein Leben auch durch Schriftstellerei und Vorträge/Seminare finanziert.
Ausstieg begint im Denken und führt sich fort im folgerichtigen Handeln - Fehler und Irrungen mit einbezogen.
Malin @ 18.06.2009 07:36 CET
Guten Tag Eike
ich bin Malin Horlacher und gehe in die sportschule.
wir haben in moment das thema aussteiger in der schule und ich wollte sie fragen ob sie ein aussteiger sind ? und ob ich sie dan Interviewen kan ? ich hoffe sie werden mir zurück schreiben.

Ganz Liebe Grüsse Malin Horlacher
Eike @ 18.06.2009 08:44 CET
Hallo zusammen,
das erste Leben, wie Du Reto so schön schriebst, hat Vorrang und es ist immer wieder überraschend und spannend.
Momentan kämpfe ich wieder einmal mit dem Begriff des Aussteigers. Mir gefällt zur Zeit der Begriff des anders-artigen. Den Ziergarten habe ich seit März diesen Jahres zum Nutzgarten umgebaut (mit allenm was dazu gehört, vom ausroden und verschenken der mittlerweile grossen Büsche bis zum Ausgraben von Bauschutt).
Nun steht da Gemüse (.. und die Nachbarschaft erfreut sich an den schönen "Bauerngarten"). Meine imkerlichen Aktivitäten sind seit dem Ausfall meiner beiden Bienenvölker, die den winter nicht überlebt hatten etwas zurückgefahren und ich fange gerade mit zwei Ablegern und einem gefangenen Schwarm wieder neu an.

Darüber hinaus bin ich dabei ein nachhaltiges Wirtschafts-Konzept zu erarbeiten, mit der Absicht das auch zu "verkaufen".

@marlies: gern stehe ich Rede und Antwort. Einfach per Mail Fragen stellen oder mal im Landkeis Cuxhaven vorbeischauen ;).
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