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Öko-Wegwerfwindel als Kompromiss

Auch schon über der Frage gebrütet, wie die noch nicht stubenreinen Kinderchen ökologisch und saftdicht verpackt werden können? Billige Wegwerf- oder waschbare Stoffwindeln?
Body mit Baby
Quelle: pixelio.de
Stoffwindeln!
Für uns war vor zwei Jahren klar, dass wir Stoffwindeln verwenden würden - nicht die letzte Illusion, die wir als frischgebackene Eltern hatten (und haben werden). Nicht nur Zwecks Abfallvermeidung, sondern auch, weil wir günstig Gebrauchte übernehmen konnten.

Stoffwindeln Wegwerfwindeln!
Voller Enthusiasmus haben wir nach einem Tag auf Wegwerf-Windeln gewechselt. Wie kam das? Mangels Erfahrung und richtiger Einführung hat unsere Erstgeborene nach jedem Geschäft genässt, was innert Kürze zu massiven, dreckigen Kleiderbergen geführt hat. Kurz hochgerechnet mit dem Resultat, dass wir keine Woche überstehen werden, haben wir die Übung abgebrochen und sind demütig zum nächsten Supermarkt gefahren. Ohne Waschküche, mit nur einem geheiztem Stockwerk im Winter, d.h. kaum Trocknungsmöglichkeiten, haben wir kein Licht im Tunnel gesehen.

Öko-Wegwerfwindeln!
Seither verwenden wir Wegwerf-Windeln, mal mit, mal ohne Marke. Zwischendurch haben wir brettartige Öko-Windeln probiert - nicht überzeugend -, aber sonst brav jede Woche unseren 35l-/30kg-Abfallsack an die Strasse gestellt.

Vor kurzem bin ich auf eine weitere mehrheitlich aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigte Windel gestossen: Wiona. Die Probe-Exemplare, welche uns von Ecovisions, dem Schweizer Importeur, freundlicherweise zugeschickt wurden, haben von der Dichtigkeit (Härtetest: die Nacht) und Konsistenz her überzeugt.

Nach einem kurzen E-Mail-Wechsel mit dem Geschäftsführer von Ecovisions konnten auch noch letzte Unklarheiten bezüglich den Kosten ausgeräumt werden. Mit Zwei-Kinder- und Mengen-Rabatt liegt der Preis für eine Windel nur noch leicht über demjenigen einer Markenwindel.

Ein wichtiges Argument ist bei genauerer Betrachtung allerdings keines: alle Öko-Windeln sind nur theoretisch kompostierbar. Einerseits verbieten es Vorschriften an gewissen Orten, menschliche Ausscheidungen in den Garten zu bringen, andererseits müsste man einen gigantisch grossen Kompost haben, damit das funktionieren würde. Aber vielleicht wäre die Masse als Rohstoff für eine Biogas-Herstellung nutzbar ...

Und übrigens: beeindruckener Oberkörper, gell. Aber nicht meiner. Bin dafür der beste Papi. Allerdings auch konkurrenzlos.
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