Idee für ein alternatives Waren-Transportsystem
Aus der Serie der nicht zu Ende gedachten (Geschäfts-)Ideen.
Fast täglich fahren auf dem Stück des Arbeitsweges, welches ich zu Fuss gehe, lange Kolonnen von autobewegten Pendlern an mir vorbei. Fast ausnahmslos sind die mindestens vierplätzigen Fahrzeuge nur mit einer Person besetzt. Eine ein bis zwei Tonnen-Maschine bewegt ein paar Dutzend Kilogramm Mensch. Ineffiziente eigentlich.
Fast täglich fahren auf dem Stück des Arbeitsweges, welches ich zu Fuss gehe, lange Kolonnen von autobewegten Pendlern an mir vorbei. Fast ausnahmslos sind die mindestens vierplätzigen Fahrzeuge nur mit einer Person besetzt. Eine ein bis zwei Tonnen-Maschine bewegt ein paar Dutzend Kilogramm Mensch. Ineffiziente eigentlich.
![]() |
| Quelle: Fanghong |
Unbekannte Mitfahrer mag nun aber nur eine Minderheit, weswegen Mitfahrzentralen und Autostoppen ein Nischendasein fristen. Aber wie wäre es, wenn die Zuladungskapazität für Güter verwendet würde? Könnte man die Verkehrsströme der individuellen Mobilität nicht als loses Fördersystem aus kleinen, ungekoppelten Einheiten anschauen? So ähnlich wie zum Beispiel Ameisen-Strassen.
Es müsste doch organisatorisch machbar sein, Stückgut das von A nach B befördert werden soll, in Personen-Fahrzeugen, welche nur teilweise ausgelastet sind und die gleiche(n Teil-)Strecke(n) zurücklegen, mitzutransportieren. Dies wäre doch auch eine Parade-Crowd Sourcing-Projekt. Ein kluges Geschäftsmodell liesse sich bestimmt auch noch finden.
Nur so eine Idee.
Kommentare
Ein Ameisenstaat ist Kommunismus pur. Das das nicht hinhaut, hat die Vergangenheit ausführlich bewiesen. Die Menschen sind zu egoistisch und zu unzuverlässig. Wer kontroliert den Warenstrom?
Ich finde die Idee gut. Und so komunistisch wie die Ameisen müsste es auch nicht sein. Eine Liste im Internet wo man seine Fahrrouten mit Datum und Zeit einträgt und jemand der die Logistik führt und die Waren zuteilt (Dieser Job muss ja bestimmt nicht unentgeldlich erledigt werden). Abzuschätzen ist der Aufwand für das System, zwischen "grossen" Städten könnte es bestimmt funktionieren hätte man dann noch zentrale Auf- und Abladpunkte müsste das ganze doch ins rollen kommen.
@StoiBär: Nur gut, dass die Ameisen, eine der erfolgreichsten Spezie des Planeten notabene, nicht wissen, dass ihr "Kommunismus" nicht funktioniert. Habe die A-Strasse nur als Bild herangezogen, aber keinen Plan, wie man das organisieren müsste ...
Vielleicht so: Bevor man ins Auto sitzt, gibt man sein Ziel bekannt. Anschliessend werden einem Auflade- und Abladestationen, z.B. Tankstellen, bekanntgegeben, welche auf der Route liegen. Natürlich müsste auch noch ein Anreiz her ...
@Hueb: Da hat sich Dein Kommentar gerade noch vor meinen geschoben ...
Die Frage ist, was könnte es für einen Anreiz geben, damit man mitmacht? Ausser Idealismus ...
@ Reto
Anreiz: Wie wäre es mit einer Bezahlung?
Andere Transportunternehmungen müssen auch bezahlt werden. Natürlich müsste der Preis tiefer sein, könnte er aber sicher auch, denn der Aufwand der Transportierenden würde sich in Grenzen halten (ob das auch bei der Logistik so ist kann ich nicht sagen), da die ja so oder so von A nach B fahren.
In Amerika gibt es Zufahrtsstrassen zu großen Städten, die mautpflichtig sind. Die Höhe der Maut ist davon abhängig, wie viele Menschen in dem Auto sitzen, je mehr es sind, desto geringer fällt die Maut aus. Kaum jemand bewegt sein Auto noch für sich allein im morgendlichen Berufsverkehr!
Da liegt wohl was in der Luft. Etwas ausformulierter aber einer ähnlichen Idee folgend gibts das bei uns im Blog.
@Benni: wir scheinen aneinander vorbeizukommentieren ... vielleicht treffen wir uns mal in der Mitte ;-).
@Reto: ne, ich hatte deinen kommentar schon gelesen, wollte nur hier einfach einen Hinweis hinterlassen für die kommenden Surfer.
Keine (weiteren) neuen Kommentare erlaubt.


