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Radikal aussteigen - in New York

Aussteiger? Das sind doch diese griesgrämigen Asozialen, die irgendwo im Onsernone-Tal lange Haare und Ziegen züchten. Gefehlt. Man kann sein Leben auch in einer Metropole wie New York komplett auf den Kopf stellen.
Familie Beavan
Quelle: No Impact Man
So getan von Colin Beavan, dem No-Impact-Man:
Ein schuldiger Liberaler schnappt endgültig über, schwört Plastik ab, wird grün, Fahrrad-Verrückter, stellt den Strom ab, kompostiert seine Haufen und versucht - immer noch in New York City lebend - die Eisbären sowie den Rest der Welt vor der ökologischen Katastrophe zu retten und schleppt gleichzeit sein kleines Mädchen und Prada-tragende Frau mit.
Die Regeln, nach denen sie leben:
  1. Kaufe keine neuen Produkte
  2. Leihe, miete oder kaufe Gebrauchtes
  3. Kaufe nachhaltig produzierte Unterwäsche und Socken
  4. Alle Zeitschriften-Abos kündigen und nur noch online lesen
  5. Keine Filme oder andere Formen von Massenunterhaltung
  6. Finde Ersatz für alle Wegwerf-Verpackungen von Kosmektik, Reinigungsmittel, Papiertaschentücher, Wegwerf-Stifte, Toilettenpapier (nicht ohne Grund letzter Punkt)
Also, keine Ausreden mehr, Städter! Blog mitlesen, wer es auf Amerikanisch mag.
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Kommentare (3)  Permalink

Kommentare

Daniel Huber @ 01.11.2007 10:47 CEST
A Propos Häufchen.. Sie kommen wieder in Mode.. die Komposttoiletten. Ist leider bezüglich der Bewilligung manchmal schwierig (die Gemeinden und Städte wollen schliesslich Ihre Kanalisationen finanzieren), aber sie stellen bestimmt die "echte" alternative um Wasser zu sparen dar.

Wir haben dann am Schluss bei uns doch "nur" ein WC mit Regenwasserspühlung vorgesehen (aus Preis und Platzgründen).

Aber hier ein Link zu K-Klos
http://www.berger-biotechnik.de/assets/s2dmain.html?http://www.berger-biotechnik.de/

und ein "beispielhaftes" Gebäude in der Schweiz mit K-Klo
http://www.greenoffices.ch/de/das-projekt/wasserhaushalt/index.htm

Bleibt einzig die Frage ob auch die zu Düngenden Flächen nahe liegen :) Denn sonst karren wir das Endprodukt wieder herum. Ausserdem sind die kompostierten Ausscheidungen nicht im Gemüsegarten zu verwenden, da es immer noch schädliche Bakterien drin haben könnte.
olaf @ 01.11.2007 17:28 CEST
keine filme? keine formen von massenunterhaltung? versteh ich nicht wirklich, was das in der liste zu suchen hat. zumal er immer noch zum co²-ausstoß beiträgt, wenn er den rechner anmacht und surft.
Reto Stauss @ 01.11.2007 21:34 CEST
@Hueb: wie immer gut informiert :-). Danke für die Hinweise.

@Olaf: kenne den Hintergrund auch nicht genau, warum er keine Massenmedien konsumiert. Könnte mir aber vorstellen, dass es mit der konsumfördernden Werbung zusammenhängt.
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