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Der Geheimplan, wie die Schweizer Landwirtschaft zu Grunde gerichtet werden soll

Das bekannte Zentrum dubioser Ideen hat heimlich subversive, amerikanische Elemente eingeladen, um einen Paradigmawechsel in der Schweizer Landwirtschaft einzuleiten, welche zum Untergang des Bauernstandes führen wird. Moderne Kommunikationsformen nutzend soll in der Bevölkerung Begeisterung für eine neue, unheilvolle Art der Zusammenarbeit zwischen Produzenten von landwirtschaftlichen Produkten und Konsumenten erzeugt werden.
Der Plan: die Schweizer Käuferschaft wird auf die bestehenden Landwirtschaftsbetriebe aufgeteilt. Das macht 7.5 Mio geteilt durch 64'000 gleich 120 Personen pro Hof. Diese 120 Personen sollen gezwungen werden, ihre Lebensmittel direkt von dort zu beziehen, zu astronomischen Preisen, die niemand bezahlen will, weil sie dem Bauern doch nur seinen verschwenderischen Lebensstil finanzieren. Erste Höfe sind bereits heute gekippt und haben sich von einer unberechenbaren Gruppe abhängig gemacht.

Man stelle sich vor, was das für ein Aufwand und ein Gedränge gibt! Und erst die Reklamationen, wenn die Konsumenten feststellen, dass Erdbeeren tatsächlich nur einen Monat im Frühsommer verfügbar sind und nicht rund ums Jahr. Und das bei einem Landwirt nur eine Sorte Milch im Regal steht und nicht Dutzende. Von all den Arbeitslosen durch den wegfallenden Zwischenhandel wollen wir gar nicht sprechen. Der Bund könnte gar der Idee verfallen, Subventionen zu streichen, weil ja die Preise kostendeckend seien.

Der Gegenplan:
  • Boykottiert Kinos. Vermeidet "Mit Mistgabel und Federboa - Farmer John".
  • Kauft nie direkt auf Höfen. Unterstützt den Handel, der auch von etwas leben muss.
  • Esst konventionelle, rationell und sauber hergestellte Lebensmittel. Bio ist der Anfang vom Ende.
  • Wählt die einzig wahre Bauernpartei, damit alles bleibt, wie es war.
Nein, das war kein Beitrag der Lupe.
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Kommentare (2)  Permalink

Kommentare

Daniel Huber @ 09.10.2007 09:20 CET
Kleine Kreisläufe für Geld (bleibt in der Nähe) und Güter (kurze Transportwege) und keine Zwischenhändler die ohne viel zu tun noch Geld daraus abzweigen; das ist ein sehr gutes Rezept!

Achtung! Fertig! Los!
Hans-Gerd Staschewski @ 09.10.2007 10:56 CET
Eine inspirierende Vorstellung. Einzig über die Zwischenhändler bei Daniel Huber ließe sich noch diskutieren. Ich kenne genug Produzenten, die ein geniales Händchen für ihre Produkte haben. Manchmal allerdings verschrecken sie ihre Kunden eher, als dass etwas gescheites dabei herauskommt.
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