Lieber dauerhaft als billig
Obwohl sicher auch nicht vom Discounter stammend - die Mechanik ist anständig robust - hat es sich an Hand meiner GiftPflanzenschutz-Spritze wieder einmal bestätigt, dass günstig meistens zweimal kaufen plus Ärger bedeutet. Zwar habe ich das Gerät nicht selber erstanden, es stammt aus dem Hausrat meines Grossvaters und hat wohl schon etliche Jahre auf dem Buckel, aber es war bestimmt nicht das teuerste Modell.
Beim zugegebenermassen fahrlässigen Umgang damit, ist der Druckbehälter beschädigt worden. Man sollte, wenn man Spaltholz durch die Gegend wirft, die Bahn freiräumen. Wie auch immer, der Kunststoff-Tank war durch das Alter spröde und hat jetzt nach dem Zusammenstoss mit einem Scheit ein hässliches Loch.Kunststoff ist zwar günstig hergestellt und auch schön leicht, aber nur mässig dauerhaft und vor allem: kaum reparierbar. Wer schon mal versucht hat, Plastik zu kleben, weiss, was für ein Lied ich sing. Da kommt jetzt die noch ältere Rückenspritze mit Kupfer-Behälter von meinem Grossonkel gerade recht ... wobei ich sie eigentlich gar nicht verwenden will. Aber manchal geht es nicht anders.
Kommentare
Unabhängig vom fröhlichen Spaltholzwerfen:
Sei froh, dass Dir das versprödete Teil nicht beim Aufpumpen (stell dir vor mit Knoblauchbrühe oder einer Jauche [was giftiges verwendest Du ja gottseidank nicht]) um die Ohren geflogen ist. Wäre zwar geruchlich ein Erlebnis, ansonsten aber nur beim Weitererzählen lustig...
Gruß aus dem Paradiesgarten!
@Michael: Das silberne Klebband oben am Behälter ist eine primitive Abdichtung gegen eine aufgegange Nahtstelle - hatte also auch schon Kontakt mit Spritzmittel, allerdings in nicht explosiver Weise - Dings sei Dank.
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