Sie mögen in Frieden ruhen. Verdaut sind sie schon.
Wenn man Tiere naturnah hält, dann bedeutet dies auch, dass sie verstärkt den natürlichen Kreisläufen ausgesetzt sind. Unser Federvieh geniesst durch den freien Auslauf einen abwechslungsreichen Alltag und vielfältiges Nahrungsangebot, was uns die Hühner mit haste-nicht-gesehn-grossem Gelb in den Eiern danken. Aber Fressen auf der einen Seite bedeutet eben auch potentielles Gefressen-Werden auf der anderen Seite.
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| Ein wunderschönes Exemplar der Gattung Vulpes auf einem tollen Foto. [Quelle: peupleloup] |
Aber jetzt hat ein Räuber kapital zugeschlagen: gleich vier Hühner sind spurlos verschwunden. Das heisst nicht ganz, denn am zweiten Morgen danach sass eines der Opfer kopflos vor dem Stall. Keine Ahnung, wie diese Botschaft zu lesen ist. Eine Warnung nach Mafia-Art oder gar ein Terrorakt?
Kommentare
Geht nicht in Italien zur Zeit ein Tiermörder um? Allerdings handelt es sich dort um Bären. Habt ihr nahewohnende Nachbarn? Vielleicht ist euer Federvieh ja zu laut ;-)
Andere Frage: Was für Vorkehrungen trefft ihr, um solchem Geflügelraub zu verhindern? Gift wird doch wohl ausgeschlossen sein?!
@Olaf: das mit dem zu laut könnte durchaus sein, kräht doch der Hahn tatsächlich im Morgengrauen. Allerdings noch im Stall drinn. Vorkehrungen gegen tierische Räuber treffen wir keine, höchstens dass wir darauf achten, dass die Viecher in Stall sind, wenn es dämmert. Und im Moment - bis der ärgste Schrecken vorbei ist -, lassen wir sie im eingezäunten Bereich.
Ich hatte vor kurzem eine Begegnung der besonderen Art. Ich war in Dänemark im Urlaub und hier habe ich einen Fuchs so nah gesehen wie noch nie zuvor. Ich habe auch ein paar Fotos gemacht. Im Nachhinein hat mich die gesamte Sache sehr nachdenklich gestimmt. Einen kleinen Dialog habe ich auf meiner Seite hinterlassen.
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