Krankt unsere Gesellschaft am Geld?
Angeregt durch Infomaterial, er Initiative für eine natürliche Wirtschaftsordung (INWO) versuche ich, ein paar Zusammenhänge im Umgang mit Geld zu verstehen. Wenn man Diskussionen dazu verfolgt, dann wird allerdings schnell klar, dass man scheinbar das Feld der exakten Wissenschaften verlässt und sich gegenseitige Positionen unversöhnlich gegenüber stehen - ähnlich wie beim Thema Klimawandel.
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| Quelle: Old book illustrations |
Heute ist Geld Dreh- und Angelpunkt unserer Wirtschaft, Gesellschaft, ja oft des persönlichen Lebens. Nichts geht mehr ohne, der regelmässige Lohn und das bisschen auf dem Sparkonto vermittelt uns zudem eine gewisse Sicherheit. Andererseits strampeln wir uns ab, um Lebenskosten, Schulden und Zinsen zu zahlen. Und wundern uns, dass die Reichen immer reicher werden, wir aber auf keinen grünen Zweig kommen.
Erinnern wir uns an die Anfänge des Geldes? Wer nicht über eine bestimmte Menge ungebundenes Geld verfügt, das er "investieren", das heisst gegen Zins verleihen, kann, bleibt in dieser Knochenmühle stecken.
Oder geht es auch anders? Weiss ich (noch) nicht, aber ich bin ja nicht der einzige, der sich solche Gedanken macht.
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Kommentare
zum glück geht es anders. nun habe ich mal wieder den namen vergessen, aber es gab in österreich einen vorreiter, der das geldsystem anpassen wollte. ein teil dessen war, dass sich geld nach einer gewissen zeit selbst entwertet und somit ausgegeben werden muss. sparen und zins kommen somit nicht in frage. falls es sie noch gibt oder du eine bibliothek in der nähe hast, besorg dir mal ein paar ausgaben der "humanwirtschaft". grüße
Ich glaube das Geld krankt nur so stark, wie die Menschen hinter (oder vor) dem Geld kranken.
Die alternativen Geldsysteme sind auch nur so gut, wie die Leute und deren Philosophie dahinter. Also auch hier ein Umdenken ist angesagt und dann können wir ruhig das selbe Geld weiterhin verwenden!
Hier links zu "alternativem" Geld:
http://www.regiogeld.de/
@ olaf: der chiemgauer verliert z.B. an Wert
http://www.talent.ch/
und zu Geldsystemen allgemein:
http://www.inwo.ch/
http://www.inwo.de/
http://www.geldreform.de/
uups da sind ja die oben genannten Seiten z.T. auch aufgelistet.
@olaf: kann es sein, dass Du Silvio Gsell meinst? Er war einer der Vordenker einer zinslosen Wirtschaft (allerdings Deutscher).
@Hueb: Danke für die Links. Von Inwo hatte ich ja, wie anfangs erwähnt, Infomaterial und deren Zeitschrift zugeschickt bekommen. Und zum Thema Regional- und Tauschwährungen gäbe (und gibt es) auch Bücher zu schreiben.
@reto
mhhh... nennt man das jetzt unaufmerksamer Leser? Oder überaktiver Kommentierer?
Ich war einfach so in meine Sammlung von Geldlinks vertieft, dass ich einfach mal alle reingestellt habe.
Ich gelobe Besserung!
@Hueb: übermotiviert könnte man vielleicht sagen. Aber lieber übermotiviert als scheintot. Und lieber doppelt als nie. In dem Sinne: weitermachen!
Hallo zusammen , unter
http://www.joytopia.net
gibt´s auch einen interesanten Ansatz für eine Überwindung der Zins-Daumenschraube. Ich kenne Bernd persönlich, und kann seine Denkanstöße nur unterstützen.
Gruß aus dem eiskalten, frischbeschneiten Paradiesgarten!
Die Ansätze mögen ja ganz in Ordnung sein, die Umsetzung ist aber viel aufwendiger. Und haben nicht viele vor großen Veränderungen Angst, wodurch erst wieder alles beim Alten bleibt?
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