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Wieder ein Traum ausgeträumt

Schon seit weit über einem Jahr sind wir auf der Suche nach eigenem Haus und Boden. Im momentanen Immobilien-Markt stellt sich das immer wieder als mühsames Geschäft heraus. Für alte Bauernhäuser mit Ökonomie-Gebäuden und etwas Land (ab 20 Aren) scheint die Nachfrage massiv grösser als das Angebot zu sein. Dies spiegelt sich auch in den Preisen wieder.
Bauerhaus ade Jüngst geplatzter Traum: ein gut erhaltenes, 1840 erbautes Bauernhaus mit angebauter Scheune und Stall, umgeben von gut 3000 m2 Landwirtschaftsland. Trotz ernsthaften Interessenten hat es sich jetzt doch scheinbar jemand aus der Verkäuferfamilie anders überlegt und will die Liegenschaft selber übernehmen. Ärgerlich, nach all dem Aufwand.

Unsere Energiereserven für die Suche erlahmen langsam, schaut man in Frage kommende Objekte doch mehrmals an, macht Abklärungen, denkt sich hinein und stellt sich vor, was man daraus machen könnte - nur um dann wieder enttäuscht zu werden.

Eine gewisse Hoffnung besteht in der demographischen Entwicklung (ähnlich wie in Deutschland): durch die Altersbirne werden wohl in den nächsten Jahren vermehrt ähnliche Liegenschaften auf den Markt kommen. Auch das Verschwinden von weiteren landwirtschaftlichen Betrieben hilft uns - aus dieser egoistischen Perspektive.

Aber ich höre ja schon auf mit Jammern auf hohem Niveau, denn wenn die Welt ein Dorf wäre ...
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Kommentare (7)  Permalink

Kommentare

Roland Dunzendorfer @ 07.09.2007 17:09 CET
kann dich gut verstehen. wir haben vor einigen wochen das gleich durchgemacht. es bleibt uns die hoffnung auf die alterspyramide. hoffentlich sind wir dann nicht auch schon in den oberen stockwerken dieser pyramide :-)
Reto Stauss @ 07.09.2007 20:54 CET
Willkommen als Kommentator hier, Roland! Ich weiss nicht, wie ihr damit umgeht, aber bei uns stellt sich eine gewisse Schicksalsgläubigkeit ein, im Sinne von "Dann war es halt noch nicht das Richtige".
Michael @ 10.09.2007 20:20 CET
Auch bei uns im (Ost)Allgäu leider ein ähnliches Bild: Bauernhäuser mit dieser Größe an Land werden als "ideal für Pferdehaltung" und "Freizeitgrundstück" an Geldige aus der Stadt verkauft.
Roland Dunzendorfer @ 10.09.2007 20:23 CET
naja, dieser gedanke kommt mir schon auch gelegentlich mal unter. es ist nur schon der innere entscheidungsprozess in der familie (und bei den freunden, die mit einziehen wollen) oft schon ein derart schwieriger, dass diese kurzfristigen Änderungen von außen irgendwie ein wenig zermürbend sind.

das "schicksal" ist oft nur ein letzter ausweg aus der totalen krise :-)
viel glück bei der weiteren suche
Reto Stauss @ 10.09.2007 20:59 CET
@Michael: ja, wenn der Preis letztlich entscheidet, dann hat man schlechte Karten gegen die Portokassen der Rösseler.

@Roland: euch ebenfalls viel Glück!
Daniel Huber @ 11.09.2007 08:12 CET
Schade.. schade..
Aber den Kopf nicht hängen lassen! Da kommt früher oder später bestimmt etwas!

Ich habe die Augen weiterhin auf!
Reto Stauss @ 11.09.2007 08:49 CET
@Daniel: vier Augen resp. Ohren sind besser als zwei ... danke für die bisherigen Vorschläge!
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