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Tauschen statt versteigern

Hinweis: Dies ist eine von trigami vermittelte Auftragsarbeit, für welche ich ein Honorar erhalte. Konkret heisst das: Ich werde dafür honoriert, dass ich über ein Produkt oder eine Dienstleistung schreibe (und nicht dafür, dass ich positiv darüber schreibe). (Mehr Informationen)

Auktionsplattformen kann man auch als Recycling-Maschinen anschauen. Dies gilt auch für Tauschbörsen, wie ich unter anderem beim Entsorgen von Büchern feststellen konnte.
Exsila Auf Exsila, der kostenlosen Schweizer Tauschplattform, werden Filme, Bücher, Musik und Computerspiele getauscht. Jeder eingestellte Artikel wird gegen eine bestimmte Anzahl Punkte eingetauscht. Seinen Punktestand vergrössert man, indem man selber was veräussert oder Punkte kauft.

Genau betrachtet haben wir einfach einen kleinen, abgeschotteten Markt und eigener Währung. Angesichts der vielen Schwierigkeiten bei einem direkten Tausch Ware gegen Ware wohl ein pragmatischer Ansatz. Ob man die Preisbestimmung (jeder bestimmt ihn je nach Angebot und Nachfrage selber) gut findet oder nicht, muss jeder selber entscheiden. Andere Plattformen funktionieren mit einem pauschalen Ansatz - ein Artikel, ein Tauschticket.

Selber bin ich schon seit bald einem Jahr dabei und habe bisher einige Filme getauscht. In den Büchern habe ich mal ein bisschen gestöbert, aber in meinen Interessengebieten bisher nichts gefunden. Allerdings gäbe es in meiner Bibliothek Potential für Angebote.

Ein Tauschvorgang
  1. Ich stelle einen Artikel ein: Strichcode eingeben, womit alle relevanten Daten automatisch ermittelt werden, den Preis in Exsila-Punkten bestimmen und den Artikel zum Tausch freigeben.
  2. Ein Käufer bestellt den Artikel, ich werde per E-Mail informiert.
  3. Ich verschicke den Artikel und bestätige den Versand.
  4. Der Käufer erhält die Ware, was er bestätigt. Gleichzeitig bewertet er den Artikelzustand und den Vorgang. Mit seiner Bestätigung werden mir die Punkte gutgeschrieben, womit ich meinerseits wieder bestellen kann.
Tipps
  • Der empfohlene Verkaufspreis wird mit einer nicht bekannten Formel errechnet. Und liegt meistens massiv über den günstigsten Angeboten. Also besser an den aktuellen Angeboten orientieren.
  • DVDs können kostengünstig im gepolsterten C5-Couvert verschickt werden (A-Post => CHF 1.30).
  • Gut verpacken! Ärgerlich, wenn man zerkratzte und eingedrückte Ware erhält.
  • Schnell, d.h. möglichst innerhalb von 24 Stunden, verschicken. Wird geschätzt und schlägt sich meistens in einer positiven Bewertung nieder.
Gut gemacht
  • Punkte können universell für alle Artikel-Kategorien eingesetzt werden. DVDs können gegen Bücher gegen CDs getauscht werden.
  • Seit einiger Zeit kann man über ein internes System Kontakt zu anderen Mitgliedern aufnehmen, was zwischendurch ganz nützlich ist.
  • Die Oberfläche ist aufgeräumt und gut zu bedienen.
  • Die Abläufe klar, einfach und gut erklärt.
  • Mittels Tauschinseln kann Porto gespart werden, indem an einem zentralen Ort Waren direkt übergeben werden.
Verbesserungspotential
  • Etwas mehr Zahlen wäre netter Augenzucker, z.B. hinter jeder Kategorie die Anzahl enthaltener Artikel.
  • Die eigene Bestell- und Angebots-Historie wird unverständlicherweise auf die letzten fünf Vorgänge beschränkt.
Fazit
Eine gelungene Sache, welche ich zwecks Up- und Recycling von in Regalen verstaubenden Filmen und Büchern uneingeschränkt empfehlen kann. Neugierig geworden? Bei der Erstanmeldung kriegst Du übrigens eine Gratis-DVD.
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Bücher tauschen
Kommentare (2)  Permalink

Kommentare

Sopur's Diverses @ 16.08.2007 11:13 CET (Trackback)
Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter Auftrag. Auf Exsila.ch kann man DVDs, CDs, Games und sogar Br tauschen. Eine sinnvolle Alternative zum Verleih und zu Ricardo? Wie funktioniert das System von Exsila: ich biete gewisse Artikel (ha...
Hans-Gerd Staschewski @ 16.08.2007 13:58 CET
Wieder eine gute Idee abseits der ausgetretenen Pfade neue Wege zu suchen. Was mich auch immer wieder begeistert sind die Experimente zum Thema Regionalgeld. Beides für mich eine andere Form mit Werten umzugehen, ohne gleich in den Taschen der Shareholders zu landen.
Keine (weiteren) neuen Kommentare erlaubt.