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Die unsterbliche Pflanze

Bäume, Sträucher, ja, eigentlich alle mehrjährigen Pflanzen können buchstäblich unsterblich sein. Dabei habe ich nicht extrem langlebige Einzelexemplare wie zum Beispiel die über 700 jährige Linner Linde im Sinn, welche bei uns ganz in der Nähe steht, sondern vegetative Vermehrung.

Linner Linde
Quelle: wikipedia.org

Was ist das? Vereinfacht gesagt: ein lebender Teil einer Pflanze wird zu einem eigenständigen Exemplar. Dies passiert auf natürlich Art durch Teilung oder Absenker oder menschengemacht durch Stecklinge oder Veredelung. Immer entsteht eine praktisch identische genetische Kopie der Mutterpflanze.

Zumindest denkbar wäre es also, dass der Apfelbaum im Garten von jahrtausenden alten Urahnen abstammt und einen lebendigen Teil dieser ursprünglichen Pflanze enthält, da Äpfel durch Veredelung vermehrt werden. Tierische und menschliche Fortpflanzung erfolgt (glücklicherweise?) noch immer generativ, auch wenn es Anstrengungen gibt, dies zu ändern.

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Kommentare (3)  Permalink

Kommentare

Peter @ 22.08.2007 22:38 CET
Es gibt nicht um sonst die Lebensbäume, welche gepflanzt werden, wenn ein Kind zur Welt kommt.

Die Linner Linde ist beeindruckend. Ich habe sie auf meiner Jurawanderung gesehen. Zwei Bilder sind unter dem Link zu meiner Seite über die Jurawanderung zu finden.
Reto Stauss @ 23.08.2007 07:59 CET
Danke, Peter, für die Hinweise!
Wir sind im Garten @ 23.08.2007 10:26 CET (Trackback)
... Im Gegensatz zur sexuellen Vermehrung ist das zwar fie Beteiligten auޥrordentlich langweilig, bei einigen Pflanzenarten ist es aber trotzdem weit verbreitet. So sind die Knollen der Kartoffel oder die Stolonen der Quecke nicht etwa Samen, sondern Teile der Sprossachse. Daher nennt man das Ausbringen der Kartoffelknollen ja auch nicht s㧥n, sondern pflanzen.
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