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Gelesen: Der Garten - Anstiftung zur Selbstversorgung

Der Titel hat mich zumindest zum Kaufen und Lesen angestiftet, da das Stichwort "Selbstversorgung" fast sicher den entsprechenden Knopf bei mir drückt. Gleich vorneweg: als das Buch vor einem Vierjahrhundert geschrieben wurde, mag der Inhalt eine Lücke im publizitierten Wissen vom biologischen Gärtnern geschlossen haben. Heute allerdings kann man vielleicht nicht gerade von Allgemeinwissen sprechen, aber zumindest hat naturnaher und giftfreier Gemüse- und Obstanbau das Nischendasein verlassen.
Der Garten - Anstiftung zur Selbstversorgung
Quelle: buecherwinkel.de
Der Inhalt:
  • Gedanken zur Selbstversorgung
  • Boden und Fruchtbarkeit
  • Wirtschaftsformen und Methoden
  • Die praktischen Arbeiten
  • Nutzpflanzen im Garten
  • Krankheiten und Schädlinge
  • Anhang mit einem kleinen Literatur- und Adressverzeichnis
Wer ein ungewöhnliche gesetztes Buch schätzt, wird an diesem Freude haben: der ganze Text ist handschriftlich (aber gut lesbar) und jede Seite mit einem Ornament umfasst. Die vielen Illustrationen sind eher einfach.

Zu empfehlen? Jein. Wer auf der Suche nach einer Wegleitung zu einem eigenen Biogarten ist, wird teilweise fündig. Allerdings gibt es heute bessere Ratgeber, z.B. der Klassiker von Marie-Luise Kreuter "Der Biogarten" (nein, falsch geraten, habe ich noch nicht vorgestellt, aber das Buch steht im Regal). Wer aber gerne noch etwas Späthippie- und Blumenenergie-Zeit schnuppern möchte, sollte sich das Buch ansehen.
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Kommentare (6)  Permalink

Kommentare

Daniel Huber @ 31.07.2007 15:42 CEST
Ich habe zu Hause folgende Bücher liegen:

Biogartenhandbuch (Oekobuchverlag)
Werkbuch Biogarten (Oekobuchverlag)

http://www.oekobuch.de/
unter das Verlagsprogramm / Garten, Gartengestaltung

Die Bücher teilen das Wissen mittels Bilder mit. Ich habe schon oft drin gestöbert, aber da mir bis jetzt das Land zum probieren fehlt, kann ich nicht sagen was die Theorie in der Praxis taugt.

Aber auch das wird sich ändern.. :)
Hartz-4-Empfänger @ 01.08.2007 13:26 CEST (Trackback)
Die Milchpreise steigen. Und die nächsten Preisanstiege sind schon in Sicht, werden zum Teil sogar - was für ein Widersinn! - gefordert. Nu ja, einige Politiker leben halt noch in den Traumwelten des Staatszentralismus: man fordert und die Wirtschaft f
Heike @ 20.06.2008 00:22 CEST
Auch wenn das Buch mittlerweile 25 Jahre alt ist, muss man sagen, dass der Inhalt kaum aktueller sein kann. Zu dieser Ansicht komme ich, weil Biogärten so aktuell sind wie nie zuvor. Dies liegt nicht nur an steigenden Lebensmittelpreisen, sondern insbesondere auch daran, dass man bei dem Gemüse im eigenen Garten keine Angst vor Pestizide etc. haben muss.
Antonia @ 30.10.2008 16:57 CEST
Biogarten.....WOW
Meine Nachbarin hat mich vor 2 Jahren angesteckt. Eigentlich hat mich ja kompostieren schon immer fasziniert, und jetzt mit dem Wurmkomposter erst recht. Es gibt (fast) nichts schöneres als knackigfrischen Salat zu servieren und eigene Kartoffeln auszubuddeln. Jetzt werde ich während des Winters den "richtigen Mond-Zeitpunkt" zum sähen und aussetzen studieren, damit mir auch ja kein Salat mehr aufschiesst !!
Evviva Slow Food,
Antonia
Jürgen @ 04.03.2009 13:29 CEST
Die Popularität vom biologischen Garten wird meiner Meinung nach noch weiter ansteigen. Nicht nur der Bioboom und die steigenden Nahrungsmittelpreise verstärken den Trend zum eigenen Gemüseanbau. Acuh die Tatsache, dass es immer mehr Renter und Hauseigentümer gibt, sorgen dafür, dass bald fast jeder seinen eigenen Garten hat.
Lothar Seifert @ 01.05.2009 13:57 CEST
Ich glaube, dass das selbst angebaute Gemüse auf dem eigenem Stück Land gesünder ist. Auch fallen mit der Eigenproduktion die großen Mengen an transportierten Gütern weg. Flugzeuge, LKW incl. Umweltverschmutzung. Das fruchtbare Land um unsere Häuser hat es jedenfalls nicht verdient, nur für den Rasenmäher da zu sein.
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