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Lauf-Entenhausen

Nun sind wir doch noch fündig geworden: set etwas mehr als einer Woche hat sich die Artenvielfalt in unserem Nutztierpark verdoppelt. Die drei Inder haben sich bestens in die Urbevölkerung integriert, die Appenzeller. Dies trotz Migrationshintergrund, exotischem Aussehen und Sprachproblemen.
Nein, wir sind nicht in die lukrative Asylindustrie eingestiegen: bei ersteren handelt es sich um Laufenten, bei zweiterem um die bestens bekannten Barthühner. Jung und scheu könnte zu weiteren irreführenden Assoziationen führen, beschreibt aber den momenten Zustand des gefiederten Salatbestecks ziemlich treffend.

Laufenten von Ferne Gut sieben Wochen alt, aber in Grösse und Federkleid schon ziemlich erwachsen (im Gegensatz zur gleichaltrigen Jüngsten von uns). So langsam gewöhnen sie sich an uns Futterknechte und Teichreiniger, aber sie halten immer noch Distanz, deswegen nur einen unscharfen Weitschuss.

Analog zu der Hühner-Plattform huehner-info.de gibt es auch für Laufenten eine informative Anlaufstelle mit diskussionsfreudiger Gemeinschaft: laufenten.de.

Da die Geschlechtsbestimmung bei Jungtieren nicht ganz einfach ist, haben wir uns bei der Auswahl an der Grösse orientiert. Vermeintlich sind es drei Weibchen. Mal sehen, als was sie sich entpuppen.
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Kommentare (3)  Permalink

Kommentare

Olaf @ 17.07.2007 17:46 CEST
Ich muss ehrlich sagen, dass ich immer ein Problem damit habe, andere Rassen in das europäische ökologische "Gleichgewicht" einzubringen. Mir ist schon klar, dass es eh nahezu nur noch Kulturlandschaft ist und völlig durchsetzt von anderen Arten, Familien etc.

Meine Frage bleibt aber, warum man so etwas macht?
Reto Stauss @ 18.07.2007 07:52 CEST
Ich als Permakultur-Sympathisant habe eher weniger Hemmungen, "fremde" Rassen einzuführen. Wir reden hier von Arten, welche in freier Wildbahn kaum überleben würden.

Eine ähnliche Diskussion hat auch schon beim Altai-Apfel stattgefunden.
Herwig @ 15.05.2009 19:19 CEST
Ich halte es bei sehr seltenen Rassen sogar für wichtig, das sie weit "gestreut" werden. Damit diese, im Falle einer Regionalen Katastrophe, an anderen Orten weiter bestehen und dann an den Ursprungsort der Züchtung wieder zurückgebracht werden können. Weiter Informationen bei www.vieh-ev.de Dort gibt es zu den aussterbenden Rassen weitere Informationen.
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