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Was eigentlich niemand wissen will oder warum wir Inhaltsangaben lieber nicht lesen

Warum sollen wir uns das antun?
  • " ... von gentechnisch modifizierten Mikroorganismen produziert."
  • "Kann Allergien auslösen."
  • "Kann Asthma und Hautreaktionen, wie die Neurodermitis, auslösen."
  • "Eine Bildung von Geschwulsten wurde im Tierversuch beobachtet."
Weitere nette Unverträglichkeiten und potentielle Gesundheitsschäden kann man im E-Nummern-Lexikon nachlesen.

Wie Horst Klier schreibt - das Buch werde ich noch im Detail vorstellen -, nehmen wir jährlich 1.5 kg Zusatzstoffe zu uns - mit Folgen. Für was sind sie? Damit leckere Fertigprodukte kostengünstig produziert werden können. Oder Zitat Wikipedia:
... sind Stoffe, die Lebensmitteln absichtlich zugesetzt werden, um deren Eigenschaften (z. B. Haltbarkeit, Verarbeitbarkeit, Geschmack oder Aussehen) den Wünschen der Konsumenten und Lebensmittelhersteller anzupassen.
Nichts dagegen. Niemand zwingt mich, das zu essen. Nach der Wähen-Erfahrung (und weiteren Blicken auf Inhaltsangaben, die ich riskiert habe) habe ich aber eigentlich keine Lust mehr auf das Zeugs, das mir im besten Fall nicht schadet.

Was tun?
  • [ ] Nichts, interessiert mich nicht. Ist alles zu anstrengend.
  • [ ] Was soll's, an irgendwas muss man ja sterben.
  • [ ] Granny-Food regelt!
  • [ ] Ich stehe jetzt stundenlang im Laden und studiere erst die Inhaltsangaben, bevor ich was kaufe (Codecheck hilft).
Wie gehst Du damit um? Zutreffendes ankreuzen.
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Kommentare (5)  Permalink

Kommentare

Daniel Huber @ 13.07.2007 13:01 CET
Hallo Reto

Die Natürlich hatte doch gerade letzthin ein Bericht darüber.. ah ja hier:

http://www.natuerlich-online.ch/pages/index.cfm?dom=59&rub=100001691&orub=100001691&srv=cms

Also wir kaufen wann immer es das Budget erlaubt Bio oder noch besser Demeter ( http://www.demeter.ch/ ) Produkte. Diese jedoch im möglichst naturbelassenen Zustand und stellen dann was wir benötigen selbst her. Dann sollte man eigentlich von Zusatzstoffen verschont bleiben.

Manchmal reichen jedoch Zeit und Geld nicht aus.. dann hilft nur Augen zu und durch!

Und wir hoffen auf unseren eigenen Garten, der liefert hoffentlich ja beste Qualität. Leider halt nur zeitlich beschränkt, womit wir bei der Vorratshaltung angelangt sind und somit am Ende bei Granny-Food?

Grüsse
Hueb
Lisa @ 13.07.2007 15:11 CET
Ein weiterer Buchtipp zum aktuellen Thema: "Die Joghurtlüge" - Die unappetitlichen Geschäfte der Lebensmittelindustrie. Marita Vollborn und Vlad D. Georgescu. Campus Verlag, Frankfurt und New York. Eine immense Fülle an Infos über Functional Food, Zusatzstoffe, Gentechnik, BSE und Nanofood. Widerlich, was da oft als "Lebens-Mittel" in die Regale gestellt wird.
Olaf @ 13.07.2007 15:43 CET
Ich bin ja immer noch der Meinung, dass mein damaliges Magengeschwür etwas mit diesen Zusatzstoffen zu tun hat. Meine Exfreundin studiert mittlerweile Ökotrophologie und es doch unschön zu sehen, was alles im Essen landet. Ich habe leider weder das Geld für Bio geschweige denn Demeter, noch den Raum für eigene Anpflanzungen. Ich bin also darauf angewiesen, dass sich ein gewisses Bioempfinden in den Supermärkten breit macht. Warum das so ist und auf welche Art und Weise dieses Bio erzeugt wird, kann ich auch nicht für gut befinden, aber ich habe keine andere Möglichkeit.
Reto Stauss @ 16.07.2007 06:33 CET
@Lisa: Danke für den Tipp.

@Olaf: Hmm, Ökotrophologie? Noch nie gehört. Wieder was gelernt ...
Mirjam @ 05.06.2008 16:40 CET
Hallo Zusammen

Habe ein Projekt zum Thema 'Zusatzstoffe in Restaurants' gestartet.
Bei Interesse gerne vorbeischauen und mitmachen! Hier der Link:
http://www.amazee.com/was-ist-da-drin-e-110-amp-co

Ziel ist, dass alle CH-Restaurants die Zusatzstoffe auf Speise- & Getränkekarte kennzeichnen, wie dies in Deutschland gemacht wird.

Ich freu mich auf neue Mitglieder.
Beste Grüsse. Mirjam
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