Gesunder Appetit durch natürliche Lebensmittel
Wieder jemand, der auf mein Gejammer reagiert hat. Obwohl er meinen BMI nicht kennt.
Horst Klier hatte jahrelang mit seinem Gewicht zu kämpfen, trotz eingeschränktem Essen und mehreren Stunden Sport pro Woche. Als er dann seine Ernährung komplett auf Bio-Lebensmittel umstellte, purzelten die Kilos. Seine Erfahrungen und Schlussfolgerungen beschreibt er kurz und kurweilig in seinem Buch "Leben ohne Diät".
Horst Klier hatte jahrelang mit seinem Gewicht zu kämpfen, trotz eingeschränktem Essen und mehreren Stunden Sport pro Woche. Als er dann seine Ernährung komplett auf Bio-Lebensmittel umstellte, purzelten die Kilos. Seine Erfahrungen und Schlussfolgerungen beschreibt er kurz und kurweilig in seinem Buch "Leben ohne Diät".
Der Inhalt:- Die Entdeckung
- Diäten
- Manipulierte Lebensmittel
- Echte Nahrung
- Nahrungsmittel im Detail
- Methode 610
- Was bringt die Zukunft?
Horst Klier sieht als Ursache dieser Phänomene einen fehlgeleiteten Appetit, ausgelöst durch Industriefutter. Alle die Zusatzstoffe und Ergänzungsmittel in unseren Essfabrikaten irritieren unseren natürlichen Regelmechanismus, der die Nahrungsaufnahme steuert. Wie seine Erfahrung gezeigt hat, kann der Appetit wieder gesunden, wenn er sich darauf verlassen kann, dass in den Magen kommt, was der Gaumen schmeckt.
Wie ist das zu erreichen? Indem wir möglichst natürliche, das heisst durch keine Zusatzstoffe optimierte Lebensmittel zu uns nehmen, zum Beispiel Biokost. Wobei die auch nicht in jedem Fall von Zusätzen frei ist, aber auf jeden Fall weniger enthält.
Prädikat: lesenswert. Nicht nur, weil das Buch auch online verfügbar ist, sondern auch weil es verschwörungstheorie-minimiert und eigenverantwortungs-maximiert daherkommt.
Kommentare
Torben
@ 18.07.2007 18:40 CET
Tjaha - also ich esse knapp 80% Bio - so +-10 %. Meinen BMI von knappe 30 halte ich aber schon seit Jahren.
Will sagen: Bio essen heißt nicht gleich gesunde Ernährung. Das hat auch was mit Essverhalten zu tun - und da kann ich noch viel lernen.
Gleich mal den Onlinelink checken...
Tjaha - also ich esse knapp 80% Bio - so +-10 %. Meinen BMI von knappe 30 halte ich aber schon seit Jahren.
Will sagen: Bio essen heißt nicht gleich gesunde Ernährung. Das hat auch was mit Essverhalten zu tun - und da kann ich noch viel lernen.
Gleich mal den Onlinelink checken...
Laut Horst ist der Schlüssel ein wieder funktionierender Appetit. Aber er könnte wohl genaueres sagen ... (Horst, wo bist Du?)
Ich glaube so viele Menschen auf der Welt so viele passende Theorien! Bei gewissen Leuten funktioniert es so... bei anderen eben anders... wieder andere sagen, sie essen gar nichts mehr..
http://www.lichtnahrung.org/
Vorsicht der Link ist natürlich nur für Profis gedacht :) ! Was es doch nicht alles gibt im www :)
Aber was ich viel wichtiger finde beim Bio-essen ist, dass man die inhaltsreicheren, gesünderen Nahrungsmittel zu sich nimmt und dabei auch die Lebensräume schont.
Es gibt ja auch noch die, welche sich von Luft und Liebe ernähren. Weiss aber nicht wie das mit den Kalorien aussieht und welche Auswirkungen das auf das Klima hat ;-).
Interessant finde ich die Tatsache, dass bei der Berechnung dieser berühmten ökologischen Fußabdrücke das Essverhalten eine gewaltige Rolle spielt (wieviel wird aus welchem Anbau gegessen, Vegetarier...)
Ist vielleicht nicht das wichtigste Argument, aber "ganzheitlich betrachtet" ist eine gesunde, maßhaltende Ernährung (die m.E. immer auch Ausnahmen zulassen muss!) aus regionalem Anbau nicht nur für einen selbst, sondern auch für die Umwelt gut.
Und ich finde ja, selbst kochen ist auch eine Kulturleistung, die man weiterentwickeln kann und sollte- wenn ich auch wohl nie meine Frau einholen werde;-)

