Es kommt näher! Schliesst die Türen!
Fast täglich kann ich beobachten, wie die kleinen Erdhaufen näher rücken. Entweder ist da ein sehr fleissiges Exemplar der Gattung Talpa europaea am Werk oder eine ganze Sippe. Der alte Zwetschgenbaum hat bisher verhindert, dass der/die pelzigen Schaufler geradewegs durch die Kartoffelpflanzung marschiert sind. Die letzten Haufen zeigen jetzt allerdings Richtung Garten.
Die beinahe blinden Wühler - einzige Ausnahmen sind wohl der kleine Maulwurf und Grabowski - können durchaus als Nützlinge angeschaut werden. Oder, um permakulturell-korrekt zu bleiben, als Tiere mit Eigenschaften, welche uns nützen.Sie durchziehen Böden mit ihren Gängen und stossen Erde auf, was zur Durchmischung von Schichten, der Auflockerung und Belüftung beiträgt. Zudem ernähren sich die Insektenfresser höchstens im kleinen Massstab von Pflanzenteilen, im Gegensatz zu Wühlmäusen. Ein Zeigertier für einen gesunden Boden, muss er doch eine Unmenge Regenwürmer, kleine Insekten, Larven, Lurche aber auch Mäuse und Spinnen verspeisen, um über die Runden zu kommen.
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