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Nur fliegen ist schöner

Die einen schreien Ablasshandel, die anderen retten damit die Welt: CO2-Kompensation. Da ich berufsbedingt einige wenige Male im Jahr in Europa rumfliege und vor einiger Zeit auf my climate aufmerksam wurde, habe ich mir vorgenommen, dass nächste Mal zum Flugticket eine Kompensation zu kaufen. Damit ich auch mitreden kann.
So hat es funktioniert:

1. Die Flugdetails eingeben, damit die Emissionen berechnet werden können: my climate - Schritt 1
2. Dann hat man die Wahl zwischen lokalen und internationalen Projekten:

Als Knappsack Sympathisant von Entwicklungshilfe habe ich ersteres Paket gewählt.
my climate - Schritt 2
3. Die Präsentation der Rechnung:

Nicht nett: die CHF 5.-, die hier einem noch abgeknöpft werden, obwohl man doch das Klima retten will.
my climate - Schritt 3
4. Die Bezahlarten sind benutzerfreundlich: my climate - Schritt 4
5. Bestätigung mit Link zur Kompensationsurkunde: my climate - Schritt 5
6. Und - für an die Wand - die Kompensationsbestätigung mit Code: my climate - Schritt 6
Leider weiss man nicht, welches Projekt man unterstützt. Ein paar sind hier aufgeführt. Ob man das mit dem Code rauskriegen kann, habe ich nicht rausgefunden, eine Anfrage ist noch hängig beim Anbieter.

Neben Flügen können auch Tickets für Autofahrten, den Haushalt oder eine beliebige Menge CO2 gekauft werden. Was ist eigentlich mit den kohlesäurehaltigen Weichgetränken?
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Kommentare (1)  Permalink

Kommentare

Ralf Hense @ 23.03.2007 08:38 CEST
Hmmmmmmmmmmmm,

mir sieht das eher aus wie Ablasshandel oder eine gute Geschäftsidee. Das eigentliche Ziel weniger CO2 entstehen zu lassen wird hier nicht angegangen.

Man kauft sich einen Weichspüler für sein Gewissen und fliegt trotzdem. Eine Lösung ist das nicht.

Gruß
Ralf
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