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Es gibt keinen Abfall

Wie die NZZ vom Samstag in "Vergangenheitsbewältigung bei 950 Grad Celsius" berichtete, produzieren Herr und Frau Schweizer jeden Tag zwei Kilogramm Müll.

[Kleine Pause, um das einwirken zu lassen.]
Dreikommazwei Millionen Tonnen pro Jahr, das muss man sich mal plastisch vorstellen. Und dies obwohl wir bei Recycling-Weltmeisterschaften immer gut abschneiden, wenn es um Glas, Metall, Grünstoffe, PET, Papier, etc. geht.

Der grösste Teil dieses Abfalls wird verbrannt, womit anscheinend drei Prozent des Schweizer Strombedarfs gedeckt werden. Allerdings verbrauchen die Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) gleich wieder ein Drittel davon. Ein durchschnittlicher Müllsack hat einen Brennwert von einem Liter Erdöl.

Was landet eigentlich bei uns so in der Tonne? Wenn ich mir unseren Rundordner so anschaue, dass sind es mehrheitlich Verpackungen (und seien es welche für die Kleine für untenrum). Vieles was man heute so kauft, steckt in mindestens einer Hülle. Wenn es geht, auch zwei oder drei.

Oft legen die Produkte einen weiten Weg zurück und müssen für den Transport entsprechend geschützt werden. Dabei wird der Anteil an Mehrweggebinden immer kleiner - so mein subjektiver Eindruck -, scheinbar machen sie ökonomisch oder zum Teil auch ökologisch keinen Sinn. Also wächst der eigene Abfallberg.

Wie kommt es, dass es noch vor hundert Jahren so gut wie kein Abfall gab? Eigentlich habe ich keine Lust, jede Woche einen 35 Liter-Sack an die Strasse zu stellen, aber davon, wie sich die Menge reduzieren liesse und warum man es trotzdem nicht tut, ein andermal.
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Kommentare (1)  Permalink

Kommentare

Horst @ 21.03.2007 08:13 CET
Oh ja...

Ich durfte gestern einen neuen Esstisch mit Stühlen aufbauen. Warum muss dabei ein kompletter Sack nur mit Plastikfolie anfallen? Reichen die riesenmengen an Pappkartons nich schon?

Wobei Restmüll bei uns tatsächlich kaum anfällt. Lediglich die "für die Kleine untenrum". 8-)
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