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Verwaiste Obstbäume

In der Schweizer Landschaft und wahrscheinlich auch in anderen Gegenden liegen Schätze verborgen - oder besser - stehen einfach so rum. Durch die eigenen Obstbäume und das Selber-Schneiden sensibilisiert mache ich auf Spaziergängen, oder wenn ich sonst unterwegs bin, immer wieder die gleiche Entdeckung: verwahrloste Hochstämmer, zum Teil ganze Anlagen, jahrelang ungepflegt und wahrscheinlich auch nicht mehr abgeerntet.
Hochstammbaum Hier liegt eine (mehr oder weniger) natürliche Ressource brach, die man mit einem neuen Ansatz - sprich Geschäftsmodell - vielleicht wieder bewirtschaften könnte, durchaus mit Gewinn für verschiedene Seiten.

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Kommentare (7)  Permalink

Kommentare

Ralf @ 07.03.2007 20:56 CET
Die einzige Idee die mir da einfällt ist eine Mischnutzung, denn alleine von den Äpfeln wird man kaum leben können. Hier bekommt man für Saftäpfel nicht besonders viel und als Tafeläpfel verkaufen kann man die nicht. Die Leute kaufen nur einwandfreie gleichförmige Ware - leider. Lagermöglichkeiten haben auch nur noch die wenigsten.

Die Wiesen abweiden und die Äpfel irgendwie veredeln und direkt vermarkten. Dann kommt vielleicht genügend bei rum...
Reto Stauss @ 08.03.2007 07:51 CET
Veredeln ist ein gutes Stichwort, dazu fällt mir Brand und Saumagen ein.
Daniel Huber @ 08.03.2007 08:49 CET
Folgende Links kann ich zum Thema beisteuern

http://www.hochstamm-suisse.ch/

http://www.naturama.ch/naturschutz/dokumente/hochstamm_07032007.pdf

Die ersteren vermarkten Ihre Hochstämme schon und die zweiten teilen einem mit, wie man Hochstämme gewinnbringend betreiben soll.
Reto Stauss @ 08.03.2007 08:54 CET
Danke für die Links, der zweite passt ja perfekt (auch wenn ich leider nicht teilnehmen kann).

Und willkommen als aktiver Leser, schöner Einstand :-)
Manuel @ 08.03.2007 11:10 CET
Die Frage ist ja erst einmal, wem gehören die (verwahrlosten) Bäume? Wenn der Besitzer keine Verwendung mehr hat, bietet sich ja so eine Art "Patenschaft" für die Bäume an. Sprich: ich darf die Früchte ernten (und wie auch immer vermarkten / selber essen), muss aber gleichzeitig die Bäume pflegen.

Ansonsten ist der Ansatz von Daniels Links schon recht gut.

Gruß, Manuel
Reto Stauss @ 08.03.2007 11:16 CET
Die Bäume stehen auf jemandes Land, dem werden sie auch gehören. Häufig sind das Landwirte, die die Bewirtschaftung aufgegeben haben, weil sich für sie die Nutzung nicht mehr lohnt.

Es wäre sicher möglich, hier eine Vereinbarung à la Patenschaft oder Pacht oder ähnliches zu treffen.
Stephan Janosch @ 08.03.2007 14:17 CET
Also die Saftblogger haben ein Geschäftsmodell:Hochwertige Fruchtsäfte.

Ich für meinen Teil brauche das Zuckerwasser aus dem Supermarkt nicht, aber ab und an ein guter Saft, das ist das richtige für die Lebensgeister. Natürlich aus regionaler Produktion.
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