Die besten Ökonews-Seiten und warum sie überflüssig sind
Seit ich mich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftige, lese ich auf verschiedenen Portalen aktuelle Meldungen mit, bevorzugt per RSS-Feed. Im Moment habe ich folgende abonniert:
- Die Neue Epoche, Bereich Umwelt
- EcoWorld
- ökolandbau.de
- oekonews.at
- openPR - Bereich Energie & Umwelt
- Sonnenseite.com
- Umweltschutz-NEWS.de
- Umweltjournal
- klimainfo.ch
- naturkost.de
Selten einmal findet ich eine Meldung mit "Dreck unter den Fingernägeln". Oft sind es irgendwelche Verlautbarungen von Organisationen, Behörden oder Unternehmen, mir eigentlich am verlängerten Rücken vorbeigehen. Was langfristig relevant ist, wird sich über Umwege auch in mein Gesichtsfeld schieben.
Gegen eine passive Konsumhaltung und tückische Informationsüberflutung muss ich mich schützen, wenn ich Luft zum selber nachdenken und - wichtiger - handeln haben will.
Kommentare
Reto, versuch mal netvibes.com. Da lassen sich auch sehr viele Feeds viel einfacher überwachen als mit einem Reader a la Bloglines, da du nicht jede Meldung durchscrollen musst. Ich habe nur noch ganz wichtige Feeds in Bloglines, alles andere in Netvibes.
Danke für den Tipp. Ich verwende Google Reader, in welchem ich den Beitrag auch nicht öffnen muss, sondern ich kann nur den Titel und den Beitragsanfang lesen.
Aber nicht immer ist das genug aussagekräftig, um den Inhalt des Beitrages beurteilen zu können. So öffne ich Falsch-Positive und verpasse Interessantes ...
Habe hier mit deinen Tipps eine Seite erstellt, damit du siehst was ich meine. Versuche halt auch mir die Zeit für den Newskonsum möglichst kurz zu halten.
Nee, Google Reader ist definitv übersichtlicher, aber das ist natürlich Geschmackssache ... und löst das Problem nicht, dass es _immer_ zu viel gibt, das man lesen könnte/sollte/müsste.
Ja, das Problem kenne ich zu Genüge ;-) Oben stehende Seiten habe ich nach einiger Zeit wieder abbestellt... zuviel irrelevante Sachen. Die Feeds-Geschichte ist sinnvoll, passt aber nicht bei jeder Quelle (z.B. die, welche keine RSS-Sachen anbieten). Da hilft mir dann Googles "news-alert". Praktisch, die Benachrichtigung per E-Mail.
.. der Informationsüberfluss ist schnell da und eine Lösung dazu hab ich auch noch nicht gefunden. Mittlerweile stoße ich auch an meine eigenen Grenzen. Googlereader verwende ich auch, das ist übersichtlich und geschickt - bis zu einer gewissen Anzahl an News die reinkommen. Ich hab nicht gezählt, aber ich schätze so 300-400 müssten es schon sein.
Wie macht man also den Spagat zwischen Newsverarbeitung, genügend Zeit zum selber Nachdenken und ausprobieren?
Weniger ist manchmal mehr...
Die Welt geht nicht unter, wenn man Informationen nicht hat. Das entscheidende ist letztlich das Umfeld auf das man Einfluss hat und das ist die kleine Welt direkt um einen herum!
Genau, weniger ist mehr: durch den Verzicht auf Fernseher und Tages-Zeitung hat man schon mal eine Menge visuellen und inhaltlichen Mülls vermieden.
Auf dem Internet muss ich damit erst noch klarkommen. Bisher habe ich es noch bei keinem Medium geschafft, mich einzuschränken, nur der komplette Verzicht hat funktioniert.
Seit ich mich über Feeds informiere, bin ich aber guter Dinge, einen potentiell funktionierenden Filter gefunden zu haben.
Ich bin jetzt gerade daran, neben themenspezifischen Tags auch Relevanztags zu vergeben: 10_staendig, 20_taeglich, 30_woechentlich und 40_ab_und_an (die führende Zahl wegen der Sortierung). Aufgeklappt sind der erste und zweite Baum, alle anderen geschlossen.
Ziel ist es, die Feeds so zu sortieren, dass ich visuell und psychisch nicht ständig belästigt werde, wenn es noch ungelesene Nachrichten gibt. Damit habe ich auch nicht immer vor Augen, was noch gelesen werden "müsste".
Und noch was: die Welt ist da draussen, nicht hier! Deswegen ist bei mir am Wochende striktes Blogverbot ...
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