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Ausgetopft und eingeschlagen

Ich werde langsam zum Obstbauern: neben der Pflege der übernommenen alten, ca. 20 Kern- und Steinobstbäumen habe ich jetzt meinen ersten Baum selber gepflanzt - oder besser, eingeschlagen. Die Hochstammbirne mit dem malerischen Namen "Gute Luise von Avranches" hat unser Töchterchen von Gotte und Götti geschenkt bekommen. Scheinbar kriegen Mädchen traditioneller Weise Birnen und Jungs Äpfel.e.
Birnenbaum im Topf
Birnenbaum im Topf
Da der Baum noch nicht am definitiven Standort ist, ich ihn aber aus dem Topf befreien wollte (warum nur erinnert mich das Bild an eingeschnürte, chinesische Frauenfüsse?), habe ich mich umgehört, was es für Möglichkeiten gibt, einen Baum temporär zu pflanzen. Gestossen bin ich auf folgende zwei Methoden:
  • Einschlagen: dabei wird der Baum in eine flache Mulde gesetzt und der Wurzelballen ausreichend mit Erde bedeckt.
  • Verschulen: der Baum wird normal gepflanzt, d.h. eingegraben und regelmässig (jährlich?) die Wurzeln zurückgeschnitten, d.h. mit dem Spaten dem Wurzelballen entlang abgestochen. So bleiben die Wurzeln in einer bestimmten Grösse und der Baum lässt sich besser wieder ausgraben.
Im Boden
Birnenbaum im Topf
Da der Baum resp. die Wurzeln schon genug lange nur beschränkt wachsen konnten - die grösseren sind bereits wieder einwärts gewachsen -, habe ich mich für die erste Variante entschieden. Die ausgehobene Erde habe mit Kompost vermischt und noch zwei Schaufeln Holzasche dazugeworfen, über welche wir reichlich verfügen.

Hühnertraktor
Hühnertraktor in Aktion, weitere Bilder in der Galerie
Ob der Baum so gut weiterwachsen kann und noch einigermassen mobil bleibt, werde ich erst wissen, wenn er wieder aus dem Boden muss. Aber irgendwo muss man beginnen mit Erfahrungen zu sammeln ... Natürlich hat es nicht lange gedauert, bis die Hühner den Kompost entdeckt haben und unverzüglich allerlei Leckerbissen freigescharrt haben. Dies verhindern jetzt ein paar drübergelegte Tannenäst
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