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6 Tipps zum entspannteren Benutzen des öffentlichen Verkehrs

Wer täglich oder sonst häufig mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs ist, sollte die Qualität damit verbrachten Zeit optimieren. Folgende Tipps helfen:
  1. Genug Zeit einplanen: es gibt nichts, was mehr Stress verursacht, als auf den Bus oder Zug rennen zu müssen. Deshalb lieber riskieren, zu früh an der Haltestelle zu sein. Mit steigender Routine können diese Vorlaufzeiten verkleinert und näher an die Abfahrtszeiten gelegt werden, ohne dass unnötig Adrenalin ausgeschüttet werden muss.
  2. Die Zeit nutzen: einer der Vorteile des öffentlichen Verkehrs ist, dass man gefahren wird. Man kann die Zeit also nutzen, um mit einer Lektüre abzuschalten, Telefone zu erledigen (aber bitte diskret!) oder schreiben. Mehrmaliges Umsteigen muss kein Hindernis sein, es kann im Gegenteil zur Strukturierung der Zeit genutzt werden.
  3. Tickets im Voraus besorgen: will man den Stresspegel maximieren, so rennt man auf den Zug und hat noch keine Fahrkarte. Deshalb möglichst vorher besorgen in Form eines Strecken-Abos (optimal, lohnt sich aber nur ab einer bestimmten Nutzungshäufigkeit), einer Mehrfahrtenkarte (entwerten nicht vergessen) oder eines Online-Tickets.
  4. Planen: mit den heute verfügbaren Internetfahrplänen ist ein leichtes, unbekannte Strecken im Voraus zu planen. Bei kurzen Anschlusszeiten noch erst das richtige Gleis suchen zu müssen, entspannt nicht wirklich. Nicht schaden tut es, wenn man von den häufig gefahrenen Strecken ein Taschenfahrplan dabei hat, wenn man mal eine andere Verbindung braucht. Ab und zu nützlich ist auch der SMS-Service, über welchen man die nächsten Verbindungen abrufen kann.
  5. Stauraum mit sich führen: für die urbane Bevölkerung mindestens eine gebrauchte Freitag (oder nicht mehr?), für die ländliche tut es auch ein einfacher Rucksack: Platz, um mitzunehmen, was auch immer man unterwegs braucht. Bei mir mit dabei ist: Schreibzeug mit Notizheft, Wochenzeitung, mindestens ein Buch, Taschenmesser (als richtiger Schweiz keine Frage) sowie ein Taschenschirm.
Auf meinem täglichen Arbeitsweg verfalle ich mittlerweilen in etwas ähnliches wie ein Flow, nehme kaum wahr, wenn ich schon wieder nicht sitzen kann, versunken in ein Buch oder beim Schreiben. Die Tatsache, dass es "mehr Zeit braucht" als der gleiche Weg mit dem Auto, ist völlig in den Hintergrund getreten.
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Kommentare (8)  Permalink

Kommentare

Sandro @ 30.01.2007 14:57 CET
Leider ist der SBB SMS Fahrplan sowas von unbrauchbar. Was der mich schon Nerven gekostet hat mit den unnötigsten Rückfragen (wie viele verschiedene "Hardbrücken" gibt es??). Würde gerne mal dessen Programmierer würgen. Leider ist die SBB extrem unflexibel, was FeatureRequests für diesen Service betrifft. Schade, wäre eigentlich wirklich nützlich.
Reto Stauss @ 30.01.2007 15:00 CET
Ja, das Ping-Pong-Spiel habe ich auch schon erlebt. Wenn man allerdings weiss, wie man was eingeben muss, klappt es nicht schlecht.
Krusenstern @ 31.01.2007 13:13 CET
Den Tipp mit dem Telefonieren während der ÖV-Fahrt hätte es nicht wirklich gebraucht, oder?

Ich musste mir einen Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung kaufen, um endlich Hörbücher geniessen zu können, ohne dass ich zuhören muss, wie irgendeine 16-Jährige ihrer Freundin lautstark erklärt, dass sie "nach dem fünften Wodka-Redbull mit diesem blöden Arschloch Schluss gemacht" hat.

Jürg
Reto Stauss @ 31.01.2007 13:40 CET
@Jürg: ja, kenne ich, brauche ich auch nicht. Aber es geht auch anders: Leute, die im Abteil ein Gespräch in normaler Lautstärke führen, stören auch nicht.

Aber zum Thema Lärmbelästigung im öffentlichen Verkehr gibt es noch viel zu sagen ... das Problem sind Leute, die sich selbst nicht wahrnehmen.
Sandro @ 02.02.2007 10:59 CET
Ich glaube es sind eher die Leute die der modernen Technik nicht trauen und aus irgend einem, mir nicht erklärbaren Grund denken sie müssen die Distanz zum Gesprächspartner akkustisch überwinden...

Nein, habe mal gelesen, dass die Lautsprecher im Handy dem Menschen das GEfühl geben der Partner sei weit entfernt, die logische Reaktion darauf ist, lauter zu sprechen. Darauf angesprochen werden sich viele dessen bewusst. Ist mir jedoch auch zu nervig, alle Leute zurechtzuweisen... :-) Pro Handy-zu-laut-sprech-Polizei
Stephan @ 03.02.2007 18:41 CET
Hehe...nett zusammengeschrieben.

Das mit der Vorstellung kommt noch, ich habs nicht vergessen.
andrea @ 04.02.2007 22:52 CET
was den flow betrifft kann ich meinem bruder tatsächlich zustimmen. bei einem arbeitsweg mit dreimaligem umsteigen überlege ich mir mit sicherheit nicht mehr was ich denn tun muss, sondern frau funktioniert. manchmal verzichte ich aber auch bewusst auf lektüre, um meine mitmenschen wahr zu nehmen.
Reto Stauss @ 05.02.2007 09:27 CET
Das mit dem Wahrnehmen und gegenwärtig sein ist ein guter Punkt, später mehr davon ... (und hi sis' :-).
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