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Mental immobil

Auf ein Jahr bringen wir es nicht, noch nicht mal auf einen ganzen Tag, und kämpfen tun wir bisher nicht mit praktischen Fragen, sondern mit mentalen Problemen: wir sind seit gestern ohne Auto.
Nach über zehn Jahren, in welchen jederzeit ein Transportmittel zur Verfügung stand, malt der irrationale Teil in uns jetzt böse Bilder und wüste Szenarien an die Wand. Mühe macht die plötzliche Beraubung der scheinbar allzeit zur Verfügung stehenden Möglichkeit, überall hinzukommen, wo man muss oder will.

Objektiv betrachtet werden wir auch ohne eigenes Auto jedes gewünschte Ziel erreichen, vielleicht etwas weniger schnell und flexibel, dafür aber bewusster und in der Mehrheit der Fälle wohl umweltverträglicher. Und - schöner Nebeneffekt - insgesamt wird wohl die Mobilität einiges günstiger werden.
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Kommentare (2)  Permalink

Kommentare

abono @ 18.01.2007 21:23 CET
Na herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Die bösen Bilder werden bald verschwinden. Ich lebe seit Oktober 1997 ohne Auto - und freue mich jeden Tag aufs Neue drüber. Als Radfahrer, Zugfahrer, Fugänger, Busnutzer gehört man halt zu den "Guten". ;-) Man spart richtig viel Geld. Man freut sich über die Preisschilder an den Tankstellen. Man sucht nie einen Parkplatz. Man fährt ganz sorglos auch mal mit dem Taxi.
In diesem Sinne: Viel Spaß!
Reto Stauss @ 19.01.2007 08:03 CET
Neben dem langsam abklingenden Unbehagen angesichts der scheinbar eingeschränkten, in Wahrheit aber wohl sich einfach verändernden Mobilität, kommt auch langsam ein Gefühl der Erleichterung, ja sogar Freude auf.

Keine Karre mehr, welche (ein bisschen) gepflegt, in die Garage gebracht, vorgeführt (TÜV) und bezahlt werden muss! Zudem ist die Aussicht auf ein bisschen mehr Körperbetätigung gehender oder radelnder Weise durchaus nicht unreizvoll.
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