Richtig einfeuern
Eine Holzheizung richtig einfeuern, erschliesst sich einem nicht direkt aus dem erfolgreichen Abrennen eines Lagerfeuers, welches man vielleicht in der Pfadi das eine oder andere Mal zustande gebracht hat. Richtig im Sinne von aus eigener Erfahrung als gut befunden und durch Personen, die mehr von der Sache verstehen als ich, bestätigt. Wobei sich die eigene Erfahrung auf jetzt den zweiten Winter beschränkt. Genug relativiert, zur Sache.
Ideale Verbrennung
Bei einer idealen Verbrennung würde die gesamte im Holz gespeicherte Energie in den Wärmespeicher der Heizung übergehen. Aus einem einfachen Grund ist dies nur beschränkt möglich: die Abgase müssen abgeführt werden und mit vernünftigen Mitteln ist es nicht möglich, die Wärmeenergie komplett zu entziehen.
In der Praxis bedeutet das bei einem Kachelofen: Kaminschieber so schnell wie möglich zu. Dies erreicht man, wenn die Holzscheite alle in etwa gleich gross und aus der gleichen Holzart sind. So brennt das Feuer regelmässig runter und die Ausgasung ist bei allen (nun verkohlten) Scheiten gleichzeit beendet. Sobald ausgegast ist, kann der Schieber geschlossen werden.
Ausgegast
Wie erkenne ich das Ende der Vergasung? Es sind keine Flammen mehr zu beobachten und die Glut ist leicht mit weisser Asche bedeckt. Falls der Schieber zu früh geschlossen wird, merkt man das schnell am Geruch, weil dann die restlichen Abgase durch die Ofentüre in den Wohnraum entweichen.
Kurzfassung: um möglichst wenig Wärmeverlust zu haben, muss das Feuer schnell herunterbrennen, damit der Kamin rasch wieder geschlossen werden kann. Ob nun die Glut im Brennraum möglichst weit nach hinten, d.h. nahe an die vordere Ofenseite geschoben werden soll, ist nicht eindeutig zu beantworten, weil sich die Wärme so oder so im Ofen befindet. Allerdings haben mir alte Leute, die mit dem Kachelofen aufgewachsen sind, bestätigt, dass dies früher so gemacht wurde.
Scheitgrösse
Noch ein Tipp: der Kachelofenbauer meines Vertrauens empfiehlt als Faustregel, dass die grösste Kantenlänge eines Scheites nicht mehr als 7 cm betragen sollte. So erfolge eine schnelle und komplette Verkohlung. Riesige Klötze bringen also nichts, sie brauchen viel zu lange, bis sie verkohlt sind. Feiner Spalten gibt zudem einmal mehr warm ...
Buch: "Heizen mit Holz - in allen Ofenarten" von Hans-Peter Ebert im ökobuch-Verlag.
Bei einer idealen Verbrennung würde die gesamte im Holz gespeicherte Energie in den Wärmespeicher der Heizung übergehen. Aus einem einfachen Grund ist dies nur beschränkt möglich: die Abgase müssen abgeführt werden und mit vernünftigen Mitteln ist es nicht möglich, die Wärmeenergie komplett zu entziehen.
In der Praxis bedeutet das bei einem Kachelofen: Kaminschieber so schnell wie möglich zu. Dies erreicht man, wenn die Holzscheite alle in etwa gleich gross und aus der gleichen Holzart sind. So brennt das Feuer regelmässig runter und die Ausgasung ist bei allen (nun verkohlten) Scheiten gleichzeit beendet. Sobald ausgegast ist, kann der Schieber geschlossen werden.
Ausgegast
Wie erkenne ich das Ende der Vergasung? Es sind keine Flammen mehr zu beobachten und die Glut ist leicht mit weisser Asche bedeckt. Falls der Schieber zu früh geschlossen wird, merkt man das schnell am Geruch, weil dann die restlichen Abgase durch die Ofentüre in den Wohnraum entweichen.
Kurzfassung: um möglichst wenig Wärmeverlust zu haben, muss das Feuer schnell herunterbrennen, damit der Kamin rasch wieder geschlossen werden kann. Ob nun die Glut im Brennraum möglichst weit nach hinten, d.h. nahe an die vordere Ofenseite geschoben werden soll, ist nicht eindeutig zu beantworten, weil sich die Wärme so oder so im Ofen befindet. Allerdings haben mir alte Leute, die mit dem Kachelofen aufgewachsen sind, bestätigt, dass dies früher so gemacht wurde.
Scheitgrösse
Noch ein Tipp: der Kachelofenbauer meines Vertrauens empfiehlt als Faustregel, dass die grösste Kantenlänge eines Scheites nicht mehr als 7 cm betragen sollte. So erfolge eine schnelle und komplette Verkohlung. Riesige Klötze bringen also nichts, sie brauchen viel zu lange, bis sie verkohlt sind. Feiner Spalten gibt zudem einmal mehr warm ...
Buch: "Heizen mit Holz - in allen Ofenarten" von Hans-Peter Ebert im ökobuch-Verlag.
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