Strassen- vs. Schienenverkehr
Abschied eines weiteren, liebgewordenen Glaubenssatzes des Ökologismus: Strassenverkehr ist nicht per se böse. Laut Studien der Bundesämter für Raumentwicklung (ARE) und für Statistik (BFS) übersteigt der wirtschaftliche Nutzen die Kosten.
Strassenbenützer bezahlen die anfallenden Kosten zu über 90 %, Bahnfahrer nur zu zwei Dritteln wie der Tagi errechnet hat (einer Zeitung, welche nicht im Verdacht steht, pro Strasse zu schreiben). Ungedeckt sind Umwelt- und Unfallkosten (heute Strasse 5 bis 6 Mia CHF, Bahn 400 Mio CHF).
Bezüglich Nachhaltigkeit hat also die Strasse durchaus noch etwas Aufholbedarf ...
Bezüglich Nachhaltigkeit hat also die Strasse durchaus noch etwas Aufholbedarf ...
Kommentare
Erstaunlich ist doch, dass die externen Kosten fast gleich gross sind. Bei auto und Bahn, im Bezug auf die Wertschöpfung.
Wobei allein der CO2-Austoss beim Zug deutlich geringer ist, als beim Auto (auf den Personenkilometer bezogen).
Jetzt müsste man mal die Berechnungen auf ihre Glaubwürdigkeit anschauen....
Hier findest Du die Dokumente:
http://www.are.admin.ch/are/de/medien/mitteilungen/03881/
Schon nur "Begriffe, Grundlagen und Messkonzepte" hat 115 Seiten ...
Das ist im übrigen ein Problem der heutigen Zeit. Manches kann oder will man nicht mehr kurz und prägnant erklären.
Je länger, desto geringer die Chance, dass das jemand professionell durcharbeitet. Würde es eine Nachhaltigszeitung geben, die solch einen Journalismus betreibt, ich würde sie abonnieren.
Die Weltwoche? Zumindest in Bezug auf "kurz und prägnant erklären" ...
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