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Saubere Gadgets

Bis Geeks ihre bevorzugten Spielzeuge (ja, zähle mich auch dazu) mit gutem Gewissen benutzen können, wird es noch etwas dauern. Heute wird von den grösseren Technikherstellern bezüglich Nachhaltigkeit mehr ins Marketing als in die tatsächliche Änderung von Produktionsprozessen investiert. Ausnahme: das OLPC-Projekt.
Dass eine faire Produktion möglich wäre, hat das Öko-Institut in einer Studie aufgezeigt. Im Bereich Recycling wird heute anscheinend anständige Arbeit geleistet, die letzten Zahlen von 2001 (PDF) reden von einer Rücklaufquote von über 70 %. Davon wurde rund Dreiviertel in der Schweiz wiederverwertet, was zur Hoffnung Anlass gibt, dass der Schrott nicht irgendwo versenkt oder deponiert wurde.

Aber - wie auch Elizabeth Grossman ausführt - wichtigster Aspekt bei nachhaltigem Umgang mit Elektronik ist ... vermeiden.

[Nachtrag: eine kritische Betrachtung zum Thema von Telepolis]
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Kommentare (2)  Permalink

Kommentare

Stephan @ 27.11.2006 22:46 CET
Zu beiden Themen habe ich auch geschrieben. Faire Gadgets (notebooks):
http://umgebungsgedanken.momocat.de/2006/11/26/das-faire-notebook-ein-traum/

Und Elektroschrott:
http://umgebungsgedanken.momocat.de/2006/11/25/mull-da-geht-er-hin/

Eine hohe Rücklaufquote heißt noch lange nichts gutes.

Schön das auch du die Themen aufgegriffen hast. ;)
McFloyd @ 28.11.2006 07:54 CET
Eine hohe Rücklaufquote heisst, dass der Schrott wenigstens nicht im Hausmüll oder am Waldrand endet.

Aber natürlich sagt es noch nichts aus über die Entsorgung. In der erwähnten Statistik von 2001 scheint zumindest nur ein sehr kleiner Teil des Schrotes exportiert zu werden (was dann damit im Endeffekt auch immer geschieht). Dass die Wiederverwertung in der Schweiz funktioniert, d.h. ein Neugewinnen von Rohstoffen durchgeführt wird, glaube ich jetzt einfach mal - vor allem auch, weil ein handfestes Geschäft dahintersteckt.

In einer Tonne Elektronikschrott steckt anscheinend bis zu einem halben Kilogramm Gold und weitere wertvolle Metalle.
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