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Auto adieu?

Wir spielen im Moment mit dem Gedanken, unser Auto wegzugeben. Nach der ersten grossen Euphorie am Wochende hat sich jetzt eine gewisse Ernüchterung breitgemacht und es sind einige Argumente auf der ProAuto-Seite aufgetaucht. Zum Beispiel, wie man sich denn alleine mit zwei Kleinstkindern auf dem Land durchschlägt ...
Klar, auf dem Land ist in der Schweiz ÖV-mässig sehr relativ, wir haben alle halbe Stunde einen Bus, welcher uns in 20 Minuten in ein Städtchen bringt. Von dort ist man dann gut ans öffentliche Netz angebunden. Die wichtigsten Läden haben wir sowieso im Dorf (Lebensmittel, Bäckerei, Metzgerei, Post), ansonsten müsste man mal das Online-Shopping von Migros oder Coop antesten.

Neben dem verkleinerten Fussabdruck hätte autoloses Dasein natürlich auch einen erfreulichen Einfluss auf's monatliche Budget. Um trotzdem noch mobil zu sein, wäre Carsharing eine Möglichkeit. Mobility hat im Moment gerade eine Aktion, bei welchem das Auto gegen Geld und Abo eingetauscht werden kann.
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Kommentare (2)  Permalink

Kommentare

M. Wehning @ 23.12.2007 18:07 CET
Oh ja, mit zwei kleinen Kindern auf dem Lande wohnend auf ein Auto verzichten ist schon ziemlich heldenhaft.
Wir sind da nicht so konsequent (extremistisch?).
Aber wenn ich mir Familien in einer ähnlichen Situation anschaue, finde ich unseren Umgang damit schon ganz okay.
Ich halte es nämlich für ziemlich bescheuert, wie oft Familien mit nur einem Kind meinen, sie müssten jetzt mindestens einen Mini- Van kaufen...
Wir haben jahrelang einen kleinen 20jährigen Fiesta gefahren, konnten damit Zelturlaub + Fahrradmitnahme ermöglichen. Auch wenn unsere Nachbarn sich kaputtgelacht haben: ich war mit diesem Wagen immer sehr zufrieden. Wenn man den Statusanteil am Geldwert eines Autos abzieht, so ist das- mindestens bei uns in Deutschland- sicher der größere Teil der Kosten!
Und was man mit dem Ersparten wiederum an Sinnvollerem tun kann, das wäre schon wieder einen anderen Kommentar wert.
Reto Stauss @ 07.01.2008 10:12 CET
@Martin: unsere autolose Zeit scheint durch den Hauskauf dem Ende zuzugehen. Am neuen Ort sind wir noch abgelegener und für die Bauerei brauche ich eine Transportmöglichkeit. Demnächst dazu ein eigener Beitrag.
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